Spatenstich A 26 Linzer Autobahn Zweiter Bauabschnitt als „Herzstück“
Am Freitag, 3. Juli, erfolgte der Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt der A 26 Linzer Autobahn, der die Ende 2024 eröffnete Donautalbrücke an der B127 mit der A 7 Mühlkreis Autobahn verbindet. Mobilitätsminister Peter Hanke, Landeshauptmann Thomas Stelzer, Landesrat Günther Steinkellner sowie Vorstandsdirektor Hartwig Hufnagl für den Bauherrn ASFINAG gaben das offizielle Startsignal. Ebenso Vizebürgermeister Mag. Martin Hajart und Stadtrat Thomas Gegenhuber (i.V. Bürgermeister Dietmar Prammer) als Vertreter der Stadt Linz.
Ort des Geschehens: Der Stollen am südlichen Donauufer, von wo der mehr als drei Kilometer lange Tunnel durch den Freinberg in Richtung Bahnhof vorgetrieben wird. Für das Jahr 2032 ist die Verkehrsfreigabe der zwei getrennten Röhren – mit jeweils zwei Fahrspuren – gemeinsam mit der Unterflurtrasse Waldeggstraße geplant. Der Durchzugsverkehr verschwindet somit zum größten Teil unter der Erde.
Für optimale Anbindungen an der künftigen Anschlussstelle Bahnhof werden drei Tunnelröhren und vier Straßenebenen übereinander angeordnet. Die Strecke tritt kurz vor der Westbrücke an die Oberfläche. Diese Querung der Bahngleise wird im Anschluss als Schrägseilbrücke neu errichtet.
Die Entlastung wird in Urfahr entlang der Rudolfstraße, auf der Nibelungenbrücke sowie ganz besonders im Abschnitt Waldeggstraße spürbar. Die Waldeggstraße und deren Verbindungen bleiben bestehen, werden jedoch umfangreich neugestaltet. Das umfasst großzügigere Gehwege, Busspuren und einen optimierten Radweg für mehr Sicherheit und Komfort. Zusätzlich wird der Bereich umfangreich neu begrünt.
„Die A 26 ist keine klassische Autobahn, sondern auch eine wichtige Stadtstraße für den Wirtschaftsstandort Linz. Der Westring ist eine intelligente Verkehrslösung, der die Autos unter die Erde bringt und gleichzeitig die Innenstadt und die Bevölkerung entlastet. Der Bau von Verkehrsinfrastruktur ist gerade jetzt ein wichtiger Impuls zur Wirtschaftsbelebung: In Linz werden nicht nur 1,2 Milliarden Euro in den Westring, sondern auch drei Milliarden in den Ausbau der Öffis investiert“, sagt Vizebürgermeister Mag. Martin Hajart.
„Mit dem zweiten Bauabschnitt der A 26 wird ein weiterer wichtiger Schritt für die Mobilität in Linz gesetzt. Entscheidend ist, dass dieses Projekt nicht nur den Verkehrsfluss verbessert, sondern vor allem die Menschen in unserer Stadt entlastet. Durch die Verlagerung des Verkehrs entstehen neue Möglichkeiten, den öffentlichen Raum aufzuwerten und Straßen sicherer sowie lebenswerter zu gestalten. Deshalb begleitet die Stadt dieses Vorhaben mit dem klaren Ziel, Infrastruktur und Lebensqualität bestmöglich miteinander zu verbinden“, betont Wirtschaftsstadtrat Thomas Gegenhuber.
(Pressekonferenzunterlage der ASFINAG mit Peter Hanke, Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, Thomas Stelzer, Landeshauptmann Oberösterreich, Günther Steinkellner, Landesrat für Infrastruktur Oberösterreich, Hartwig Hufnagl, Vorstandsdirektor der ASFINAG, Mag. Martin Hajart, Vizebürgermeister der Stadt Linz und Thomas Gegenhuber, Stadtrat Linz für Wirtschaft und Innovation)
Fotos
- Druckdatei (JPG | 1.017 KB) 26 x 18 cm mit 300 dpi Foto: Land OÖ/Daniel Kauder
Feierlicher Spatenstich – zweiter Bauabschnitt A26 v.l.: Thomas Gegenhuber, Stadtrat Linz für Wirtschaft und Innovation, Hartwig Hufnagl, Vorstandsdirektor der ASFINAG, Peter Hanke, Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, Thomas Stelzer, Landeshauptmann Oberösterreich, Günther Steinkellner, Landesrat für Infrastruktur Oberösterreich, Martin Hajart, Vizebürgermeister der Stadt Linz.
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