Medienservice vom: 16.10.2025 |Fotos zur Meldung

Angsträume in Linz entschärfen Auftakt der Sicherheitskampagne der Stadt Linz und des Linzer Ordnungsdienstes

  • Meldungen der Bürgerinnen und Bürger helfen bei der Identifikation unsicherer Orte

Das städtische Sicherheitsressort und der Linzer Ordnungsdienst (OSL) sensibilisieren mit einer neuen Kampagne gegenüber subjektiver Unsicherheitsgefühle im öffentlichen Raum. Im Fokus steht die aktive Einbindung der Bevölkerung: Bürgerinnen und Bürger sollen sogenannte Angsträume, also Orte, an denen sie sich unwohl oder bedroht fühlen, direkt an den Linzer Ordnungsdienst melden können. Ziel ist es, diese Räume in Zusammenarbeit mit zuständigen Stellen zu entschärfen und die Lebensqualität in Linz weiter zu erhöhen.

„Wir können bedauerlicherweise nicht behaupten, dass jeder Platz in unserer Stadt frei von Sorge ist. Zu oft höre ich von Menschen, die sich auf Straßen, Plätzen oder in Grünanlagen nicht mehr sicher fühlen – sei es wegen schlechter Beleuchtung, Kriminalität oder dem Eindruck, dass sich an gewissen Stellen unerwünschte Aktivitäten einnisten. Diese Sorgen ernst zu nehmen, ist kein Zugeständnis an Angst, sondern Verpflichtung gegenüber denjenigen, deren Alltag betroffen ist. Mit dieser Kampagne wollen wir ein Meldesystem etablieren, das nicht nur Schwachstellen sichtbar macht, sondern auch Lösungsvorschläge ermöglicht. Ich stehe dafür, dass wir systematisch alle Angsträume entschärfen, an denen das Sicherheitsgefühl leidet. Die Stadt soll für alle spürbar sicherer werden“, betont Sicherheitsstadtrat Dr. Michael Raml.

„Unsere Aufgabe endet nicht bei Kontrollen. Der Ordnungsdienst versteht sich als niederschwelliges, bürgernahes Serviceorgan in unserer Stadt. Mit der Einrichtung einer zentralen Meldestelle bieten wir Bürgerinnen und Bürgern eine unkomplizierte Möglichkeit, ihre Wahrnehmungen von Angsträumen direkt mitzuteilen. Jede eingehende Meldung wird von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit der gebotenen Sorgfalt bearbeitet. Dabei bringt unser Team nicht nur Erfahrung in der Kontrolle, sondern auch Fingerspitzengefühl und Kommunikationsstärke mit. Wir sind täglich unterwegs, sprechen mit Menschen, nehmen Hinweise ernst und tragen aktiv dazu bei, das Sicherheitsgefühl in der Stadt zu verbessern. Die Kampagne baut genau auf diesen Stärken auf", erklärt OSL-Geschäftsführer Mario Gubesch.

Angsträume erkennen und gemeinsam entschärfen

Als Angsträume gelten Orte, an denen sich Menschen aus verschiedenen Gründen unwohl oder bedroht fühlen: Dunkelheit, mangelnde Sichtachsen, ungepflegte Flächen, die als Rückzugsorte für unerwünschte Aktivitäten dienen können, oder schlicht das Fehlen sozialer Kontrolle. Diese subjektiven Eindrücke nehmen das städtische Sicherheitsressort sowie der Linzer Ordnungsdienst ernst und bieten nun mit einer Sensibilisierungskampagne und einer direkten Meldestelle eine Bürgerbeteiligungsplattform an.

Die neue Meldestelle wird zentral beim Ordnungsdienst Linz eingerichtet. Die Meldungen sind telefonisch unter +43 732 7070 6066, per E-Mail unter office@ordnungsdienst.at oder direkt bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Ordnungsdienstes möglich sein. Die gemeldeten Orte werden in einem strukturierten Prozess gemeinsam vom Sicherheitsressort und dem Ordnungsdienst geprüft und dokumentiert. Anschließend erfolgt die Weiterleitung an die jeweils zuständige Stelle. Eine erste Zwischenbilanz über die Meldungen und Lösungsansätze soll Anfang kommenden Jahres gezogen werden.

„Sicherheit können wir nur gemeinsam erhöhen. Wir wollen mit den Menschen ins Gespräch kommen, Sorgen ernst nehmen und konkrete, umsetzbare Maßnahmen setzen. Denn Sicherheit beginnt mit dem Gefühl, nicht allein zu sein. Wir laden alle Linzerinnen und Linzer ein, sich aktiv zu beteiligen. Helfen Sie mit, Angsträume sichtbar zu machen und gemeinsam mit uns für mehr Sicherheit zu sorgen. Jeder Hinweis zählt. Denn nur gemeinsam können wir Linz zu einer Stadt machen, in der sich alle sicher und wohl fühlen“, so Sicherheitsstadtrat Raml und OSL-Geschäftsführer Gubesch abschließend. 

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz mit Sicherheitsstadtrat Dr. Michael Raml zum Thema „Angsträume in Linz entschärfen“)

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