Linz und Regensburg im Austausch: Wirtschaftsförderung, KI und Wasserstoff im Fokus Gegenhuber: „Beide Städte können voneinander lernen – besonders bei industrieller KI gibt es spannende Entwicklungen auf beiden Seiten."
Barfuß: „Der Austausch mit Linz war äußerst wertvoll – gemeinsam können wir die Zukunftsthemen KI und Wasserstoff noch stärker vorantreiben und uns auch bei Wirtschafts- und Wissenschaftspolitik etwas voneinander abschauen."
Wirtschaftsstadtrat Thomas Gegenhuber empfing kürzlich eine Wirtschaftsdelegation aus der bayerischen Stadt Regensburg im Alten Rathaus, allen voran den Berufsmäßigen Stadtrat für Wirtschaft, Wissenschaft und Finanzen Georg Stephan Barfuß. Im Zentrum des Treffens standen drei strategische Zukunftsthemen: städtische Wirtschaftsförderung, insbesondere die Wirtschafts- und Wissenschaftspolitik, industrielle Künstliche Intelligenz im Donauraum sowie Green Energy und Wasserstoff.
Bei der Zusammenkunft tauschten führende Expert*innen aus Regensburg, Linz und Hagenberg ihre Erfahrungen im Bereich industrieller KI aus. Neben hiesigen Akteuren wie dem Software Competence Center Hagenberg GmbH (scch GmbH), nxai GmbH und Danube Dynamics Embedded Solutions GmbH und den Regensburger Unternehmen risecon GmbH und Synnotech AG, folgten auch Wissenschaftler*innen der Fachhochschule OÖ, der Universität Regensburg sowie der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) der Einladung. Ziel des Austauschs war, die jeweiligen Ansätze und Strategien kennenzulernen und mögliche Anknüpfungspunkte zu identifizieren. Auch Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung beider Städte nutzen die Gelegenheit, um sich über aktuelle Entwicklungen im Bereich nachhaltiger Energieversorgung insbesondere für die Industrie, Künstliche Intelligenz und Einbindung in die städtische Strategie auszutauschen.
„Regensburg und Linz verbindet mehr als die Donau", betont Wirtschaftsstadtrat Thomas Gegenhuber. „Beide Städte haben eine vergleichbare demografische Entwicklung und eine ähnliche industrielle Prägung. Das macht den Austausch umso spannender: Wir können voneinander lernen, uns gegenseitig inspirieren und schauen, wo es Potenziale für eine engere Vernetzung gibt. Besonders im Bereich der industriellen KI sehe ich spannende Entwicklungen auf beiden Seiten, die einen Blick über die Grenze lohnenswert machen. Ich danke Stadtrat Barfuß und allen Vertreter*innen herzlich für den Besuch."
„Der Austausch mit Linz war für uns äußerst wertvoll", ergänzt der Regensburger Referent Georg Stephan Barfuß. „Gerade bei Zukunftsthemen wie industrieller KI und Wasserstofftechnologie profitieren wir enorm davon, wenn wir unsere Erfahrungen bündeln und gemeinsam an Lösungen arbeiten. Unsere beiden Städte sind High-Tech-Standorte mit breiter industrieller Basis, tollen Strukturen für junge Unternehmen und starken Hochschulen. Damit das auch so bleibt und in Zukunft noch besser wird, dürfen wir nicht ruhen, sondern möchten voneinander lernen und wo es geht zusammenarbeiten. Wir sind uns sehr ähnlich in unserem Anspruch, unsere Städte innovativ und nachhaltig weiterzuentwickeln. Wir danken dem Linzer Team für den Empfang, die gute Organisation – und dass sie uns auch einen ausführlichen Blick in die Tabakfabrik, das kreative Herz der Stadt, ermöglicht haben."
Fotos
- Druckdatei (JPG | 3,67 MB) 60 x 34 cm mit 300 dpi Foto: Stadt Linz
Wirtschaftsstadtrat Thomas Gegenhuber (8.v.r.) empfängt gemeinsam mit Vertreter*innen der städtischen Abteilung „Wirtschaft und Innovation“ Expert*innen aus Regensburg und Hagenberg
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