Medienservice vom: 28.11.2025 |Fotos zur Meldung

Klimaschutz spielerisch erleben Abschluss der Energie-Workshops für Kinder der Volksschule 33

Wirksamer Klimaschutz zählt zu den wichtigsten Zielen der Stadt Linz. Ein Beispiel dafür ist das Projekt "Linz mit Ambitio3xn", mit dem unter anderem weitere Wohnungen im Franckviertel in den kommenden Jahren von Gas auf Fernwärme umgerüstet werden. "Linz mit Ambitio3xn" unterstützt die Stadt Linz auf dem Weg zur angestrebten Klimaneutralität 2040 und soll zum Modell für Klimaschutz auch in anderen Stadtteilen und Städten werden. 

Ein weiteres Ziel dieses „Pionierstadtprojekts“ ist, bereits Kindern und Jugendlichen auf spielerische Art und Weise die Wichtigkeit des Klimaschutzes zu vermitteln.

„Es ist notwendig, dass die Menschen bereits im Kindesalter verstehen, wie der Klimawandel entsteht und dass sie sich mit dem Thema Klimaschutz vertraut machen. Es kommt darauf an, dass sie schon an der Schule an dieses wichtige Thema herangeführt werden“, betont Bürgermeister Dietmar Prammer. 

„Wenn Kinder auf spielerische Weise lernen, wie man saubere Energien erzeugen kann und wie man sich nachhaltig verhält, können sie dabei helfen, die Erde als lebenswerter Ort für alle zu erhalten. Der Kreativität waren bei den Workshops keine Grenzen gesetzt“, ergänzt Wirtschafts- und Finanzreferent Thomas Gegenhuber.

„Spielerisches Lernen rund um den Klimaschutz lässt Schüler*innen staunen, experimentieren und eigene Ideen für eine bessere Zukunft entwickeln. So entsteht nicht nur Wissen, sondern echte Begeisterung dafür, unsere Stadt klimagerecht zu gestalten“, so Umweltstadträtin Mag.a Eva Schobesberger.

In diesem Zusammenhang fand heuer am 16. Juni 2025 ein Energie-Workshop an der Volksschule 33 im Franckviertel statt. Rund 40 Schüler*innen der 3. Schulstufe erforschten mit kreativen Methoden, wie klimaneutrale und energiepositive Stadtviertel entstehen. Dabei wurden zum Beispiel mit Lego Education Windräder gebaut und programmiert und energiebetriebene Roboter mit PV-Panels gebastelt.

Am 2. Oktober 2025 fand der zweite Workshop statt. Die Kinder erforschten, welch positive Beispielswirkung ein klimaneutrales Stadtviertel haben kann. Dabei kamen der Spaß und die „Freude am Schaffen“ nicht zu kurz. Unter anderem stand eine digitale Schnitzeljagd durch das virtuelle Stadtmodell 3-D-Linz auf dem Programm, bei der die engagierten Kinder ihre Schule und PV-Panels im Franckviertel suchen konnten und eigene Ideen zur klimaneutralen Quartiersentwicklung erarbeiteten. Weiters wurden Funktionen wie Sonneneinstrahlung, Schattenwurf von Gebäuden oder Oberflächenentwässerung getestet, die es ermöglichen, in der Stadtplanung klimarelevante Faktoren zu berücksichtigen. Im zweiten Teil des Workshops zogen die Kinder Schwerpunkte wie beispielsweise „Erneuerbare Energien“ oder „Grünflächen und Parks“. Zu jedem Schwerpunkt überlegten sich die Schüler*innen etwas, das sie für ein Franckviertel der Zukunft wichtig finden. Anschließend wurden diese Ideen mit Kartons gebastelt, beispielsweise Mehrparteienhäuser mit PV-Anlage am Dach und Spielplätze mit Sandkästen und Trinkbrunnen. Gemeinsam wurde die Stadt der Zukunft gebaut. Diese wurden schließlich bis 27. November im Kiosk im Franckviertel ausgestellt. Beim gestrigen Abschlussevent wurde das Schaufenster abschließend noch einmal besucht und die gebastelten Stadtelemente konnten von den Kindern mit nach Hause genommen werden.

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