Medienservice vom: 07.07.2026 |Fotos zur Meldung

38. Pflasterspektakel begeistert von 23. bis 25. Juli Vergrößertes Festivalgelände mit Spielorten im Grünen bietet Platz für neue Attraktionen

108 Compagnien und Solo-Künstler*innen aus aller Welt machen Linz zum internationalen Zentrum der Straßenkunst

Bereits zum 38. Mal verwandelt das Pflasterspektakel die Linzer Innenstadt in eine Bühne für internationale Straßenkunst. Nicht nur der hohen künstlerischen Qualität der Darbietungen – von Comedy, Clownerie und Jonglage über Akrobatik, Tanz, Figurentheater und Magie bis hin zu Luftartistik, Feuershows und Musik aus aller Welt – ist es zu verdanken, dass der Linzer Sommerklassiker zu den renommiertesten Straßenkunstfestivals Europas zählt. Auch das treue Linzer Publikum macht das Pflasterspektakel jedes Jahr aufs Neue zu einem ganz besonderen Festival. Für das Pflasterspektakel werden keine Tickets benötigt, denn die Künstler*innen bekommen ihre Gage durch das Hutgeld vom Publikum. Diese Unmittelbarkeit der Straßenkunst und damit die direkte Beziehung des Publikums zu den Artist*innen machen das Pflasterspektakel aus.

In diesem Jahr erwarten die Besucher*innen neue Spielorte rund um das Linzer Schloss, mehr schattige Flächen mit Sitzgelegenheiten und zusätzliche Angebote, um den Festivaltrubel für kurze Pausen im Kühlen hinter sich lassen zu können. Von den rund 40 Spielorten bieten in diesem Jahr mehr als jeder vierte Schatten und Sitzgelegenheiten. Zu den Programmneuheiten zählen neben den „Shows to go“, die das Publikum auf ihrem Weg durch die Stadt begleiten kann, auch eine Kooperation mit der Pfarre Linz-Mitte und der Diözese Linz, die drei Kirchen für das Festival öffnen. Eine Programmneuheit aus dem letzten Jahr findet dank großer Beliebtheit ihre Fortführung: Der Bildergarten lädt wieder dazu ein, sich ein Souvenir vom Festival mitzunehmen.

Das Festivalteam der Abteilung Linz Kultur des Magistrats Linz setzt sich auch in diesem Jahr mit großer Leidenschaft dafür ein, das Pflasterspektakel als lebendige Linzer Tradition zu bewahren. Durch innovative Ideen und flexible Anpassungen gelingt es, das Festival stets optimal auf die Bedürfnisse des Publikums und der Künstler*innen abzustimmen. Mit seinem vielfältigen Programm bietet das Pflasterspektakel den perfekten Rahmen für unvergessliche Momente. Seit Generationen begeistert es so Jahr für Jahr seine Besucher*innen aufs Neue.

„Linz wird wieder zur Bühne! 108 Acts mit über 300 Künstler*innen aus 44 Ländern werden das renommierteste Straßenkunstfestival Europas mit Comedy, Clownerie, Akrobatik, Tanz, und Magie bis hin zu Luftartistik, Feuershows und Musik aus aller Welt zum Strahlen bringen. Gleichzeitig entwickeln wir das Festival gezielt weiter: Neue Spielorte, zusätzliche Angebote für Erholung und das erweiterte Areal rund um das Schloss schaffen mehr Raum für Begegnung, Kreativität und Familienerlebnisse. Die Spektakel-Rast, lädt heuer zum ersten Mal zu kühlen Pausen vom Festivaltrubel in Kirchen und im Alten Rathaus ein. Dabei gibt es Erlebnis-Programme für alle Sinne zu entdecken. Das vergrößerte Festivalareal mit Spielorten und Kinderspektakel inklusive Kreativstationen rund um das Schloss ergänzt das beliebte Familienangebot im Donaupark. So bleibt das Pflasterspektakel eine lebendige Tradition und setzt zugleich neue Impulse in unserer Stadt“, freut sich Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer auf das 38. Pflasterspektakel.

