Stadtrat Gegenhuber: "Auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten haben wir eine klare Priorität: Investition in die soziale Infrastruktur und in die Zukunft von Linz" Zuschüsse für Senior*innenzentren werden erhöht, um Lebens- und Betreuungsqualität für die ältere Generation zu sichern
- Neue Ausstellung im AEC als wichtige Zukunftsinvestition für die Kultur- und Innovationsstadt Linz
Zum Abschluss der zweiten intensiven Woche der Budgetgespräche lud Finanzstadtrat Thomas Gegenhuber alle Stadtsenatsmitglieder wieder zu einer gemeinsamen Verhandlungsrunde ein. Im Fokus der heutigen Sitzung standen zum einen die Zuschüsse der Stadt Linz an ihre ausgelagerten Unternehmen und zum anderen Investitionsprojekte. Die Gespräche zeigen: In finanziell herausfordernden Zeiten wird auch bei den städtischen Unternehmen der Sparstift angesetzt: Insgesamt sinken die Unternehmenszuschüsse.
Soziale Musterstadt Linz: Senior*innenzentren als zentrale soziale Infrastruktur stärken
"Wir müssen in allen Ressorts genau hinsehen und jede Möglichkeit zur Verbesserung prüfen. In welchen Bereichen sind Einsparungen möglich, ohne große Einbußen bei Qualität und Quantität der Angebote und Leistungen. Einzusparen heißt immer, Prioritäten zu setzen. Eine Priorität, bei der wir mehr Geld in die Hand nehmen, ist die Lebensqualität und die Versorgung der älteren Linzer*innen,” erklärt Stadtrat Gegenhuber. Daher schlage ich vor, die Zuschüsse für die Senior*innenzentren Linz von 3.000.000 Euro (VA 2025) auf 3.800.000 Euro (VA2026) zu erhöhen. "Ein würdevolles Altern muss in unserer Stadt für alle möglich sein", betont Gegenhuber. “Die Lebensqualität der älteren Generation und die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter*innen in den Senior*innenzentren Linz sind hier zwei Seiten einer Medaille – der bestmöglichen Versorgung der älteren Generation in der sozialen Musterstadt Linz. Die Mitarbeiter*innen in den Senior*innenzentren leisten hervorragende Arbeit und brauchen unsere volle Unterstützung,” erklärt Gegenhuber den Investitionsschwerpunkt bei den Senior*innenzentren Linz.
Internationales Aushängeschild AEC – Relaunch der Ausstellung
Als weiteres wichtiges Zukunftsprojekt nennt Gegenhuber die Zuschüsse für das Ars Electronica Center. Als UNESCO City of Media Arts ist das Ars Electronica Center zentral für die Linzer Identität als Stadt der Innovation und Digitalisierung. Es ist ein Highlight in der breit aufgestellten Linzer Kultur- und Forschungslandschaft. Die Stadt erhöht für nächstes Jahr den Investitionsbeitrag, um erste Schritte zur Neugestaltung der Dauerausstellung zu ermöglichen. “Das Zukunftsmuseum Ars Electronica ist ein internationales Aushängeschild und leistet wichtige Bildungsarbeit für Jung und Alt. Das ist gut für Linz als attraktiven Wirtschaftsstandort mit hohem Lebensstandard und vielfältigen Freizeit und Bildungsangeboten", unterstreicht Gegenhuber. Zudem erneuert die städtische Immobiliengesellschaft (ILG) die Fassadenbeleuchtung um 900.000 Euro im kommenden Jahr.
Weitere Projekte als Teil der kommenden Gespräche
Bei anderen Projekten, wie der Neugestaltung des Urfahraner Markts oder Hauptplatz, steht die konkrete Priorisierung der unterschiedlichen Vorschläge noch aus. "Für uns ist klar, dass wir trotz Sparkurs gezielte Investitionen in unsere Infrastruktur setzen müssen, um die Stadt Linz als attraktiven Wohn- und Aufenthaltsort sowie dynamischen Wirtschaftsstandort weiterzuentwickeln", unterstreicht Gegenhuber. "Trotz wirtschaftlich herausfordernder Zeiten müssen wir heute in die Zukunft investieren, damit Linz auch morgen eine lebenswerte Stadt bleibt."