Medienservice vom: 29.04.2025 |Downloads zur Meldung|Fotos zur Meldung

Städtebauliche Qualität durch Dialog und Erfahrung Knapp 1.200 Bauvorhaben seit 1988 – Bürgermeister dankt Mitarbeiter*innen

Heute wurde die 200. Sitzung des Beirats für Stadtgestaltung fortgesetzt, bei der insgesamt vier Projekte behandelt wurden. Alle vier Entwürfe waren Wiedervorlagen aus früheren Sitzungen, die noch einmal überarbeitet wurden. Drei der Projekte erhielten grünes Licht und können somit bei der Baubehörde eingereicht werden. Eines muss noch nachbessern.

Dem Vorhaben zwei freistehende Gebäude in der Harbacher Straße 23 zu errichten, gab der Beirat eine positive Beurteilung. Das Projekt wurde von Büro “arch-idee" überarbeitet – mit sichtbarem Erfolg. In einem konstruktiven Dialog wurden die Empfehlungen zu Gaupen, Stellplätzen und Freiraumplanung konsequent eingearbeitet, was der architektonischen Qualität der geplanten Wohnanlage deutlich zugutekommt. Geplant sind insgesamt 17 Wohnungen.

Auch in Urfahr bekam das Projekt am Gründberghof 65a nun grünes Licht. Geplant sind zwei Gebäude mit jeweils drei hochwertigen Wohnungen, einer gemeinsamen Tiefgarage und Zugang. Die hellen orangeroten Fassaden sowie die grauen Dachziegel schaffen zwischen den Häusern ein einheitliches Erscheinungsbild. Das Expertengremium hatte bei der letzten Begutachtung Anregungen etwa zur Größe der Baukörper eingebracht. Der neue Entwurf von Arch. Kleboth und Dollnig stellt eine deutliche Verbesserung dar und wurde mit wenigen Auflagen freigegeben.

Beim Projekt Huemerstraße 12a ist ein Ausbau des Dachgeschoßes vorgesehen. Der geplante Ausbau, in dem eine neue Wohnung entsteht, wurde in der aktuellen Entwurfsfassung der “MAS_Mojo Architectural Studio” grundsätzlich positiv beurteilt und kann – unter kleineren Auflagen – zur Einreichung bei der Baubehörde gebracht werden.

Ein Projekt in der Waldeggstraße wurde mit Empfehlung zu weiteren Änderungen erneut auf Wiedervorlage gesetzt.

Erfolgsgeschichte für Stadtgestaltung

Im Jahr 1988 wurde der Linzer Gestaltungsbeirat ins Leben gerufen – mit dem Ziel, einen wirksamen Mechanismus gegen sogenannte „Bausünden“ zu schaffen und die architektonische Qualität in der Stadt langfristig zu sichern. Was anfangs von Bauherrenseite noch kritisch gesehen wurde, entwickelte sich rasch zu einem von allen Seiten anerkannten und geschätzten Instrument der Stadtentwicklung, welches die begutachteten Projekte durch seine Empfehlungen konstruktiv weiterentwickelt. „Der Gestaltungsbeirat hat sich in seinen 37 Jahren fest als Maßband städtebaulicher Qualität in Linz etabliert und vielfach bewährt. Seit der Gründung wurden knapp 1.200 Bauvorhaben von seinen unabhängigen Expert*innen begutachtet. Die nachhaltige Verbesserung der Stadtgestaltung in Linz ist ein sichtbarer Erfolg dieser Arbeit“, betont Bürgermeister Dietmar Prammer.

Anlässlich der 200. Sitzung bedankte sich der Bürgermeister auch ausdrücklich bei jenen Mitarbeiter*innen des Magistrats, die über viele Jahre hinweg die Organisation und Koordination des Beirats mit großem Engagement verantworten und begleiten.

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