Medienservice vom: 18.09.2025 |Downloads zur Meldung|Fotos zur Meldung

Ausstellung Nordico Stadtmuseum: Sehnsucht Frieden 80 Jahre Kriegsende in Linz – 1945/2025

Linz zwischen Trümmern, Aufbruch und Erinnerung: Vor 80 Jahren endete der Zweite Weltkrieg und mit ihm das nationalsozialistische Regime. Die Ausstellung Sehnsucht Frieden im Nordico Stadtmuseum beleuchtet die Jahre des Übergangs – von Zerstörung und Besatzung bis hin zu Verdrängung, Neubeginn und demokratischem Aufbruch. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Spuren Krieg und Diktatur in der Stadt und ihren Menschen bis heute hinterlassen haben.

1945: Befreiung

Für Linz bedeutete das Kriegsende am 8. Mai 1945 nicht nur die Befreiung vom nationalsozialistischen Regime, sondern auch den Beginn einer ungewissen Nachkriegszeit unter alliierter Verwaltung. Das Ausmaß des nationalsozialistischen Terrors wurde immer deutlicher: Millionen Menschen waren ermordet, vertrieben oder traumatisiert. Auch Linz war schwer gezeichnet: Tausende waren ums Leben gekommen, viele waren verletzt oder obdachlos, die Versorgung war zusammengebrochen, das tägliche Leben von Entbehrungen geprägt. In den kommenden Jahren erweckte der Wiederaufbau Hoffnungen auf eine neue Zukunft, gleichzeitig wurde die eigene Verstrickung in das NS-Regime weitgehend verdrängt. Erst mit der Unterzeichnung des Staatsvertrags 1955 und dem Abzug der Besatzungstruppen stellte sich in Österreich ein Gefühl der Unabhängigkeit ein.

„Die Ausstellung Sehnsucht Frieden führt uns eindringlich vor Augen, wie sehr die Geschichte unserer Stadt vom Zweiten Weltkrieg und seinen Folgen geprägt ist. Erinnerungskultur bedeutet, Verantwortung zu übernehmen – nicht nur für die Vergangenheit, sondern auch für die Gegenwart, in der wir in Europa erneut mit Krisen und Konflikten konfrontiert sind. Gerade jetzt ist es wichtig, sich für eine friedliche und demokratische Zukunft einzusetzen. Dass das Nordico diesem Thema Raum gibt, ist ein starkes Signal für unsere Stadtgesellschaft“, so Doris Lang-Mayerhofer, Stadträtin für Kultur, Tourismus und Kreativwirtschaft.

(Informationsunterlage der Pressekonferenz mit Bürgermeister Dietmar PrammerKulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer, Leiterin Nordico Stadtmuseum Andrea Bina, Kurator Sebastian Piringer und Gastkuratorin Martina Zerovnik)

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