Medienservice vom: 09.07.2026

„Pippi - Play im Park“ feiert 25 Jahre Sommerangebote für Kinder Kinderfreunde und Stadt Linz sichern verlässliche Ferienbetreuung

  • Sechs Standorte bieten offene Treffpunkte für Spiel und Gemeinschaft

Morgen beginnen für Schüler*innen in Oberösterreich die lang ersehnten Sommerferien. Für viele bedeutet diese Zeit Erholung, Urlaub oder gemeinsame Tage mit Freund*innen. Gleichzeitig stellen neun Wochen schulfreie Zeit viele Familien vor große Herausforderungen, insbesondere wenn es um Betreuung geht. Die Stadt Linz schafft auch heuer gezielt Entlastung und setzt mit „Pippi – Play im Park“ ein starkes Zeichen für verlässliche Angebote im öffentlichen Raum.

Seit 25 Jahren arbeitet die Stadt Linz eng mit den Linzer Kinderfreunden zusammen und entwickelt das Projekt kontinuierlich weiter. Was im Jahr 2001 begann, ist heute ein fixer Bestandteil der Sommermonate. Kinder, die damals teilgenommen haben, sind heute erwachsen. Viele von ihnen verbinden mit dem Angebot prägende Erlebnisse und langjährige Freundschaften.

Wie groß die Bedeutung von „Pippi – Play im Park“ ist, zeigen auch die Teilnehmer*innenzahlen: 2024 nahmen 2.857 Kinder teil. Im von vielen Regentagen geprägten Sommer 2025 waren es 1.927 Kinder.

Das kostenlose Angebot richtet sich an acht- bis 14-jährige Kinder und wird zwischen 14. Juli und 11. September an sechs Standorten im Linzer Stadtgebiet umgesetzt. Die Öffnungszeiten und Betriebsdauern sind flexibel gestaltet und orientieren sich an den Bedürfnissen der jeweiligen Stadtteile. 
 

In Summe werden 43 Wochen Parkbetreuung angeboten. Die Stadt Linz hat dafür auf Basis des Dienstleistungsauftrages eine Förderung in der Höhe von 97.000 Euro für das Jahr 2026 beschlossen.

„Seit 25 Jahren zeigt „Pippi - Play im Park“, wie wichtig niederschwellige Freizeitangebote für Kinder sind. Gerade für jene, die in den Ferien nicht verreisen können oder deren Eltern arbeiten, schaffen wir Orte, an denen sie sich sicher fühlen, Freundschaften knüpfen und ihre Zeit sinnvoll gestalten können“, betont Vizebürgermeisterin Karin Leitner.

Verlässliche Partnerschaft und starke Kooperationen

Die enge Zusammenarbeit mit den Linzer Kinderfreunden ist seit Beginn ein zentraler Erfolgsfaktor des Projekts. Sie bringen ihre Erfahrung in der Kinder- und Jugendarbeit ein, sorgen für pädagogische Qualität und entwickeln das Angebot gemeinsam mit der Stadt Linz kontinuierlich weiter.

Ebenso wichtig sind lokale Akteur*innen, die die regionalen Gegebenheiten in den Stadtteilen kennen. Die Stadt Linz fördert daher die Zusammenarbeit möglichst vieler Organisationen und Einrichtungen, die im Bereich Kinder- und Jugendarbeit tätig sind. 2026 sind erneut der städtische Verein Jugend und Freizeit mit seiner „Teenie-Arbeit“, die Pfarre Auwiesen mit dem Jugendzentrum „Turbine“ sowie lokale Kinderfreunde-Organisationen eingebunden. Sie unterstützen, beraten und begleiten das Angebot in unterschiedlicher Intensität.

„Mit den Linzer Kinderfreunden haben wir einen verlässlichen Partner, der mit großer Erfahrung und Engagement dafür sorgt, dass dieses Angebot seit 25 Jahren erfolgreich umgesetzt wird. Diese Zusammenarbeit ist ein wesentlicher Grund dafür, dass sich Pippi - Play im Park so nachhaltig entwickeln konnte und für viele Familien zu einem fixen Bestandteil der Sommermonate geworden ist“, unterstreicht Vizebürgermeisterin Karin Leitner.

Fokus auf Lücke- und Schlüsselkinder

Im Zentrum des Angebotes stehen sogenannte Lücke- und Schlüsselkinder. Für sie gibt es oft zu wenig passende Angebote zwischen Spielplatz und Jugendzentrum. Genau hier setzt das Projekt an. Öffentliche Parks werden zu lebendigen Treffpunkten, an denen Kinder freiwillig teilnehmen, eigene Ideen einbringen und das Programm aktiv mitgestalten.

„Uns ist wichtig, dass Kinder nicht nur betreut werden, sondern aktiv teilhaben. Sie bringen ihre Ideen ein, gestalten das Programm mit und erleben Gemeinschaft auf Augenhöhe. Gerade diese Form der Mitbestimmung stärkt Selbstvertrauen und soziale Kompetenzen. Dass wir dieses Projekt seit 25 Jahren gemeinsam mit der Stadt Linz umsetzen können, zeigt, wie nachhaltig und wirksam dieses Konzept ist“, erklärt der Vorsitzende der Kinderfreunde Linz und Landesvorsitzende der Kinderfreunde Oberösterreich, Helmut Gotthartsleitner.

Das Angebot basiert bewusst auf Freiwilligkeit. Kinder entscheiden selbst, wann sie kommen und wie lange sie bleiben. Gemeinsame Spiele, kreative Aktivitäten und abwechslungsreiche Programmpunkte schaffen einen Rahmen, der Freude am Mitmachen fördert. Dabei entstehen Räume, in denen Kinder Neues ausprobieren, Verantwortung übernehmen und sich außerhalb ihres gewohnten Umfelds entwickeln können.

„Gerade in einer Zeit, in der viele Familien vor großen Herausforderungen stehen, braucht es verlässliche Angebote im unmittelbaren Lebensumfeld. „Pippi - Play im Park“ verbindet Bewegung, Begegnung und soziale Unterstützung. Es ist ein Ort, an dem Kinder einfach Kinder sein können und gleichzeitig wichtige Erfahrungen für ihr weiteres Leben sammeln“, so Vizebürgermeisterin Karin Leitner.

Das Projekt steht allen Kindern offen, unabhängig von Herkunft oder sozialer Situation. Es stärkt Integration, schafft Begegnungen und leistet einen wichtigen Beitrag zu Chancengleichheit in der Stadt. Nach 25 Jahren bleibt der Grundgedanke unverändert: Kinder sollen ihre Ferien aktiv, gemeinsam und mit Freude erleben können.

Mit dem Jubiläum zeigt sich, wie nachhaltig „Pippi - Play im Park“ wirkt. Das Projekt verbindet Betreuung, Freizeit und Bildung und bleibt ein fixer Bestandteil der sozialen Infrastruktur in Linz. Es entwickelt sich kontinuierlich weiter und reagiert auf neue Anforderungen, ohne seine Grundidee zu verlieren: Kindern einen offenen, sicheren und lebendigen Raum für ihre Entwicklung zu bieten.

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz mit Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Karin Leitner zum Thema „25 Jahre Pippi - Play im Park - Kinderfreunde und Stadt Linz sichern verlässliche Ferienbetreuung“)

Weiterer Gesprächspartner:
Helmut Gotthartsleitner, Vorsitzender der Kinderfreunde Linz und Landesvorsitzender der Kinderfreunde OÖ

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