Medienservice vom: 11.08.2026 |Fotos zur Meldung

Projekt „Kunst am Bau“ prägt öffentliche Räume in Linz Stadt Linz verbindet Architektur und Kunst bei öffentlichen Bauprojekten

Die Stadt Linz verankert Kunst seit vielen Jahren fest in ihren Bauprojekten und macht sie damit im öffentlichen Raum erlebbar. Zwischen 2015 und 2025 wurden insgesamt elf Projekte im Bereich „Kunst am Bau“ umgesetzt. Bei mittleren und größeren Bauvorhaben fließt rund ein Prozent der Baukosten in die künstlerische Gestaltung. Dadurch werden Architektur und Kunst bereits von Beginn an gemeinsam gedacht und öffentliche Gebäude zu unverwechselbaren Orten weiterentwickelt.

Grundlage dafür ist ein Gemeinderatsbeschluss aus dem Jahr 1997. Seither entstanden künstlerische Gestaltungen unter anderem an Schulen, öffentlichen Gebäuden und Standorten von Einsatzorganisationen.

„Kunst am Bau ist ein fester Bestandteil unserer Baukultur. Sie verleiht öffentlichen Gebäuden eine eigene Identität und macht Kunst im Alltag für viele Menschen zugänglich “, betont Vizebürgermeisterin Merima Zukan.

Ein aktuelles Beispiel ist die Mira Lobe Schule und Hort in Dornach-Auhof. Das Kunstprojekt „Nanu“ ist als skulpturale Form gestaltet, die sich am Eingangsbereich des Schulstandorts entwickelt und Kinder im Alltag begleitet. Es greift die Idee von Mut und Neugier auf und schafft einen klaren Bezug zum Bildungsort.

Auch beim Hort und der Nabe der Löwenfeldschule zeigt sich dieser Ansatz. Dort entstand ein halböffentlicher Raum zwischen Bestand und Neubau, der Schule und Stadtteil verbindet. Die Gestaltung schafft klare Strukturen für unterschiedliche Nutzungen und stärkt die Qualität des Aufenthalts im Alltag.

Ein weiteres Beispiel ist die Feuerwache Nord. Dort verbessert ein künstlerisches Konzept die Wahrnehmbarkeit des Eingangsbereichs. Abstrahierte Figuren aus Stahl führen Besucher*innen gezielt zum Gebäude und unterstützen die Orientierung, ohne die Architektur zu überlagern.

Auch in Zukunft bleibt „Kunst am Bau“ fixer Bestandteil bei neuen Bauprojekten. Bei der geplanten Erweiterung der Siemensschule ist bereits eine künstlerische Gestaltung vorgesehen. Die bestehende Volksschule wird durch Aufstockung und Zubau auf 18 Klassen erweitert und schafft zusätzliche Räume für Unterricht, Betreuung und Bewegung sowie flexible Lernbereiche und eine Bibliothek.

„Öffentliche Gebäude begleiten viele Menschen über Jahre hinweg. Deshalb ist es wichtig, dass wir bei ihrer Gestaltung nicht nur auf Funktionalität achten, sondern auch auf Identität und Atmosphäre. Kunst am Bau leistet dazu einen wichtigen Beitrag“, so Vizebürgermeisterin Merima Zukan.

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