Präzision made in Linz: Stadtrat Gegenhuber besuchte Hightech-Schmied WFL Millturn Technologies „Linzer Ingenieurskunst lässt die Welt sicher fliegen"
Wenn Flugzeuge sicher landen, Windräder Strom erzeugen und Turbinen in Kraftwerken laufen, steckt oft Know-how aus Linz dahinter: WFL Millturn Technologies GmbH & Co. KG fertigt hochpräzise Werkzeugmaschinen, die in der Luftfahrt-, Automobil-, Energie- und Maschinenbauindustrie weltweit zum Einsatz kommen. Mit ihnen entstehen Landebeine für Flugzeuge, Turbinenteile, Generatorwellen und andere komplexe Metallkomponenten. Das Besondere: Die Maschinen vereinen mehr als zwanzig Bearbeitungsverfahren – vom Drehen über Fräsen bis zum Bohren – in einem einzigen Arbeitsgang. „Einmal spannen – Komplett bearbeiten" lautet die Philosophie, die das Unternehmen seit seiner Gründung verfolgt.
Stadtrat Thomas Gegenhuber besuchte das Unternehmen kürzlich am Hauptsitz in Linz und zeigte sich beeindruckt von der Innovationskraft und dem rasanten Wachstum des Werkzeugmaschinenherstellers: „Es ist beeindruckend zu sehen, wie ein Linzer Unternehmen mit seinen Maschinen dazu beiträgt, dass Millionen Menschen täglich sicher fliegen oder dass Windräder nachhaltig Energie erzeugen. Unternehmen wie WFL Millturn Technologies tragen dazu bei, dass Linz nicht nur ein starker Industriestandort ist, sondern auch ein Ort, an dem Zukunftstechnologien entwickelt und produziert werden.“
Verdoppelung der Produktion binnen zwei Jahren
Die Zahlen belegen den Erfolg eindrucksvoll: 2023 verließen 50 Maschinen die Produktionshallen bei einem Umsatz von 120 Millionen Euro. Nur zwei Jahre später hat sich die Produktion verdoppelt – 100 Maschinen, 200 Millionen Euro Umsatz. Mit einer Exportquote von 95 Prozent und zehn Standorten weltweit liefert WFL Millturn Technologies in 30 industrielle Länder. Am Hauptsitz in Linz arbeiten 500 Mitarbeiter*innen täglich an der Zukunft der industriellen Fertigung.
Das Erfolgsrezept liegt in der Diversifikation: WFL beliefert nicht nur eine, sondern gleich mehrere High-Tech-Branchen. Wenn eine Branche schwächelt, boomt eine andere. Die maßgeschneiderten Systemlösungen des Unternehmens sind weltweit gefragt – von der Öl- und Gasindustrie über Druckmaschinenhersteller bis hin zur Kunststoffindustrie.
Neben der technologischen Exzellenz überzeugt das Unternehmen auch mit seinem Engagement für die Mitarbeiter*innen. Das Jobrad-Angebot wird hervorragend angenommen – viele kommen täglich mit dem Rad aus Machtrenk, Weißkirchen und der Region zur Arbeit. „Ein Detail, das zeigt: Bei WFL Millturn denkt man nicht nur in Präzision und Effizienz, sondern auch an die Menschen, die diese Erfolgsgeschichte möglich machen“, so Gegenhuber.
Fotos
- Druckdatei (JPG | 275 KB) 9 x 7 cm mit 300 dpi Foto: Stadt Linz
v.l.n.r.: Franz Schön (COO, Head of Order Management), Thomas Gegenhuber (Stadtrat für Wirtschaft, Innovation und Finanzen) und Stefan Hackl (CCO & CFO)
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