Budget der Stadt Linz Designierter Finanzreferent Thomas Gegenhuber: „Einfaches Budget garantiert in wirtschaftlich dynamischen Zeiten Planbarkeit und Stabilität“
Der Stadtrat für Wirtschaft und Innovation, Thomas Gegenhuber, wird mit der Gemeinderatssitzung am 25. September 2025 die Finanzagenden der Stadt Linz von der ausscheidenden Vizebürgermeisterin Tina Blöchl übernehmen.
„Ich bedanke mich an dieser Stelle bei Finanzreferentin und Vizebürgermeisterin Tina Blöchl für ihre Arbeit in den vergangenen Jahren“, betont Thomas Gegenhuber. „Ich wünsche ihr alles Gute und bedanke mich für diesen gut begleiteten Übergang.“
Der bevorstehende personelle Wechsel in der SPÖ-Stadtsenatsfraktion und die Ressortübergabe ist gut vorbereitet. Der bereits unter Tina Blöchl begonnene Prozess zur Budgeterstellung läuft wie geplant weiter. Der künftige Finanzstadtrat und Wirtschaftsexperte Thomas Gegenhuber betont die Kontinuität in der Finanzpolitik der Stadt Linz: „Die solide Budgeterstellung für unsere Stadt hat für mich oberste Priorität. Der Übergang erfolgt fließend und die Linzer*innen können sich darauf verlassen, dass wir mit vollem Einsatz daran arbeiten, die finanzielle Stabilität unserer Stadt zu sichern."
Vizebürgermeisterin Tina Blöchl wird noch bis zum 25. September 2025 im Amt bleiben und auch den Ausschuss für Finanzen und Integration am 16. September regulär leiten. Ab der Gemeinderatssitzung am 25. September wird Thomas Gegenhuber offiziell die Finanzagenden der Stadt übernehmen.
In dynamischen Zeiten auf Sicht fahren: Einfaches statt Doppelbudget
Der Gemeinderat der Stadt Linz hat mehrheitlich für das Jahr 2025 im operativen Geschäft ein geplantes Minus von rund -57 Millionen Euro beschlossen.
Die Zeiten sind weiterhin dynamisch: 2025 stagniert die Wirtschaftsleistung, für 2026 ist derzeit leider nur mit einer sehr langsamen Erholung zu rechnen. Das führt zu geringeren Einnahmen (Ertragsanteile) für das Budget. Die Inflation erhöht die Kosten für Personal und Sachaufwände. Darüber hinaus leidet das Linzer Budget – so wie andere Gemeinden - an den unfairen Transferzahlungen an das Land OÖ. Immerhin ist in OÖ fast jede zweite Gemeinde unter finanziellem Druck.
„In wirtschaftlich dynamischen Zeiten gilt es einen kühlen Kopf zu bewahren und auf Sicht zu fahren. Ein einfaches Budget sorgt für Planbarkeit in unseren Konsolidierungsbemühungen und gleichzeitig können wir flexibler auf aktuelle Ereignisse reagieren,“ so Gegenhuber, der ergänzt: „Der Bund spart, das Land spart, daher liegt es auf der Hand, dass auch wir die Handbremse ziehen müssen.“
In der heutigen Stadtsenatssitzung hat Stadtrat Gegenhuber diesen Vorschlag mit den anderen Stadtsenatsfraktionen diskutiert. Auch die anderen Fraktionen bevorzugen ein einfaches Budget.
Der Fahrplan zur Erstellung des Budgets
Stadtrat Gegenhuber hat in der heutigen Stadtsenatssitzung auch den weiteren Fahrplan zur Erstellung des Budgets skizziert und betont: „Eine konstruktive Zusammenarbeit aller Fraktionen ist mir dabei ein besonderes Anliegen.”
- Bis Ende September laufen, so wie in den vergangenen Jahren, die Budgetgespräche auf Verwaltungsebene. Diese bieten die Grundlage für die politischen Gespräche im Oktober.
- Am 2. Oktober wird eine Stadtsenatssitzung einberufen. Bei dieser Sitzung wird Stadtrat Gegenhuber einen Überblick über das aktuelle Geschäftsjahr liefern und über den aktuellen Stand der zu erwarteten Einnahmen und Ausgaben für das Jahr 2026 präsentieren. Diese Analyse ist eine zentrale Grundlage für die Budgetverhandlungen.
- Von 3. bis 24. Oktober finden – so wie geplant – die Budgetgespräche mit den Referent*innen statt.
- Im November wird aus den Ergebnissen der Gespräche das Budget erstellt.
- In der Sitzung am 11. Dezember wird der Budgetvorschlag im Gemeinderat diskutiert.