„Das Pflasterspektakel gehört zu den kulturellen Highlights in Linz. Jedes Jahr zieht es Tausende Menschen in die Innenstadt, um Straßenkunst aus aller Welt zu erleben. Es freut mich, dass wir als LINZ AG wieder mit dabei sind und mit unseren infrastrukturellen Dienstleistungen zum guten Gelingen beitragen. Ich wünsche allen Besucher*innen sowie Künstler*innen eine unterhaltsame Zeit“, sagt DI Erich Haider, MBA, Generaldirektor LINZ AG

Die Anzahl der Bewerber*innen für das diesjährige Pflasterspektakel blieb mit über 1.000 Bewerbungen aus der ganzen Welt konstant hoch. Entsprechend schwierig gestaltete sich die Auswahl der Teilnehmer*innen – und entsprechend hoch ist auch die Qualität der 108 Künstler*innen und Compagnien mit etwa 300 beteiligten Personen, die zum Festival eingeladen wurden. Mehr als die Hälfte der Darbietungen war noch nie am Pflasterspektakel zu sehen, diese „Pflasterspektakel-Premieren“ können auf der Website des Festivals auch mittels einer Filteroption hervorgehoben werden.

Internationalität und Lokalität schaffen Vielfalt im Programm

Das Pflasterspektakel ist dafür bekannt, Künstler*innen aus der ganzen Welt nach Linz zu bringen. Mit Teilnehmer*innen aus 44 Ländern dieser Welt macht das Internationale Straßenkunstfestival auch in diesem Jahr seinem Namen alle Ehre. Am Festival treffen Acts aus Japan auf Artist*innen aus Togo, Peru oder Litauen. Magie aus Neuseeland gibt es ebenso zu erleben wie auch Musik aus Elfenbeinküste. Dass Straßenkunst von dieser Internationalität lebt, zeigen Compagnien wie Cirque Barbette. Die Akrobat*innen beeindrucken mit einer Luftakrobatik-Show, inspiriert vom Spiel mit einer Wippe. Die Mitglieder der Gruppe kommen aus Argentinien, Mexiko, Frankreich, Deutschland, Belgien und Schweden. Auch ein besonderer Favorit der Linzer*innen beweist auch heuer wieder eindrücklich, wie erfolgreich Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg sein kann. Die Musiker*innen der Band Faela aus Argentinien, Schweden und Chile sorgen auch 2026 wieder für internationalen Festival-Sound.

Das Pflasterspektakel hat mit seinen Teilnehmer*innen aus aller Welt sicher auch so manche lokale Künstler*innen inspiriert. Das Pflasterspektakel-Team legt großen Wert darauf, dem Linzer Publikum auch lokale und Nachwuchs-Talente vorzustellen. So sind heuer wieder acht aufstrebende Acts zu Gast, die jeweils an einem Tag beim Festival zu sehen sind und so die Möglichkeit bekommen, vor großem Publikum aufzutreten und sich mit den Profi-Künstler*innen auszutauschen. Die Mischung aus internationalen Compagnien und lokalen Künstler*innen garantiert ein vielfältiges Festivalprogramm, mit dem auch langjährige Pflasterspektakel-Fans immer wieder neues erleben.

Vergrößertes Festivalareal mit Spielorten und Kinderspektakel rund um das Schloss ergänzt das Familienangebot im Donaupark

Rund um das Linzer Schloss erstreckt sich ein neues Festivalareal mit den Spektakel-Oasen im Rosengarten und auf der Wiese vor dem Schloss, einem Auftrittsort beim Plateau des Rudolfstors und dem Kinderspektakel der Kinderwelt OÖ mit Spielstationen, Luftballontieren und Kinderschminken auf der Terrasse vor dem Schlossmuseum. Mit dem Lift vom Tummelplatz, der bis 21 Uhr geöffnet ist, kann man die Höhenmeter bequem überwinden. Spektakuläre Auftritte und Ausblicke sind hier garantiert.

