Stadt Linz fördert mit Projektcalls lokale Künstler*innen 37 Projekte von Fachjurys für Sonderförderungen ausgewählt
Um ihre starke und vielfältige freie Kunst- und Kulturszene zu unterstützen, bietet die Stadt Linz eine Vielzahl von kulturellen Förderprogrammen, Project-Calls, Stipendien und Förderpreisen an. Von den mehr als 150 Projekteinreichungen für die Sonderförderprogramme „LINZ_sounds“, „LINZ_media_arts“, „LINZ_EXPOrt“, LINZimPULS“ sind von den jeweiligen Fachjurys 37 Projekte ausgewählt worden. Diese können nun mit Fördermitteln der Stadt umgesetzt werden.
„Die Vielzahl und Qualität der eingereichten Projekte unterstreicht eindrucksvoll die kreative Leistungsfähigkeit der freien Kunst- und Kulturszene in Linz. Besonders erfreulich ist, dass viele Arbeiten digitale Perspektiven aufgreifen und neue künstlerische Ausdrucksformen erschließen. Mit unseren Förderprogrammen setzen wir gezielt Impulse, um Innovation und Substanz im kulturellen Schaffen zu stärken – ganz im Sinne unserer Rolle als UNESCO City of Media Arts“, so Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer.
Ein Schwerpunkt der Kunst- und Kulturförderung liegt auf der Förderung von Projekten im Bereich der Digitalisierung. So einen die überaus diversen Einreichungen ihre digitalen Aspekte, die Themen sind breit gestreut. Der Kulturverein Sirup beschäftigt sich in seinem geförderten Projekt „Resonant Realms“ mit dem Zusammenspiel von Kunst und Technologie und schafft einen Rahmen für audiovisuelle Erlebnisse jenseits der klassischen Formate. In den Live-Performances der Eventreihe wird klangliche Tiefe mit visueller Narration verbunden. Die Arbeiten von Cecile Bucher und Sirup werden im Rahmen des Sonderförderprogrammes LINZ_media_arts unterstützt.
Auch das Programm LINZ_sounds legt einen Fokus auf Beiträge im Bereich der Digitalisierung. Die Arbeit „Paläoakustik – Die Archäologie der Klänge“ der Initiative Hörstadt beschäftigt sich mit den durch die Digitalisierung verschwindenden Klänge, wie beispielsweise das Rascheln von Papier oder der Klang von Münzen im Parkautomaten. Das Projekt zeichnet solche Klänge auf, kategorisiert und ordnet sie, und präsentiert sie in einer digitalen, akustischen Ausstellung, einer so genannten Ausklingung, die über Smartphones zugänglich ist. Ein weiteres gefördertes Projekt ist „Out“ von Atousa Falamarzian, welches sich mit den Klängen der Stadt beschäftigt und eine akustische Kartografie von Linz erstellt.
Die Fristen für zwei weitere Sonderförderprogramme laufen noch bis zum Herbst: Die Linz Kultur Arbeitsstipendien können bis zum 8. September 2025 beantragt werden, für den LinzKultur/4, das Sonderförderprogramm für innovative Stadtteilkulturarbeit, sind Einreichungen noch bis 6.Oktober 2025 möglich.
Ansuchen um städtischen Förderungen können ausschließlich über eine zentrale Online-Plattform übermittelt werden. Für Unterstützung bei der digitalen Beantragung steht das Bürger*innen-Service-Center im Neuen Rathaus zur Verfügung. Alle Informationen zu den kulturellen Förderinitiativen finden Interessierte auf der Website der Linz Kultur.
Fotos
- Druckdatei (JPG | 4,75 MB) 42 x 28 cm mit 300 dpi Foto: Philipp Greindl
Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer überzeugt sich selbst von der kreativen Leistungsfähigkeit der Künstler*innen.
Foto: Philipp Greindl
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