Medienservice vom: 12.08.2026 |Fotos zur Meldung

Großes Sanierungspaket für Linzer Straßen Vizebürgermeister Hajart: „Wir investieren 777.000 Euro gezielt in die Qualität und Sicherheit unserer Straßen“

Der Linzer Stadtsenat hat am Donnerstag, 6. August 2026, Mittel in Höhe von insgesamt 777.000 Euro für vier Straßenbauprojekte im Stadtgebiet von Linz freigegeben. Damit saniert die Stadt schadhafte Fahrbahnen und verbessert zugleich die Infrastruktur in mehreren Stadtteilen. Netzrisse, Verdrückungen und Schlaglöcher sowie der daraus entstehende hohe Erhaltungsaufwand machen die Sanierungen notwendig. 

„Ein gut erhaltenes Straßennetz ist eine wesentliche Voraussetzung für sichere und verlässliche Mobilität in Linz. Schäden an Fahrbahnen müssen rechtzeitig behoben werden, bevor der Sanierungsbedarf weiter steigt. Mit dem großen Sanierungspaket investieren wir daher gezielt in die Qualität und Sicherheit unserer Straßen. Gleichzeitig nutzen wir die Arbeiten, um dort, wo es sinnvoll ist, auch Beleuchtung, Parkmöglichkeiten und weitere Teile der Infrastruktur zu verbessern“, betont Mobilitätsreferent Vizebürgermeister Mag. Martin Hajart.

Den größten Anteil der Investitionen bildet die Generalsanierung Am Aufeld mit einem Kostenrahmen von 270.000 Euro. Aufgrund von Netzrissen und starken Verdrückungen erneuert die Stadt die gesamte Fahrbahn auf einer Länge von rund 300 Metern. Die Arbeiten gehen über die reine Fahrbahnsanierung hinaus: Südlich der Straße entstehen 25 neue Längsparkplätze sowie eine angrenzende Grünfläche mit einer Grünmulde zur Versickerung des Straßenwassers. Gleichzeitig wird die bestehende öffentliche Beleuchtung erneuert und mit LED-Leuchten sowie Bewegungssensoren ausgestattet. 

Mit 225.000 Euro folgt die Dametzstraße zwischen Betlehemstraße und Harrachstraße. Netzrisse, Verdrückungen und Schlaglöcher verursachen dort einen hohen Erhaltungsaufwand. Auf einer Fläche von rund 1.900 Quadratmetern wird die bestehende Fahrbahn abgefräst und anschließend mit einer neuen Trag- und Deckschicht aufgebaut. 

Weitere 187.000 Euro fließen in den Zeillingerweg zwischen den Objekten Nummer 12 und 22. Dort wird die abschließende Bauetappe des Straßenausbaus umgesetzt. Rissbildungen, starke Verdrückungen und Anliegen von Bürger*innen machen die Generalsanierung erforderlich. Auf einer Länge von rund 140 Metern wird die Fahrbahn erneuert und durch beidseitige, versickerungsfähige Schotterbankette ergänzt. Wie Am Aufeld erhält auch dieser Straßenabschnitt eine neue, erdverkabelte und situativ gesteuerte LED-Beleuchtung mit Bewegungssensoren. 

Komplettiert wird das Investitionspaket durch die Wegscheider Straße zwischen Melissenweg und Infra Center mit einem Kostenrahmen von 95.000 Euro. Auf rund 1.100 Quadratmetern beseitigt die Stadt Netzrisse, Verdrückungen und Schlaglöcher. Die Fahrbahn erhält eine neue Deckschicht und abschnittsweise eine neue Tragschicht. Zusätzlich wird der südseitige Gehsteig bis zur Einfahrt des Lidl-Markts auf einer Länge von rund fünf Metern ergänzt.

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