Linzer Straßenbeleuchtung wird smarter und sorgt für mehr Sicherheit, etwa im Volksgarten Vizebürgermeister Martin Hajart: „Steigender LED-Anteil – Sinkender Stromverbrauch“
Die Stadt Linz modernisiert die öffentliche Beleuchtung Schritt für Schritt. Zum Einsatz kommen moderne LED-Technik und intelligente Steuerungen. Diese Maßnahmen bringen Licht dorthin, wo es gebraucht wird, und erhöhen die Sicherheit auf Straßen und Wegen. Gleichzeitig reduzieren sie den Energieverbrauch, Streulicht und Lichtverschmutzung.
Steigender LED-Anteil – Sinkender Stromverbrauch
Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt die Wirkung dieser Modernisierung. 2020 verfügte Linz über 20.402 Leuchten, davon 2.610 mit LED-Technik. Der LED-Anteil lag bei 12,8 Prozent. Bis Ende 2025 stieg die Zahl der LED-Leuchten auf 7.719 und der Anteil auf 36,6 Prozent. Gleichzeitig sank der jährliche Stromverbrauch von 7.449.098 auf 6.213.872 Kilowattstunden. Das entspricht einer Einsparung von 1.235.226 Kilowattstunden oder 16,6 Prozent gegenüber 2020, obwohl die Gesamtzahl der Leuchten in diesem Zeitraum um 679 gestiegen ist.
Auch 2026 setzt sich diese Entwicklung fort. Ende Juni waren bereits 8.128 der insgesamt 21.062 Leuchten mit LED-Technik ausgestattet. Der Anteil erreicht damit 38,6 Prozent. Gleichzeitig steigt der Einsatz intelligenter Sensorik deutlich. Während 2023 erstmals 38 Sensoren eingesetzt wurden, waren es Ende 2025 bereits 241 und zur Jahresmitte 2026 insgesamt 445. Der Stromverbrauch lag im ersten Halbjahr 2026 um 2,2 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres.
„Mehr und besseres Licht bedeutet nicht automatisch mehr Energieverbrauch. Moderne LED-Technik und intelligente Steuerung ermöglichen eine Beleuchtung, die sich am tatsächlichen Bedarf orientiert. Damit verbessern wir die Sicht und Sicherheit dort, wo Menschen unterwegs sind, und vermeiden gleichzeitig unnötiges Licht und Energieverbrauch. Die Zahlen zeigen, dass dieser Weg funktioniert. Deshalb setzen wir die Modernisierung 2026 konsequent fort und rüsten weitere Bereiche der Stadt Schritt für Schritt auf zeitgemäße Beleuchtung um“, betont der zuständige Vizebürgermeister Mag. Martin Hajart.
2026: Beleuchtungsprojekte mit Fokus „Mehr Sicherheit“
Die Modernisierung zeigt sich auch in konkreten Projekten. 2026 setzte die Stadt bereits Maßnahmen in der Franz-Kurz-Straße zur Schulwegsicherung, an der Raimundstraße und Grillparzerstraße, beim Schutzweg am Aubrunnerweg, im Wimhölzel Hinterland, bei der Unterführung der Autobahn A1 in der Mönchgrabenstraße sowie entlang des Rundwegs um den Weikerlsee um. Bis Jahresende sind weitere Beleuchtungsprojekte Am Aufeld, am Zeillingerweg, im Bereich Schwaigaustraße und Oidener Straße, an der Hafenstraße und Gallanderstraße, in der Gutenbergstraße, in der Dornacher Straße sowie in der Begegnungszone beim Spielplatz in der Oidener Straße geplant.
Volksgarten wird besser ausgeleuchtet
Ein besonderes Projekt ist jenes im Volksgarten. Hier wurde seitens der zuständigen Abteilung „Öffentliche Beleuchtung und Verkehrstechnik“ ein Konzept zur Modernisierung der Beleuchtung entwickelt, das für bessere Orientierung und ein gesteigertes Sicherheitsgefühl der Besucherinnen und Besucher bei Dunkelheit sorgen soll. „Derzeit erfolgt die Abstimmung mit den fachlich überschneidenden Ressorts aus dem Sicherheits- und Umweltbereich, anschließend wird das Projekt gemeinsam vorgestellt werden,“ so der für Beleuchtung zuständige Vizebürgermeister Mag. Martin Hajart. Und dieser weiters: „Klar muss uns allen sein, dass die verbesserte Beleuchtung nur Teil eines Maßnahmenbündels für mehr Sicherheit am Volksgarten sein kann.“
Fotos
- Druckdatei (JPG | 2,09 MB) 34 x 25 cm mit 300 dpi Foto: Stadt Linz / ÖBV
Neue LED-Beleuchtung, mit Sensoren ausgestattet
- Druckdatei (JPG | 5,02 MB) 34 x 25 cm mit 300 dpi Foto: Stadt Linz / ÖBV
Neue LED-Beleuchtung beim Rundweg um den Weikerlsee
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