Zusätzlich bietet auch der Donaupark wieder viel Platz für Kinder, Familien und Schatten. Der beliebte Festivalbereich zwischen Lentos und Brucknerhaus bietet mit zwei schattigen Spektakel-Oasen mit Sitzgelegenheiten (im Lentos Freiraum und neben dem Hochstrahl-Brunnen) Raum für gemütlichen Festivalgenuss. Das Kinderspektakel der Kinderfreunde bietet wieder Geschicklichkeits- und Kreativstationen sowie Wasserspaß im Hochstrahlbrunnen. In Kooperation mit dem Kinderkulturzentrum Kuddelmuddel wird der Workshop „Trommeln, Tanzen, Samba!“ für Kinder von 6 bis 12 angeboten. Bei dem Mitmachformat im Linz AG Spektakelzelt basteln die Kinder ihre eigenen Instrumente, gefolgt von einem Samba-Umzug der jungen Musiker*innen durch den Donaupark. Für den Workshop ist eine Anmeldung unter www.kuddelmuddel.at nötig, da die Teilnehmer*innenzahl beschränkt ist.

Show to go

Eine Besonderheit im Festivalprogramm ist das Format „Show to go“. Bei gleich zwei Shows können sich die Besucher*innen den Künstler*innen in Bewegung anschließen. Das Clownpaar von Cia.Cop d'Ull (Spanien, Deutschland) lädt zu einem Stadtrundgang der wirklich sehr anderen Art ein. Man wird überrascht sein, wie ereignisreich ein Spaziergang durch die Innenstadt sein kann. Der Street Soul Train der Gruppe Wab & Les Étincelles (Frankreich) rollt mit einer musikalischen Mischung aus Soul und Funk durch die Gassen und lädt zum Mitgrooven und Tanzen ein. 

Bildergarten

Der im letzten Jahr vorgestellte Bildergarten geht dank großer Beliebtheit in die zweite Runde. In der Linzer Altstadt zwischen dem Alten Markt und der Klosterstraße erwarten das Publikum täglich von 17 bis 21 Uhr sechs Künstler*innen, die mit viel Können in nur kürzester Zeit kleine persönliche Andenken produzieren. So fertigt Crilla Silhouette aus Italien kunstvolle Scherenschnitt Portraits der Besucher*innen an, Schnellzeichner XI aus China begeistert die Festivalgäste mit blitzschnellen Karikaturen. Für außergewöhnliche Selfies zeigen Stehstillkünstlerinnen wie Jenny Jupiter (Deutschland, Kanada) wahre Körperbeherrschung. Im Bildergarten versammeln sich auch die Walkacts, wie die Frauen von La BIUP aus Frankreich, die in bunt gefärbten Anzügen mit ihrer nonverbalen Performance den öffentlichen Raum zur Bühne für Improvisation, Begegnung und Perspektivenwechsel machen. Für besonders imposante Fotos empfiehlt es sich auch, beim Figurentheater von Producciones Abismales aus Argentinien und Spanien vorbeizuschauen. Auch im Bildergarten gilt: Nicht auf das Hutgeld vergessen! 

Neues Angebot Spektakel-Rast lädt zu kurzen Pausen vom Festivaltrubel und ergänzt die etablierte Ruhezone im Alten Rathaus 

Der Mariendom, die Ursulinenkirche und der Alte Dom / Ignatiuskirche öffnen in diesem Jahr ihre Türen als Orte zum Rasten und Abkühlen und bieten mit verschiedenen Angeboten die Gelegenheit, die Festivaleindrücke sickern zu lassen.

Die Spektakel-Rast ist eine Kooperation mit der Pfarre Linz-Mitte und der Diözese Linz und bietet Impulse der Achtsamkeit, der Entspannung und des Gesprächs.

So kann im Mariendom eine kreative Pause in der Turmkapelle (Eingang Baumbachstraße) eingelegt werden. Materialien vor Ort laden zum Malen oder Schreiben ein, um so den Festivaleindrücken Ausdruck zu verleihen. 
In der Ursulinenkirche geht es während des Pflasterspektakels um das Innehalten und Kraftschöpfen mit allen Sinnen – die Besucher*innen können dort etwa barfuß den Steinboden spüren oder liegend am kühlen Boden durchatmen. Zum Angebot zählt dort auch ein Kids-Corner.

Im Alten Dom (Ignatius Kirche) steht der Austausch im Mittelpunkt. Zwischen 16 und 18 Uhr ist Künstler*innen Seelsorger Hubert Nitsch, erkennbar an einem roten Schal, vor Ort und freut sich auf Gespräche über persönliche Lebensthemen, Kunst, Gott und die Welt.

