Medienservice vom: 26.09.2025

Jährliche Friedenserklärung im Gemeinderat beschlossen Veranstaltungen und Angebote der Friedensstadt Linz im Herbst

Auf Vorschlag der Friedensinitiative Linz, einem ehrenamtlichen Personenkomitee, gibt der Gemeinderat jährlich eine Erklärung zur aktuellen Friedenssituation ab. Die Friedenserklärung der Stadt Linz ist Ausdruck eines gelebten demokratischen Prozesses. Sie zeigt, wie es im politischen Diskurs gelingt, sich über alle Parteiideologien und unterschiedlichen Meinungen hinweg auf eine gemeinsame Erklärung zu einigen. Neben den zahlreichen Kriegen, allen voran in der Ukraine, im Nahen Osten und im Iran steht auch das diesjährige Gedenkjahr im Zentrum der Friedenserklärung. 

Die Mitglieder der Friedensinitiative der Stadt Linz bemühen sich in Gesprächen mit allen Fraktionen und Parteien den Konsens für einen einstimmigen Beschluss zu erarbeiten. Die Friedenserklärung zeigt das gemeinsame Verständnis des Linzer Gemeinderats zu friedensrelevanten Themen, wie Vielfalt, Demokratie, Gleichstellung von Frauen und Medien- & KI-Kompetenz. Sie macht Maßnahmen und Aktivitäten sichtbar und definiert kommunalpolitische Schwerpunktsetzungen. 

Interessierte finden die Friedenserklärung ab sofort auf der Website der Friedensstadt Linz www.friedensstadtlinz.at und unter Friedenserklärungen der Stadt Linz ab 2021 | Stadt Linz. Die Aufzeichnung der Gemeinderatssitzung kann unter www.linz.at/Politik/GRSitzungen gestreamt werden. 

Veranstaltungen und Angebote zum Thema  

Die Ausstellung „Sehnsucht Frieden. 80 Jahre Kriegsende in Linz – 1945/2025“ im Nordico Stadtmuseum beleuchtet die Brüche und Kontinuitäten in Linz am Übergang von einer Kriegs- zur Nachkriegsgesellschaft, das Ende der nationalsozialistischen Diktatur und den Beginn einer erneuten Demokratisierung. Die Ausstellung läuft bis zum 8. März 2026. 

Am Freitag, 3. Oktober 2025, ab 15 Uhr findet im Rahmen der Reihe „Wir öffnen die Box“ des Nordico Stadtmuseums in Kooperation mit der Friedensstadt Linz eine Forschungsexkursion in den Linzer Volksgarten zum Thema „Franz Stelzhamers Nationalismus, seine antisemitischen Vernichtungsfantasien und sein Denkmal im Linzer Volksgarten“ statt. www.nordico.at 

Ab Sonntag, 12. Oktober 2025, bis Ende Mai 2026 bietet das Landestheater Linz ein Rahmenprogramm für Schulklassen zum Stück „Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute“, das unter anderem eine Kooperation mit dem städtischen Geschäftsbereich Kultur und Bildung und der MS Stelzhamer-Schule, im Zuge derer Schüler*innen ab Schulstufe 8 eingeladen werden, die Kurzbiografien, die Verena Wagner für linzerinnert.at recherchiert und verfasst hat, als Sprachaufnahmen einzusprechen. Für nähere Informationen steht das Landestheater unter jungestheater@landestheater-linz.at zur Verfügung. www.landestheater-linz.at

Am Montag, 13. Oktober 2025, bietet das Kinderkulturzentrum Kuddelmuddel mit „Helgas Reise nach Riga“ ein Erzählspiel für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene an. Die Erzählreise des Puppenspielers Matthias Kuchta begleitet das Mädchen Helga Meyer von ihrem Geburtstag im August 1931 in Langenfeld bis zu ihrem Verschwinden im Winter 1944/45 im Konzentrationslager Stutthof an der Ostsee. www.kuddelmuddel.at

Die Lesung „Schüsse in der Stille - Hermann Kronemeyers Erlebnisse im Zweiten Weltkrieg“ findet am 15. Oktober im Wissensturm statt. Celina Keute, Autorin und Urenkelin des Zeitzeugens Hermann Kronemeyer, gibt Einblicke in die Erlebnisse ihres Urgroßvaters und betont die Bedeutung des Friedens. Die Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist erforderlich. www.wissensturm.linz.at/vhs

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