Medienservice vom: 15.06.2026 |Fotos zur Meldung

Stadt Linz will junge Entdecker*innen für Kunst und Kultur begeistern Von „Ein Haus voll Musik“ bis zur „Linz-Aktion“: Die Kids freuen sich über exklusive Einblicke hinter die Kulissen von Linzer Kulturinstitutionen

Die „Linz-Aktion“, bei der Schüler*innen ihre Landeshauptstadt hautnah erkunden können, zählt seit 1956 zu den prägenden Bildungsangeboten für junge Menschen in Oberösterreich. Jährlich entdecken 6.000 bis 7.000 Schüler*innen der vierten Volksschulklassen Linz und lernen ihre politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Strukturen kennen. Mehr als 340.000 Kinder haben bisher an diesem Programm teilgenommen. Besonders die Linzer Kulturinstitutionen werden mit besonderer Leidenschaft besucht und bringen die Kinderaugen zum Strahlen.

Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer und Jugendlandesrat Dr. Christian Dörfel nahmen sich gemeinsam Zeit und begleiteten Schüler*innen der Volksschulen Allerheiligen und Lindach im Ars Electronica Center auf ihrer Tour, wo die Begeisterung der Kinder, das Linzer Museum der Zukunft zu entdecken, förmlich spürbar wurde.

„Bei der Linz-Aktion geht es nicht nur um einen Ausflug in die Landeshauptstadt, sondern um einen Impuls für persönliche Entwicklung. Wer als Kind das Landhaus als Herz der Demokratie besucht, einen Blick hinter die Kulissen des Musiktheaters wirft, Ehrenamt hautnah in der Landesfeuerwehrzentrale miterlebt oder erstmals im Ars Electronica die Zukunft spürt, merkt sich das ein Leben lang“, weiß Jugendlandesrat Dr. Christian Dörfel.

Auch außerhalb der „Linz-Aktion“ besuchen immer wieder Linzer Volksschüler*innen, zum Beispiel die 4. Klasse der VS Goethestraße die Ausstellung „Made in Linz“, die derzeit im Stadtmuseum Nordico gezeigt wird. Die Kids begaben sich auf eine Zeitreise in die Vergangenheit von mehr als 175 Jahren und widmeten sich ausgewählten regionalen Produkten aus Handel, Industrie und Handwerk. Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer begrüßte die Kinder und Direktorin Michaela Kainmüller und Lehrerin Frau Moser und bedankte sich für die Idee im Rahmen des Unterrichts das Stadtmuseum inklusive auf die junge Zielgruppe zugeschnittenem Vermittlungsprogramm zu besuchen. Von der Linzer Torte, der Niemetz Schwedenbombe und der Keli Limonade bis zu international agierenden Unternehmen wie Rosenbauer oder Dynatrace konnten die Kinder die topografische und historische Verbindung zur Stadt Linz entdecken.

Das ist aber längst nicht alles, was die Stadt Linz bietet, um die jüngsten Oberösterreicher*innen schrittweise an Kunst und Kultur heranzuführen: Die Veranstaltungsreihe „Ein Haus voll Musik“ im Brucknerhaus Linz setzt jährlich einen weiteren musikalischen Schwerpunkt mit einem niederschwelligen Zugang. Bis zu 8.000 Kinder ab fünf Jahren aus ganz Oberösterreich kommen auch heuer in den Genuss einen Blick hinter die Kulissen des wohl schönsten Konzerthauses Oberösterreichs mit einzigartiger Akustik zu werfen. Die Neo-Entdecker*innen können an den Mitmach-Konzerten der Streichervereinigung teilnehmen und ihre Herzen für orchestrale Musik öffnen, selbst musizieren, ausprobieren, teilhaben. Heuer sind zum ersten Mal auch die Nachmittags-Veranstaltungen von 22. bis 24. Juni öffentlich zugänglich und auch für interessierte Familien über die Website des Brucknerhauses buchbar.

Die Kids erleben dabei im Brucknerhaus Musik, Tanz und Bewegung in einem interaktiven Format. Das Programm führt die Kinder auf eine musikalische Reise quer durch Österreich und vermittelt unterschiedliche Musikstile auf spielerische Weise. Mitwirkende sind Ensembles aus dem . Landesmusikschulwerk, die OÖ. Tanzakademie, und die . Streichervereinigung.

„Früher Zugang zu Kunst, Kultur, Musik, Tanz und Theater stärkt Kinder in ihrer Entwicklung und schafft gemeinsame, positive Erlebnisse mit Erinnerungen, die lange nachwirken. Zudem legen wir mit unseren Initiativen eine Grundlage, damit die Erwachsenen der Zukunft, später den Zugang zu den Linzer Kulturinstitutionen finden und unser facettenreiches, lokales Kulturangebot in Anspruch nehmen. Mein Dank gilt auch allen engagierten Mitwirkenden aus den Linzer Kultureinrichtungen und der Oberösterreichischen Streichervereinigung für ihr so wichtiges Engagement“, ist Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer überzeugt.

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