Ab Anfang Oktober: Grünes Licht beim Rad-Highway in der Lederergasse Mobilitätsreferent Vbgm. Martin Hajart: „Startschuss für neues Grätzl-Projekt“
-
mit Bürgerbeteiligung bei der Pfarre St. Severin – Kinder, Jugendliche und Bewohner*innen reden mit.
1,6 Kilometer lang – vom Pfarrplatz bis zur Mühlkreis-Autobahn, das ist der neue Rad-Highway Lederergasse, der nun kurz vor Fertigstellung steht. Derzeit laufen die letzten Asphaltierungen, somit können die weiteren Schritte, etwa Markierungen, den Untergrund von Bushaltestellen auf neuesten technischen Stand zu bringen (durch Installierung von Stützrippen) und die Schaffung eines taktilen Leitsystems für blinde und sehbehinderte Menschen, starten. Diese werden, je nach Witterung und den Möglichkeiten der dafür eingesetzten Drittfirmen, voraussichtlich in den ersten Oktobertagen nach rund fünfmonatiger Bauzeit abgeschlossen sein. Damit wird die Verkehrsfreigabe erfolgen.
Neuer Radweg bindet internationales Zukunfts-Viertel für Innovation und Wirtschaft an: 1,6 Kilometer lange Bike-Verbindung für 6.000 Jobs
Der Radweg Lederergasse verläuft durchgängig vom Pfarrplatz in Richtung Osten bis hin zur Petzoldstraße. Damit verbindet das Projekt das Linzer Zentrum mit der Digitalen Meile im Osten der Stadt. Dort arbeiten unter anderem in mehr als 110 IT-Unternehmen etwa 3.000 Personen, so auch in Leitbetrieben wie Dynatrace, MIC, Apple oder künftig auch im Quadrill Tower in der Tabakfabrik, wo nochmals etwa 3.000 Arbeitsplätze entstehen.
Mit der Erstellung des neuen Rad-Highways vollzieht sich auch in Sachen sanfter und nachhaltiger Mobilität die dynamische Entwicklung dieses Stadtteils: Früher stark von Industrie bzw. dem Krankenhausgebäude der Landesfrauen- und Kinderklinik geprägt, wurde dieser Bereich durch große Wohnbauprojekte auch vor allem für viele junge Familien zu einem beliebten Lebensmittelpunkt. Parallel zur wirtschaftlichen Entwicklung und der kontinuierlichen Transformation der Tabakfabrik erhielt dieser Bereich somit ein völlig neues Gesicht mit vielen Freiräumen, guter Infrastruktur und leistungsstarken Verkehrswegen aller Mobilitätsbereiche.
„Gemeinsam öffentlichen Raum gestalten“: Mobilitätsressort startet „Bürgerbeteiligungs-Projekt“ in Kooperation mit Pfarre St. Severin und Architekt Clemens Bauder
Bewusst ausgenommen aus dem Projekt Radhighway wurde vorerst das Umfeld der Kirche St. Severin. Deren Vorplatz sowie dessen Einbindung in den öffentlichen Raum wird demnächst gemeinsam mit Bürger*innen in einem partizipativen Prozess angegangen, um die hohen Potenziale gemeinsam zu heben. In den kommenden Wochen erhalten Anwohner*innen Einladungsschreiben um sich in diesen Prozess einzubringen.
„Bei der Umgestaltung dieses öffentlichen Raums sind von Anfang an Bewohnerin*innen aber auch Kinder und Jugendliche eingeladen mitzureden, um künftig mehr Aufenthaltsqualität, Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten und sozialen Austausch möglich zu machen“, freut sich der für Mobilität zuständige Vizebürgermeister Mag. Martin Hajart.
Vor der St. Severin-Kirche verläuft der Radweg einstweilen nahtlos auf der geschützten Nebenfahrbahn vor der Kirche, wo Radfahrer*innen abgegrenzt vom fließenden, motorisierten Verkehr fahren.
„Mit dem Radweg entlang der Lederergasse und der Fertigstellung dieses Abschnittes eröffnen wir in Sachen Mobilität völlig neue Freiräume für Bewohnerinnen und Bewohner dieses pulsierenden Viertels. Gleichzeitig werden tausende Arbeitnehmer*innen an das Radwegenetz angeschlossen. Besonders bedanke ich mich für die gute Zusammenarbeit mit der Pfarrkirche St. Severin, allen voran dem Leiter des Seelsorgeteams Dr. Helmut Wagner sowie dem Studio Clemens Bauder, die die nachhaltige Entwicklung dieser Landmark im Kaplanhofviertel verantwortungsvoll mit diesem Mobilitätsentwicklungskonzept koordinieren“, betont Mobilitätsreferent Vizebürgermeister Mag. Martin Hajart.
Vereinzelt kann es in den kommenden Wochen auch zu Arbeiten zu den Nachtstunden kommen. Dazu erfolgen im Vorfeld noch rechtzeitig Hausaushänge.
Fotos
- Druckdatei (JPG | 4,76 MB) 42 x 32 cm mit 300 dpi Foto: Privat
Mobilitätsreferent Vizebürgermeister Mag. Martin Hajart (re.) lädt gemeinsam mit dem Leiter des Seelsorgeteams St. Severin, Dr. Helmut Wagner (Mitte), und Clemens Bauder zum Offenen Forum für Interessierte und zum Workshop für Kinder und Jugendliche.
Foto: Privat
- Druckdatei (JPG | 4,82 MB) 42 x 32 cm mit 300 dpi Foto: Privat
Mobilitätsreferent Vizebürgermeister Mag. Martin Hajart (re.) lädt gemeinsam mit dem Leiter des Seelsorgeteams St. Severin, Dr. Helmut Wagner (Mitte), und Clemens Bauder zum Offenen Forum für Interessierte und zum Workshop für Kinder und Jugendliche.
Foto: Privat
Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.
Die Veröffentlichung der Bilder ist für Medien honorarfrei, jedoch nur mit Fotonachweis. Falls nicht anders angegeben ist anzuführen: "Foto: Stadt Linz". Bei gewerblicher Nutzung bitten wir um Kontaktaufnahme.