Neue Uferkante schafft mehr Aufenthaltsbereiche an der Donau Sitzstufen, Aussichtsplattform, Ruhebereich und 13 großkronige Bäume werten das Urfahraner Donauufer auf
Die Stadt Linz gestaltet die Uferkante am Urfahraner Donauufer neu und schafft damit einen einladenden öffentlichen Raum. Der Stadtsenat beschloss das Projekt am 6. August 2026. Die Bauarbeiten starten am 19. Oktober nach dem Herbstmarkt. Bis zum Frühjahrsmarkt 2027 soll die Umgestaltung abgeschlossen sein.
Im Mittelpunkt des Projekts stehen drei Elemente: Sitzstufen, eine Aussichtsplattform sowie ein Ruhebereich. Die Sitzstufen schaffen einen direkten Zugang zum Wasser und bieten Platz zum Treffen, Ausruhen oder für kleinere Veranstaltungen. Die Aussichtsplattform eröffnet neue Blicke auf die Donau. Der geschützte Ruhebereich ergänzt das Angebot als Ort zum Entspannen. Farbige Markierungen verbinden die drei Bereiche und erleichtern die Orientierung.
„Die Donau bestimmt das Stadtbild von Linz und gehört zu den wichtigsten Lebensräumen unserer Stadt. Mit der neuen Uferkante attraktiveren wir einen Ort, an dem Menschen gern Zeit verbringen und einander begegnen. Die drei klaren Elemente geben dem Bereich Struktur und machen ihn vielseitig nutzbar. So entsteht am Urfahraner Donauufer ein Platz, der den Alltag der Linzer*innen bereichert und zugleich zum Charakter des Jahrmarktgeländes passt“, betont Bürgermeister Dietmar Prammer.
„Die Neugestaltung der Uferkante ist aus meiner Sicht ein wichtiger erster Schritt, um das Donauufer aufzuwerten und mehr Aufenthaltsqualität zu schaffen. Gleichzeitig ist klar, dass die Entwicklung damit nicht abgeschlossen ist und auch eine Begrünung des Jahrmarktareals erfolgen muss. Ziel muss sein, dass wir diesen eigentlich schönsten Ort von Linz den Menschen wieder zurückgeben. Konkret heißt das, dass wir Verbesserungen für die Anrainer*innen erreichen und gleichzeitig das Areal für die ganzjährige Nutzbarkeit und den Urfahrmarkt aufwerten müssen. Für den dafür benötigten Planungsprozess wurde das entsprechende Budget seitens des Gemeinderats bereits genehmigt“, so Stadträtin Mag.a Eva Schobesberger.
Der bestehende Blocksteinwurf am Ufer bleibt unverändert. Auch der Treppelweg, der Fahrradstreifen, die Anlegestellen und die Einrichtungen zur Befestigung von Schiffen bleiben erhalten. Neu entstehen zusätzliche Sitzmöglichkeiten, Trinkbrunnen, Fahrradständer und besser nutzbare Zugänge zu den Anlegestellen.
Zusätzlich werden 13 neue großkronige Bäume, darunter Platanen, Grauerlen und Silberweiden, gepflanzt und sorgen künftig für mehr Grün und Schatten. Einige der ausgewählten Arten haben sich am Donauufer bereits bewährt und sind für den unmittelbaren Uferbereich ideal geeignet.
Die Stadt achtet bei der Umsetzung besonders auf den Schutz der bestehenden Bäume. Vor Baubeginn werden die Wurzelbereiche genau festgelegt. Fundamente und Bauteile werden so gesetzt, dass die Wurzeln nicht beeinträchtigt werden.
Fotos
- Druckdatei (JPG | 2,13 MB) 16 x 9 cm mit 300 dpi Rendering: Architekturkollektiv G.U.T.
Rendering Umgestaltung Uferkante Urfahr Sitzstufen
- Druckdatei (JPG | 1,28 MB) 16 x 9 cm mit 300 dpi Rendering: Architekturkollektiv G.U.T.
Rendering Umgestaltung Uferkante Urfahr Überblick
- Druckdatei (JPG | 1,55 MB) 16 x 9 cm mit 300 dpi Rendering: Architekturkollektiv G.U.T.
Rendering Umgestaltung Uferkante Urfahr Aussichtsplattform
- Druckdatei (JPG | 1,74 MB) 16 x 9 cm mit 300 dpi Rendering: Architekturkollektiv G.U.T.
Rendering Umgestaltung Uferkante Urfahr Ruhebereich
Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.
Die Veröffentlichung der Bilder ist für Medien honorarfrei, jedoch nur mit Fotonachweis. Falls nicht anders angegeben ist anzuführen: "Foto: Stadt Linz". Bei gewerblicher Nutzung bitten wir um Kontaktaufnahme.