Medienservice vom: 11.06.2026 |Fotos zur Meldung

Vier innovative Start-Ups sichern sich Gründer*innen-Stipendien der Stadt Linz Stadtrat Thomas Gegenhuber gratuliert den Jungunternehmer*innen zu den besten Gründungsideen

Linz setzt auf Innovation im Unternehmertum: Nach einem intensiven Auswahlverfahren stehen die vier Gewinner*innen des Gründer*innen-Stipendiums 2026 fest. Aus insgesamt 36 Einreichungen wählte eine Fachjury vier Projekte aus, die in den kommenden sechs Monaten mit jeweils 5.000 Euro monatlich sowie fachlicher Betreuung unterstützt werden. Die vier Gründer*innen-Stipendien 2026 gehen an Tamara Jahn, Jakob Rusch, Jürgen Huber und Sarah Rio und Immanuel Starlinger.

Das Gründer*innen-Stipendium richtet sich an Personen mit innovativen Geschäftsideen, die den Schritt in die Selbstständigkeit planen oder ihr Vorhaben weiterentwickeln möchten. Die hohe Beteiligung zeigt das große Interesse am Standort Linz, 36 Gründer*innen reichten ihre Konzepte ein. Die Fachjury traf ihre Entscheidung nach den Pitch-Präsentationen und bewertete die Projekte nach Innovationsgrad, Umsetzbarkeit und Marktpotenzial.

„Mit vier Gründer*innen-Stipendien stärkt die Stadt Linz innovative Ideen und schafft Raum für unternehmerische Entwicklung. Die ausgezeichneten Projekte und die große Zahl an Einreichungen zeigen, wie viel Potenzial in Linz als Standort für Gründung, Innovation und wirtschaftliche Zukunft steckt. Junge Unternehmen von heute sind neue Arbeitsplätze und das Wachstum von morgen. Diese Dynamik wollen wir in Linz gezielt unterstützen, weil sie zur Weiterentwicklung unseres Wirtschaftsstandorts beiträgt und neue Chancen schafft“, unterstreicht Stadtrat für Wirtschaft, Innovation und Finanzen Thomas Gegenhuber.

Besonders deutlich zeigt sich heuer ein Trend zu KI-basierten Lösungen. Viele Einreichungen setzen auf Anwendungen von der Automatisierung administrativer Prozesse über medizinische Diagnostik bis hin zu neuen Kommunikationslösungen. Diese Entwicklung unterstreicht die wachsende Bedeutung von künstlicher Intelligenz für Wirtschaft und Gesellschaft.

Die prämierten Start-ups decken zugleich ein breites Spektrum an gesellschaftlich relevanten Themen ab. Die Bandbreite reicht von Social Entrepreneurship und Pflege über Medizintechnik bis hin zu Lösungen für den Fachkräftemangel und künstliche Intelligenz. Alle vier Gewinner*innen-Projekte zeigen, wie Innovation konkrete Herausforderungen adressiert und neue Lösungswege eröffnet.

Die vier ausgewählten Startups im Überblick:

„Recruitiverse“ – Tamara Jahl

In der neuen Kategorie Female Entrepreneurship überzeugte Tamara Jahl die Jury mit „Recruitiverse“. „Recruitiverse“ adressiert einen der drängendsten Engpässe der österreichischen Tourismusbranche: den Fachkräftemangel in Küche, Service und Housekeeping. Die Plattform verbindet Hotels und Gastronomiebetriebe gezielt mit motivierten, qualifizierten Fachkräften aus Kroatien, dem Westbalkan und den Philippinen und begleitet beide Seiten vom ersten Kontakt bis zum erfolgreichen Arbeitsbeginn. Ziel ist es, Betrieben zu ermöglichen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen, mehr Gäste zu empfangen und Teams langfristig zu stabilisieren. „Recruitiverse“ schafft damit nicht nur Arbeitsplätze für internationale Fachkräfte, sondern stärkt gleichzeitig lokale Betriebe und den Wirtschaftsstandort Oberösterreich.

„Wundify“ – Jakob Rusch

Auch Jakob Rusch darf sich mit seiner Idee „Wundify“, die eine digitale Lösung zur Verbesserung der Wundversorgung ermöglicht, über ein Gründer*innen-Stipendium über 5.000 Euro freuen. „Wundify“ bringt die Digitalisierung in die Wundheilung. Die innovative Lösung kombiniert eine smarte Wundauflage mit einer App und ermöglicht die einfache Erfassung und Auswertung relevanter Wunddaten mittels Smartphone. Das System verbessert die Wundversorgung nachhaltig und unterstützt medizinisches Fachpersonal durch datenbasierte Entscheidungshilfen.

„AiKita“ – Jürgen Huber und Sarah Rio

Der nächsten Gewinner*innen Jürgen Huber und Sarah Rio, wollen mit ihrem Start-UP „AiKita“ pädagogische Fachkräfte in Kindergärten durch KI-gestützte Automatisierung maßgeblich entlasten. Das System transformiert komplexe Dokumentations- und Planungsaufgaben in einen schnellen, intuitiven und wissenschaftlich fundierten Prozess. Durch intelligente Automatisierung gewinnen Pädagog:innen wertvolle Zeit für die Arbeit mit den Kindern zurück. Das Team konnte bereits den Open Track des Formats Linz hACkT für sich entscheiden Projekt: // Linz hACkT 2026 | Wirtschaft & Innovation Linz.

„Effizienzwerk Voice“ – Immanuel Starlinger

Und auch Immanuel Startlinger wurde für seine Gründungsidee von „Effizienzwerk Voice“ mit dem Gründer*innen-Stipendium ausgezeichnet. „Effizienzwerk Voice“ ist ein KI-gestützter Telefonassistent für Unternehmen, der Anrufe automatisiert entgegennimmt, Gespräche führt und Informationen strukturiert weiterleitet. Die Lösung verbessert die telefonische Erreichbarkeit, entlastet Mitarbeitende und ist flexibel in bestehende Abläufe integrierbar. Die Gründung erfolgte bereits in Linz; künftig liegt ein besonderer Fokus auf der Zusammenarbeit mit Linzer Unternehmen und Arztpraxen.

Als Teil des Wirtschaftsprogrammes der Stadt Linz werden Gründer*innen in einer frühen Phase unterstützt und die gezielte Weiterentwicklung ihrer Ideen ermöglicht. Neben der finanziellen Förderung erhalten die Stipendiat*innen Zugang zu einem Netzwerk aus Expert*innen sowie zu Workshops und Coachings. Die Auswahl erfolgte durch eine Fachjury aus Expert*innen der Linzer Innovations-, Wirtschafts- und Forschungslandschaft. Der Jury gehörten Christiane Tusek, Johannes Pracher, Clara Ganhör, Lukas Keplinger und Johanna Anzengruber an.
 

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