STREAM CLUB Besucher*innen-Guide Die wichtigsten Tipps für das Club-Festival am 17. und 18. April
Ende dieser Woche ist es soweit: STREAM CLUB bringt internationale Top-Acts und lokale Favorit*innen in neun Linzer Locations. Ein vielfältiges Programm mit DJ-Sets, Live-Konzerten, Workshops, Performances, Ausstellungen und mehr erwartet die Besucher*innen. Das Beste daran: Der Eintritt zu allen Programmpunkten ist frei. Zur Orientierung im geballten Clubprogramm gibt es hier noch einige hilfreiche Tipps.
Schon vorab einen personalisierten Festival-Zeitplan zusammenstellen
Das Programm in den neun teilnehmenden Locations reicht von Electronic bis Post-Punk, von DJ-Sets bis zu Live-Konzerten, von Workshops bis zu Ausstellungen. Online unter stream-festival.at findet sich ein kompakter Überblick mit praktischen Filtermöglichkeiten nach Genre, Format, Datum und Location. Auf der Website lassen sich die persönlichen Favorit*innen mit einem Herz markieren. Alle markierten Programmpunkte wandern automatisch in den persönlichen Favorit*innen-Überblick. Dieser kann dann ganz einfach als individueller Zeitplan gespeichert und geteilt werden.
„STREAM CLUB zeigt die Linzer Clubkultur in all ihren Facetten. Beim Festival treffen Musik, Kunst und Begegnung aufeinander und das Programm bietet etwas für alle Geschmäcker. Wir laden die Linzer*innen herzlich dazu ein, Neues auszuprobieren, sich von der Energie der Linzer Clubkultur mitreißen zu lassen und die Stadt aus einer anderen Perspektive zu erleben. Die Website gibt einen ersten Vorgeschmack auf das, was uns erwartet: zwei Tage voller Entdeckungen, Begegnungen und unvergesslicher Erlebnisse“, freut sich Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer.
Sich durch die Stadt treiben lassen
Wer den STREAM CLUB-Besuch spontaner angehen möchte, hat die Möglichkeit, sich nach Lust und Laune durch die Stadt treiben zu lassen und das Programm in den verschiedenen Locations auf sich wirken zu lassen. So lassen sich neue Genres sowie Formate entdecken und Unerwartetes erleben. Die perfekte Begleitung ist dann der Instagram-Kanal @streamfestivallinz, dort werden während des Festivals aktuelle Infos aus den Clubs gepostet. Falls Locations voll sind, gibt es auf dem Kanal Informationen zum Alternativprogramm, parallel postet das Social-Media-Team von STREAM CLUB live aus der Stadt und fängt die Festival-Stimmung in Echtzeit ein.
Bereits im Vorfeld kann man auf dem Instagram-Kanal auch einen Blick in die Locations des Festivals werfen. In kurzen Reels werden die Spielorte vorgestellt. So finden sich all jene, die neu in Linz sind, oder auch Linzer*innen, die nicht alle Locations kennen, leicht zurecht.
Auf sich und andere schauen
STREAM CLUB versteht sich als offener und sicherer Ort für alle Besucher*innen. Ein zentrales Anliegen ist es, dass sich jede*r wohlfühlt und das Programm in einer Atmosphäre von Wertschätzung und Gewaltfreiheit erleben kann. Das Festivalteam hat dafür ein umfassendes Awareness-Konzept entwickelt, das auf Respekt, Achtsamkeit und gegenseitige Rücksichtnahme setzt. Das Motto lautet klar: „Nur Ja heißt Ja – ob im Gespräch oder auf der Tanzfläche.“ Die Besucher*innen werden aufgefordert, achtsam miteinander umzugehen und auf sich selbst und andere zu schauen.
Dabei unterstützt auch das Awareness-Support-Team. Die speziell geschulten Mitarbeiter*innen sind vor Ort unterwegs und auch telefonisch erreichbar. Sie sind Ansprechpersonen für alle jene, die sich unwohl, bedrängt oder belästigt fühlen, oder sich in einer Situation wiederfinden, die sich komisch anfühlt oder die sie überfordert. Die Telefonnummer des Support-Teams wird am Festivalgelände über Aushänge kommuniziert.
In Zusammenarbeit mit dem Frauenresort der Stadt Linz beteiligt sich STREAM CLUB an der Präventionskampagne „LUISA IST DA!“. Besucher*innen, die sich aus unangenehmen Situationen lösen möchten, können sich diskret an das Veranstaltungsteam oder die Mitarbeiter*innen der Gastronomie und des Sicherheitsdienstes wenden, indem sie nach „Luisa“ fragen.
Teil des Awareness-Konzepts ist auch die körperliche Gesundheit der Besucher*innen. An allen Spielorten steht kostenloses Leitungswasser bereit und auch Gehörschutz wird kostenfrei zur Verfügung gestellt. Besonders hingewiesen wird auf die Gefahr durch K.O.-Tropfen. Plötzliche Veränderungen im Befinden wie Müdigkeit, Übelkeit, Enthemmung oder Euphorie können auf die Verabreichung von Substanzen hindeuten und erfordern Aufmerksamkeit und gegebenenfalls Hilfe. Die Verabreichung von Rauschmitteln ist strafbar!
Auch Barrierearmut ist ein wichtiger Aspekt des Awareness-Konzepts. Um den Festivalbesuch für alle gut planbar zu gestalten, sind auf der Website detaillierte Informationen zur Barrierearmut der einzelnen Locations abrufbar.
Fotos
- Druckdatei (JPG | 641 KB) 16 x 11 cm mit 300 dpi Foto: Christoph Leeb
Die Stadtwerkstatt Linz im Zeichen des STREAM CLUB: Linzer Clubkultur wird sichtbar gemacht.
- Druckdatei (JPG | 542 KB) 16 x 11 cm mit 300 dpi Foto: Marie Schrentewein
Volle Tanzfläche und energiegeladene Atmosphäre im Solaris Linz beim STREAM CLUB Festival.
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