Rund um die Kirchen sind darüber hinaus Mitarbeiter*innen der Festivalseelsorge der Diözese Linz unterwegs. Sie sind Ansprechpersonen für freundliche Unterhaltungen und bei Gesprächsbedarf. 

Zusätzlich zur Kooperation mit der Pfarre Linz-Mitte und Diözese Linz bleibt auch ein bereits etabliertes Angebot für einen kurzen Rückzug vom Festivaltrubel bestehen.

Die Ruhezone im kleinen Innenhof des Alten Rathauses, der über den Eingang neben der Tourismusinformationen erreichbar ist, wird nicht mit Programm bespielt und bietet mit gemütlichen Sitzgelegenheiten einen ruhigen Ort zum Pausieren.

Sowohl das Alte Rathaus als auch die drei teilnehmenden Kirchen der Spektakel-Rast sind „Coole Orte“ der Initiative „Cooles Linz“. Das Angebot im Rahmen des Linzer Hitzeschutzplans bietet kühle Rückzugsorte in Gebäuden im gesamten Stadtgebiet, die der Bevölkerung bis 31. August zur Verfügung stehen. Die Räume bieten Möglichkeit zum Sitzen, Erholen und Abkühlen. Teilweise stehen Trinkwasser und Toiletten zur Verfügung. Die Nutzung ist kostenlos und ohne Konsumzwang möglich.

Kaleidoskop-Revueshows im Linz AG Spektakelzelt

Auch in diesem Jahr bereichern die beliebten Kaleidoskop-Revueshows das Festivalprogramm. Täglich um 17 Uhr lädt der „Kaleidoskopnachmittag“ ein: Ein speziell für Kinder gestaltetes Programm, in dem Künstler*innen Ausschnitte ihrer Darbietungen präsentieren. Die familienfreundlichen Nachmittagsshows dauern 60 Minuten und werden auch 2026 wieder von Manfred Forster moderiert.

Abends, um 20 Uhr und 22.30 Uhr, beginnen die gefragten „Kaleidoskopnächte“, die das Publikum in die bunte Welt der Straßenkunst entführen. Durch die 90-minütigen Revueshows führt This Maag mit Witz und Charme. Aufgrund der großen Nachfrage sind für alle Kaleidoskopshows kostenlose Platzkarten erforderlich – diese gibt es am Infopoint Hauptplatz.

Beliebte Samba Session und vielfältiges Musik-Programm

Auch für Musikbegeisterte bietet das 38. Pflasterspektakel ein hochkarätiges Angebot. Wie jedes Jahr erwartet die Besucher*innen ein hochwertiges Programm mit Künstler*innen aus den unterschiedlichsten Musikrichtungen. In der Spektakel-Oase Klanghof Altes Rathaus kann entspannten Klängen gelauscht oder das Tanzbein geschwungen werden. Mitreißende Samba-Rhythmen sind an den Standorten Adalbert-Stifter-Platz, Herbert-Bayer-Platz, Lentos Freiraum, OK Platz und Schlossmuseum Wiese zu erleben. Ein besonderes Highlight ist die Samba-Session auf der Promenade, die nach dem großen Erfolg 2025 heuer eine Wiederholung findet: Am Samstag, 25. Juli, um 21 Uhr bringen die Gruppen „Brincadeira“ und „Barbarossa Samba Group“ mit einer gemeinsamen Show Stimmung in die Menge.

Zusätzlich findet an Donnerstag und Freitag ab 23 Uhr die musikalische Nightline in zwei Innenstadt-Lokalen statt: Pflasterspektakel-Künstler*innen treten in der Stadtwerkstatt Linz (Kirchengasse 4) und im Kulturcafé Smaragd (Altstadt 2) auf.

Feuershows und Luftakrobatik an mehreren Orten in der Innenstadt

Fester Bestandteil des Pflasterspektakels sind auch 2026 die beliebten Feuershows. Mit spektakulärer Pyrotechnik und faszinierenden LED-Elementen begeistern die Künstler*innen von 20 bis 23 Uhr am Hauptplatz und am Pfarrplatz.

Ebenso fesselnd sind die Darbietungen der teilnehmenden Luftakrobatik- und Seilartistik-Acts. Die Shows in luftigen Höhen werden unter anderem am Domplatz, im Lentos Freiraum und an den Spielorten Domgasse Post, OÖ Nachrichten und Schlossmuseum Wiese zu sehen sein. 

