Medienservice vom: 22.05.2025 |Fotos zur Meldung

STREAM FESTIVAL 2025 – Konzept für sicheres Feiern für Alle Die Stadt Linz setzt als Veranstalterin Maßnahmen zu Awareness und Barrierearmut um

Am 30. und 31. Mai macht das STREAM FESTIVAL die Linzer Innenstadt zum urbanen Festivalgelände. Internationale und lokale Top Acts wie Edwin Rosen, SOHN, Night Tapes oder Buntspecht liefern mitreißende Konzerterlebnisse bei freiem Eintritt am Pfarrplatz, ergänzt wird das Bühnenprogramm von einem abwechslungsreichen Clubprogramm sowie spannenden Talks, Workshops und Ausstellungen. Um für alle Besucher*innen des STREAM FESTIVALs ein sicheres Umfeld zum Feiern zu schaffen, setzt die Stadt Linz umfassende Maßnahmen zu Awareness und Barrierearmut um.

„Mit Open-Air Konzerten, viel Clubmusik und freiem Eintritt will STREAM ein offenes urbanes Festivalgefühl in der Linzer Innenstadt ermöglichen. Die mit den Festivalpartnern erarbeiteten Awareness-Maßnahmen sollen einen unbeschwerten und freien Kulturgenuss sicherstellen und auch Vorbild für andere Veranstalter sein“, betont Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer.

„Sicher feiern heißt für uns: alle Menschen sollen sich beim STREAM FESTIVAL willkommen und sicher fühlen. Mit gezielten Awareness-Maßnahmen wie „Luisa ist da“ setzen wir ein starkes Zeichen für Respekt und gegen Sexismus. Die Stadt Linz steht für ein Miteinander, das Vielfalt sichtbar macht und lebt“, so die Linzer Frauenstadträtin Mag.a Eva Schobesberger.

Offenheit, Respekt, Toleranz, Gewaltfreiheit und Einverständnis stehen im Fokus

Für die Veranstaltung wurde ein Verhaltenscodex erarbeitet, der von allen Mitveranstalter*innen gemeinsam getragen wird: Das STREAM FESTIVAL ist ein Ort für ALLE und für respektvolles und gewaltfreies Miteinander. Die Veranstalter*innen betonen dabei auch: „Nur Ja heißt Ja – ob im Gespräch oder beim Tanzen“. Die Besucher*innen werden dazu aufgerufen, auf sich und auf andere zu achten. Dabei unterstützt auch das Awareness-Support-Team. Die speziell geschulten Mitarbeiter*innen sind vor Ort unterwegs und auch telefonisch erreichbar. Sie sind Ansprechpersonen für alle jene, die sich unwohl, bedrängt oder belästigt fühlen, oder sich in einer Situation wiederfinden, die sich komisch anfühlt oder die sie überfordert. Die Telefonnummer des Support-Teams wird am Festivalgelände über Aushänge kommuniziert.

LUISA IST DA am STREAM FESTIVAL

Ein weiterer Aspekt des Awareness-Konzepts des Festivals ist die Präventionskampagne „LUISA IST DA!“ des Frauenresorts der Stadt Linz, deren Ziel es ist, sexuelle Belästigung und Sexismus zu bekämpfen. Personen, die sich beim Besuch des Festivals aus einer unangenehmen Situation befreien möchten, können beim Veranstaltungsteam oder bei den Mitarbeiter*innen der Gastro und des Sicherheitsdienstes nach „Luisa“ fragen. Wird die Frage „Ist Luisa da?“ gestellt, so wissen die Mitarbeiter*innen genau, wie vorgegangen wird: Mit einem „Ja“ signalisieren sie der betroffenen Person, dass sie verstanden wurde, bevor diese an einen ruhigen Platz und in Sicherheit vor der belästigenden Person gebracht wird.

Leitungswasser und Gehörschutz kostenlos erhältlich

Teil des Awarenesskonzepts ist auch die körperliche Gesundheit der Besucher*innen. So gibt es an allen Festivallocations kostenloses Leitungswasser – in den Clubs an der Bar und bei den Bühnen in Form der LINZ AG Trinkwasserbrunnen. Auch gratis Gehörschutz ist an allen Spielorten verfügbar. Das Festivalteam weist darüber hinaus eindringlich auf die Gefahr durch „K.O. Tropfen“ hin. Die Verabreichung von Rauschmitteln („K.O. Tropfen“) ist eine Straftat! Besucher*innen sind aufgerufen, vorsichtig zu sein, und darauf zu achten, ob sich jemand schlagartig müde, schlecht, euphorisch oder enthemmt fühlt – dahinter könnten verabreichte Substanzen stecken und die betroffene Person braucht vielleicht Hilfe.

Barrierearmut am Festival

Am STREAM FESTIVAL soll sich jede*r wohlfühlen und das Programm mit Freude genießen können. Die Veranstalter*innen sind deshalb bemüht, das Festival möglichst barrierearm zu gestalten. Am Pfarrplatz wird mit Unterstützung der LINZ AG ein Podest für Personen mit Rollstuhl oder Handicap mit uneingeschränktem Blick auf die FM4-Bühne eingerichtet, barrierefreie Toiletten rund um den Pfarrplatz befinden sich im Alten Rathaus, in der Kunstuniversität sowie am Adalbert Stifter Platz.

Auf der Website finden sich neben einem für Screenreader optimierten Programm-PDF auch Informationen zur Barrierearmut in den teilnehmenden Locations. 
 

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