Mehr Raum für 114 Kinder in Dornach-Auhof Umbau der Krabbelstube und des Kindergartens schaffen zusätzliche Kinderbetreuungsplätze am Standort Johann-Wilhelm-Klein-Straße
Die Stadt Linz startet mit dem Umbau des Kindergartens und der Krabbelstube in der Johann-Wilhelm-Klein-Straße ein Projekt zum Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen. Die derzeitige Einrichtung mit zwei Krabbelstubengruppen und vier Kindergartengruppen in reduzierter Größe wird so weiterentwickelt, dass nach dem Umbau insgesamt vier Kindergartengruppen mit einer deutlich höheren Kapazität für 74 Kinder statt bisher 55 Kinder zur Verfügung stehen. Außerdem entstehen vier Krabbelstubengruppen mit Platz für 40 Kinder statt bisher nur zwei Gruppen, die Platz für maximal 20 Kinder geboten haben.
Bis Mitte September soll die Bauphase abgeschlossen und der Umbau neu eröffnet werden. Auf einer Gebäudenutzfläche von rund 1.400 Quadratmetern und einer Gartenfläche von etwa 3.200 Quadratmetern entsteht ein zeitgemäßes Umfeld für Kinder und ihre Pädagog*innen zum Wohlfühlen.
Aus Sicht der Stadtentwicklung und Planung stellt das Projekt einen wichtigen Schritt dar: „Mit dem Projekt zeigen wir, dass Erweiterung auch im Bestand möglich ist: durch gezielte Anpassungen und moderne Lösungen stellen wir sicher, dass wir langfristig den Anforderungen einer wachsenden Stadt gerecht werden, ohne zusätzliche Versiegelung“, betont Vizebürgermeisterin Merima Zukan.
„Die aktuellen Bedarfsprognosen zeigen, dass sich die Nachfrage in der Kinderbetreuung in Linz weiter verändert. Während im Kindergartenbereich die Versorgung stabil bleibt, steigt vor allem das Interesse an Plätzen in den Krabbelstuben deutlich an. Darauf reagieren wir mit einem konsequenten und qualitativen Ausbau der bestehenden Infrastruktur, wie am Standort Johann-Wilhelm-Klein-Straße. Unser Ziel bleibt eine flächendeckende, hochwertige pädagogische Betreuung, die jedem Kind gute Entwicklungschancen und Möglichkeiten der Entfaltung bietet. Mit verschiedensten Baumaßnahmen zur Kapazitätserweiterung stellen wir sicher, dass Linz auch in den kommenden Jahren gut aufgestellt ist“, erklärt Vizebürgermeisterin Karin Leitner.
Die Bauarbeiten umfassen die Erneuerung der Wasserinstallation, die Anpassung der Sanitäranlagen sowie Adaptierungen an der elektrischen Hausinstallation. Das Dach wird saniert und mit einer Photovoltaikanlage mit rund 66 Kilowatt Leistung ausgestattet. Für ein besseres Raumklima und mehr Schutz vor Hitze installiert die Stadt Linz Nachtöffnungslamellen mit Insektenschutz: Sie lassen in den kühleren Nachtstunden Frischluft ins Gebäude und helfen, die Räume abzukühlen. Zusätzlich werden Malerarbeiten im Innenbereich durchgeführt, der Brandschutz auf den aktuellen Stand gebracht und am östlichen Eingang eine Rampe für einen barrierefreien Zugang errichtet.
Der Ausbau in Dornach-Auhof schafft nicht erforderliche Betreuungsplätze, sondern stärkt die Infrastruktur im Bereich der frühen Bildung. Neben der räumlichen Erweiterung stehen funktionale und pädagogische Anforderungen im Mittelpunkt der Planung. Großzügige Räume, durchdachte Gruppenkonzepte und großzügige Außenflächen schaffen beste Rahmenbedingungen für die Kinder und das ganze Team.
Bis 2028 werden weitere Standorte erweitert, neue Gruppen eingerichtet und bestehende Einrichtungen verbessert. Dabei setzt die Stadt Linz besonders darauf, vorhandene Räume gut zu nutzen, bestehende Gebäude weiterzuentwickeln und gleichzeitig die hohe Qualität der Betreuung weiterhin sicherzustellen.
Fotos
- Druckdatei (JPG | 5,50 MB) 45 x 67 cm mit 300 dpi Foto: Stadt Linz
Vizebürgermeisterin Merima Zukan (li.) und Vizebürgermeisterin Karin Leitner (re.) legten tatkräftig Hand an bei der Besichtigung der Baustelle des Kindergartens und der Krabbelstube in der Johann-Wilhelm-Klein-Straße.
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