Wortprotokoll-Auszug der 32. Gemeinderatssitzung am 25.9.2025
Tagesordnung der 32. Gemeinderatssitzung
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Sitzungen des Gemeinderates
L1.2. Anfrage von Gemeinderat Mag. Helge Langer, MA an Bürgermeister Dietmar Prammer zum Thema Tätigkeit der Expert:innen-Gruppe zum Radweg Nibelungenbrücke
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GR Mag. Helge Langer, MA (Grüne) - Wortmeldungzum Seitenanfang
„Sehr geehrter Herr Bürgermeister, nachdem der neue Radweg auf der Oberwasserseite der Nibelungenbrücke im April dieses Jahres bereits nach wenigen Tagen wieder abgebaut wurde, haben Sie die Angelegenheit öffentlich zur ‚Chefsache‘ erklärt. Sie kündigten an, in dieser Sache das Gespräch mit dem Landeshauptmann zu suchen und eine gemeinsame Runde nach dem Vorbild der ‚Stadtbahngespräche‘ anzuregen. In der Folge wurde auch die Einsetzung einer Projektgruppe mit Expert*innen zur Evaluierung aller Varianten bekanntgegeben.
Unklar bleibt jedoch, ob und wie oft sich dieses Gremium seither bereits getroffen hat, welche Ergebnisse vorliegen und ob bereits eine bevorzugte Lösung diskutiert wird. Gerade mit Blick auf die Sicherheit und Attraktivität des Radverkehrs besteht in der Bevölkerung großes Interesse, dass die Nibelungenbrücke möglichst bald in beide Richtungen sicher mit dem Rad befahrbar wird. Daher bitte ich um die Beantwortung folgender Fragen:
- Am 6. Juni ist die Einrichtung einer Expert*innengruppe per Presseaussendung verkündet worden. Wie oft hat sich diese bisher getroffen?
a) Falls es noch keinen gemeinsamen Termin gegeben haben sollte: Wann wird sich die Expert*innengruppe zum ersten Mal treffen?
b) Falls es bereits Gespräche gegeben hat: Was haben diese ergeben?
- Welche konkreten Aufgaben sind der Projektgruppe übertragen worden?
- Welche Fachbereiche und Institutionen sind in der Projektgruppe vertreten? Bitte um Auflistung der externen Expert*innen und der städtischen und landesbehördlichen Stellen.
- In welcher Form werden zivilgesellschaftliche Organisationen (zum Beispiel Radlobby, Klimabündnis), betroffene Anrainer*innen oder die Öffentlichkeit in die Arbeiten der Projektgruppe einbezogen?
- Wie teilen sich Stadt Linz und Land Oberösterreich die Kosten für die Arbeiten der Projektgruppe sowie für mögliche bauliche Maßnahmen auf?
- Welche Erkenntnisse sind aus dem im April des heurigen Jahres abgebrochenen Radwegprovisorium gewonnen worden? Wie fließen diese Erkenntnisse in die Arbeit der Projektgruppe ein?
- Welche Kriterien werden zur Beurteilung der Varianten herangezogen (zum Beispiel Sicherheit für Rad- und Fußverkehr, Leistungsfähigkeit des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), Auswirkungen auf den motorisierten Verkehr, Klimaschutzziele)?
- Für welchen Zeitraum ist die Arbeit der Projektgruppe geplant und bis wann ist mit einem konkreten Ergebnis zu rechnen? Wie sieht der weitere Fahrplan aus?
Danke für die Beantwortung der Fragen.“
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Bgm Dietmar Prammer (SPÖ) - Berichterstattungzum Seitenanfang
„Bis auf Frage fünf sind alle Fragen unzulässig, weil sie den übertragenen Wirkungsbereich der Stadt betreffen.
Zu 5.: Diese Frage betrifft die Privatwirtschaftsverwaltung, daher den eigenen Wirkungsbereich. Sie ist somit grundsätzlich zulässig. Ich kann sie aber leider nicht beantworten, weil bei den ersten Gesprächen diesbezüglich noch keine Festlegungen getroffen wurden.“
Abstimmungsergebnis zu L1.2
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