Panic yes/no - Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft 3. bis 7. September
Panic – yes/no lautet der Titel der diesjährigen Ars Electronica, die sich der allgegenwärtigen Ungewissheit im Schatten zahlreicher Krisen widmet und zeigt, was die Kunst zu ihrer Bewältigung beitragen kann. Mit zahlreichen Ausstellungen, Konzerten, Performances, Konferenzen, Town Hall Meetings und Workshops wird ein ebenso vielschichtiges wie umfassendes Festivalprogramm angeboten. Zentraler Schauplatz des Festivals für Kunst, Technologie und Gesellschaft ist ein letztes Mal die PostCity.
Krisen überall
Ronald Reagan sagte, „Status quo“ sei Latein für „das Chaos, in dem wir stecken“. 2025 scheint diese Interpretation treffender denn je. Mit Trumps Rückkehr ist die politische Weltordnung ins Wanken geraten, der Konsens in Sachen wirtschaftlicher Zusammenarbeit und Sicherheitsarchitektur dahin. Der rasante Fortschritt in der Entwicklung Künstlicher Intelligenz stellt zunehmend grundlegende Fragen an Arbeitswelt und Bildungssystem, nicht zu reden von unserem Selbstverständnis. Die Klimakrise fordert immer mehr Menschenleben, zerstört Lebensgrundlagen, befeuert Konflikte und Migration. Krisen überall – so scheint es.
Ungewissheit als Konstante
Wie es weitergeht ist ungewiss – und genau das macht Angst, ja verursacht Panik. Aus gutem Grund – gingen und gehen von unvorhersehbaren Entwicklungen doch immer wieder große Gefahren für uns aus. In solchen Momenten greifen wir gerne auf das Altbewährte zurück – und scheitern. Denn alte Lösungen helfen bei neuen Problemen selten.
Ungewissheit als Chance
Wie aber können wir unsere Angst vor der Unsicherheit überwinden? Wie können wir lernen, mit dem Unbekannten besser umzugehen – ja, daran zu wachsen? Die Ars Electronica 2025 plädiert dafür, von der Kunst zu lernen, die uns zeigt, dass Ungewissheit nicht zwangsläufig eine Bedrohung ist – sondern vor allem Hoffnung birgt. Weil sie bedeutet, dass unsere Zukunft noch nicht geschrieben ist und noch alles möglich ist. Selbst dann, wenn es genügend gute Gründe gäbe, in Panik zu verfallen.
(Informationsunterlage zur Ars Electronica Pressekonferenz unter anderem mit Bürgermeister Dietmar Prammer und Stadträtin Doris Lang-Mayerhofer zum Thema "Highlights des Ars Electronica Festival 2025")
Zum Betrachten von PDF-Dokumenten benötigen Sie einen PDF-Reader:
Die Stadt Linz fördert im Rahmen der Open Commons Region Linz den Einsatz von freier, anbieterunabhängiger Software. Freie PDF-Reader für Ihr Betriebssystem finden Sie auf der Seite pdfreaders.org (neues Fenster), einem Angebot der Free Software Foundation Europe. Sie können auch den PDF-Reader von Adobe verwenden.

