Climate Justice is Gender Justice Fest für Gerechtigkeit am Freitag, 14. November, am Hauptplatz
Während Maßnahmen für Klima- und Geschlechtergerechtigkeit bei der Weltklimakonferenz COP30 auf höchster politischer Ebene verhandelt werden, macht Südwind mit Unterstützung der Stadt Linz auf lokaler Ebene auf das Thema aufmerksam. Beim „Fest für die Gerechtigkeit“ am Freitag, den 14. November, am Linzer Hauptplatz werden die Auswirkungen der Klimakrise auf Frauen und vulnerable Gruppen besonders beleuchtet.
Laut den Vereinten Nationen ist die Wahrscheinlichkeit, an den Folgen einer Klimakatastrophe zu sterben, für Frauen 14-mal höher als für Männer. Weil sie schlechteren Zugang zu Bildung und Informationen haben und später gewarnt werden, weil sie seltener schwimmen können oder weil sie sich auch bei Katastrophen um Angehörige kümmern und aufgrund gesellschaftlicher Strukturen benachteiligt sind. Vor allem Frauen im Globalen Süden trifft das besonders hart.
„Klima- und Geschlechtergerechtigkeit müssen zusammen thematisiert werden, hier in Österreich aber vor allem auch global. Ich bedanke mich beim Team von Südwind, dass sie im Rahmen des gemeinsamen EU-Projekts „Ecoality“ so viele unterschiedliche Aktionen in unserer Stadt setzen, um die Themen in den Mittelpunkt zu rücken“ so Stadträtin Mag.a Eva Schobesberger, die unter anderem für Klima, Frauen, Bildung und Naturschutz zuständig ist.
„Gerade, weil es um ein sehr schweres Thema geht, wollten wir einen leichten Zugang wählen, um dazu mit den Linzerinnen und Linzern ins Gespräch zu kommen. Mit dem Fest für Gerechtigkeit wollen wir Menschen motivieren, hinzuschauen, mitzureden und mitzuwirken“ sagt Lisa Aigelsperger, Regionalstellenleiterin von Südwind Oberösterreich. „Wir haben das Motto #mirnedwurscht gewählt, weil es uns nicht egal sein darf, dass wir die Klimakrise nur durch eine sozial gerechte Transformation bewältigen können.“
Das Fest für die Gerechtigkeit findet am Freitag, 14. November ab 15 Uhr bei der Stadtoase am Linzer Hauptlatz statt. Im Zentrum des Festes steht ein musikalisches Programm: Es gibt einen Flashmob „Steps for Justice – Move for Change“ als Mitmach-Aktion, wo alle dazu eingeladen sind, mitzutanzen. Eine Schülerin des Ramsauer Gymnasiums performt unter dem Künstlernamen Emi-G einen eigenen Rap namens „Ecoality“ mit tanzchoreographischer Unterstützung von zwölf Mitschüler*innen. Mit dem Gegenton-Orchester werden Instrumente für soziale Gerechtigkeit erhoben.
- Fest für die Gerechtigkeit „Climate Justice is Gender Justice“
- Am 14. November von 15 bis 17.30 Uhr am Hauptplatz, Stadtoase
Fotos
- Druckdatei (JPG | 3,07 MB) 46 x 42 cm mit 300 dpi Foto: Stadt Linz
Lisa Aigelsperger (Südwind), David Eichinger (Ramsauer Gymnasium), Stadträtin Mag.a Eva Schobesberger und Anna Riebe-Maybach (Ramsauer Gymnasium) (von links nach rechts) Moritz Danner und Mario Moder von der Kunstuni Linz (vorne)
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