Zwölf Spektakel-Oasen mit Sitzgelegenheiten und Schatten

Die als Spektakel-Oasen gekennzeichneten Spielorte sind mit Sitzgelegenheiten ausgestattet und bieten oft auch Schatten an sonnigen Festivaltagen. Sie schaffen einen intimen Rahmen für die Darbietungen der Künstler*innen und ermöglichen ein besonders komfortables Straßenkunst-Erlebnis. Im Zuge der Weiterentwicklung des Festivals versucht das Pflasterspektakel-Team, neben schattigen Innenhöfen auch vermehrt Orte mit Naturschatten durch Bäume sowie Spielorte im Grünen zu öffnen. Zusätzlich zu den vorhandenen Sitzgelegenheiten ist das Publikum eingeladen, auch eigene Hocker, etwa den am Hauptplatz erwerbbaren Pflaster-Hocker, mitzubringen.

Inhaltlich bieten die Spektakel-Oasen eine Vielfalt an Darbietungen, die Auftritte sind wie bei allen anderen Spielorten im Tagesprogramm, das während des Festivals täglich neu erstellt wird, ersichtlich. Einen musikalischen Schwerpunkt gibt es im Klanghof Altes Rathaus. Besonders hoch hinaus geht es für die Künstler*innen von „Avital und Jochen“ in der Spektakel-Oase am Domplatz, die ihrer Seilartistik-Show das Publikum beeindrucken.

Bei allen Spektakel-Oasen können die Sitzplätze frei und ohne Platzkarten gewählt werden. Sie sind am gesamten Festivalgelände verteilt und im Festivalplan mit »S« gekennzeichnet:

  • S1: Kunstuni-Innenhof West
  • S2: Schlossmuseum Wiese West
  • S3: Schlossmuseum Rosengarten
  • S4: Landhaus Arkadenhof
  • S5: Bischofshof
  • S6: Domplatz
  • S7: OK-Platz
  • S8: Kunstuni-Innenhof Domgasse
  • S9: Klanghof Rathaus
  • S10: Herbert-Bayer-Platz
  • S11: Lentos Freiraum
  • S12: Donaulände

Nachhaltiges Festivalerlebnis – Das Pflasterspektakel ist ein zertifiziertes Green Event

Das Pflasterspektakel ist ein Fest der Kultur für alle und der Schutz unseres Planeten als lebenswerter Ort für alle liegt dem Festivalteam am Herzen. In der Organisation werden deshalb Maßnahmen in den Bereichen Abfall, Ressourcenschonung, Mobilität und sozialer Verantwortung umgesetzt. Es wird besonders auf Müllvermeidung, biologische und saisonale Lebensmittel, regionale Wertschöpfung, Energieeffizienz und richtige Mülltrennung geachtet. Das Pflasterspektakel lädt aber auch seine Besucher*innen dazu ein, mitzuhelfen: empfohlen wird die öffentliche Anreise mit den LINZ AG Linien, die Trinkwasserspender der LINZ AG am Festivalareal ermöglichen das Auffüllen der eigenen Trinkflaschen, um Takeaway-Müll zu vermeiden. Der trotzdem anfallende Abfall kann bei den Mülltrennstationen korrekt entsorgt werden. So kann jede*r Besucher*in einen Beitrag leisten.  Die Bemühungen für den Umweltschutz wurden vom Klimabündnis OÖ ausgezeichnet: Das Pflasterspektakel ist ein zertifiziertes Green Event.

Awareness-Teams im Einsatz am Festival

Neben der ökologischen Nachhaltigkeit legt die Festivalorganisation großen Wert auf soziale Verantwortung. Es wurde deshalb ein Awareness-Konzept, das einen respektvollen Umgang aller Besucher*innen, Mitarbeiter*innen und Künstler*innen miteinander vorsieht, erarbeitet. Gewalt oder Aggression haben am Pflasterspektakel keinen Platz, alle sind am Festival willkommen. Das Aufeinander-Achten ist ein zentraler Aspekt des Konzepts, das deshalb auch den Einsatz von Awareness-Teams auf dem Gelände beinhaltet.

