Medienservice vom: 09.06.2026

Ars Electronica: Gewinner*innen des STARTS Prize ’26 stehen fest Rekordzahl von 2.719 Einreichungen aus 110 Ländern: Hauptpreise für wandernde Bäume und unsichtbare KI - Arbeiter*innen

Die Gewinner*innen des STARTS Prize ’26 der Europäischen Kommission stehen fest. Die elfte Ausgabe ist zugleich auch der letzte Wettbewerb im Rahmen der S+T+ARTS Initiative (Science, Technology and the Arts), die dieses Jahr ausläuft. Der Preis verzeichnet eine Rekordzahl von 2.719 Einreichungen aus 110 Ländern und unterstreicht damit seine globale Bedeutung als einer der führenden europäischen Preise für interdisziplinäre Innovation.

Der mit 20.000 Euro dotierte Grand Prize – Innovative Collaboration geht an die Künstlerin Agnes Meyer-Brandis (DE) für ihr langfristiges interdisziplinäres Kunst- und Forschungsprojekt Office for Tree Migration (OTM). Die Initiative untersucht die Migration von Bäumen und Pflanzen in verschiedenen Klimazonen und entlang der Baumgrenzen.

Der ebenfalls mit 20.000 Euro dotierte Grand Prize – Artistic Exploration geht an Hito Steyerl (DE) für ihr Projekt Mechanical Kurds. Die Videoinstallation begleitet kurdisch-syrische Flüchtlinge in Erbil, die als Klickarbeiter*innen über Crowdsourcing-Plattformen Künstliche Intelligenz trainieren.

„Der STARTS Prize hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der wichtigsten internationalen Auszeichnungen für Innovation an der Schnittstelle von Technologie, Industrie und Gesellschaft entwickelt. Er hat gezeigt, dass künstlerische Perspektiven entscheidend dazu beitragen können, Innovationen verantwortungsvoll, nachhaltig und menschenzentriert zu gestalten. Für Ars Electronica und die Stadt Linz ist es eine besondere Auszeichnung, diesen Preis im Auftrag der Europäischen Kommission auszurichten und damit Jahr für Jahr herausragende Projekte aus aller Welt nach Linz zu bringen. Mit der diesjährigen Ausgabe geht eine erfolgreiche Projektphase zu Ende. Die Ideen, Partnerschaften und Impulse, die der STARTS Prize hervorgebracht hat, werden jedoch weit über diesen Rahmen hinaus Bestand haben und die Diskussion über die Rolle von Kunst in Innovationsprozessen auch künftig bereichern“, Doris Lang-Mayerhofer, Kulturstadträtin und Beiratsvorsitzende von Ars Electronica.

Chatbot ELLI

ELLI, der Chatbot der Stadt!

ELLI ist digital, hilfsbereit und immer zur Stelle, wenn Antworten auf Fragen benötigt werden.

Mehr Infos