Die speziell geschulten Mitarbeiter*innen der Awareness-Teams stehen allen zur Seite, die sich unwohl, bedrängt oder belästigt fühlen oder in einer Situation Unterstützung benötigen. Sie helfen auch Eltern und Kindern, die sich auf dem Gelände aus den Augen verloren haben, und bieten Unterstützung in Konfliktsituationen. Zusätzlich zu den Awareness-Teams, die zwischen den Spielorten unterwegs sind, können sich Besucher*innen jederzeit an die Ordner*innen, die die Spielorte betreuen, oder an die Mitarbeiter*innen in den Infohütten wenden, um Hilfe zu erhalten.

Wissenswertes zum Festivalbesuch

Die Unmittelbarkeit der Straßenkunst spiegelt sich auch in der Programmgestaltung wider. Die Künstler*innen wählen ihre Auftrittszeiten und -orte direkt am Festivaltag, wodurch ein abwechslungsreiches und stets neues Tagesprogramm entsteht. Dieses liegt ab Festivalbeginn in gedruckter Form an den Infopoints auf und ist bereits vorab auf der Webseite verfügbar. Jeder Künstler*in tritt täglich mehrfach auf, meist an verschiedenen Spielorten. Die Shows beginnen immer zur vollen Stunde – es empfiehlt sich, etwa fünf Minuten vorher vor Ort zu sein, um eine gute Sicht zu haben.

Die Mitarbeiter*innen des Festivals bei den Infopoints und allen Auftrittsorten, erkennbar durch den Strohhut, stehen mit Rat und Tat zur Seite.

Der Pflaster-Hocker ist ein Must-Have für alle Fans. Der faltbare und robuste Kartonhocker ist der perfekte Begleiter für einen ausgedehnten Tag voller Straßenkunst und dank seiner Tragegriffe einfach zu transportieren. Erhältlich ist er um zehn Euro neben dem Infopoint Hauptplatz.

Da sich die Linzer Innenstadt mit Straßen- und Parkplatzsperren großräumig zur Fußgänger*innenzone verwandelt, wird die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen. Für innerstädtische Wege empfiehlt sich die Anreise vor den Schienenersatzverkehrszeiten – wobei die Straßenbahnen durchgehend bis Hauptbahnhof bzw. Sonnensteinstraße (Hauptstraße) verkehren und somit auch während der Schienenersatzverkehrszeiten nur ein kurzer Fußweg bis zum Festivalareal zurückzulegen ist.

Für das Festival wird das Angebot an Radständern im Festivalareal erweitert, um möglichst vielen klimafreundlich anreisenden Besucher*innen eine geeignete Abstellmöglichkeit für ihr Fahrrad zu bieten. Das Durchqueren des Festivalgeländes mit dem Fahrrad über die Landstraße und den Hauptplatz sowie ihre Zubringerstraßen/-gassen ist während der Spielzeiten nicht möglich – das Organisationsteam bittet um Verständnis und um Rücksichtnahme auf die vielen Festivalgäste.

Bus statt Bim

Die Linz AG Linien bieten für die Straßenbahnlinien 1, 2, 3 und 4 einen Schienenersatzverkehr zwischen Sonnensteinstraße/Landgutstraße (Urfahr) und Hauptbahnhof (über Dametz- und Dinghoferstraße) an – Donnerstag und Freitag ab ca. 16 Uhr, Samstag ab ca. 15 Uhr, jeweils bis 23.30 Uhr.

Zwischen Landgutstraße und Sonnensteinstraße verkehrt ein Shuttlebus. Die Pöstlingbergbahn (Linie 50) fährt im Normalbetrieb vom Hauptplatz ab. Die Buslinien 26 und 27 werden an allen drei Veranstaltungstagen, die Linie 192 am Donnerstag und Freitag im Bereich Promenade umgeleitet.

Der tim-Standort Hauptplatz ist von Mittwoch, 22. Juli, früh, bis Montag, 27.Juli, Mittag, nicht verfügbar. Nähere Infos unter www.tim-linz.at.

 

(Presseunterlage zur Pressekonferenz mit Kulturreferentin Stadträtin Doris Lang-Mayerhofer, Dr. Julius Stieber, Direktor Kultur und Bildung, und Festivalleitung Mag.a Kathrin Böhm)

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