Mit Schulschluss beginnen umfangreiche Arbeiten an Linzer Schulen Stadt nutzt die unterrichtsfreie Zeit für Instandhaltungsmaßnahmen, Schaffung zusätzlicher Schulkapazitäten und die Vorbereitung auf das neue Schuljahr 2026/27
„Ich wünsche allen Schüler*innen, den Lehrpersonen, Direktionen und dem gesamten Schulpersonal erholsame Sommerferien. Mein herzlicher Dank gilt allen Pädagog*innen sowie den Mitarbeiter*innen an unseren Schulen für ihren großen Einsatz im vergangenen Schuljahr. Während die Schulen jetzt in die Ferien starten, nutzen wir die kommenden Wochen, um unsere Schulstandorte bestmöglich auf das neue Schuljahr vorzubereiten“, betont Schulreferentin Vizebürgermeisterin Merima Zukan.
Mit dem Beginn der Sommerferien endet für rund 14.800 Linzer Schüler*innen an über 50 Schulstandorten ein intensives und erfolgreiches Schuljahr. Gleichzeitig beginnt für die Stadt Linz eine wichtige Arbeitsphase an den städtischen Schulstandorten. Die unterrichtsfreie Zeit wird gezielt genutzt, um notwendige Instandhaltungsmaßnahmen umzusetzen, Gebäude zu warten und die Schulen auf das kommende Schuljahr vorzubereiten. Viele Arbeiten wären während des laufenden Unterrichts nur eingeschränkt möglich und werden deshalb bewusst in die Ferien verlegt.
Die Sommerarbeiten ergänzen das laufende Schulausbauprogramm der Stadt Linz. Neben großen Neu- und Ausbauprojekten werden in den Ferien zahlreiche Instandhaltungsmaßnahmen umgesetzt, um die bestehenden Schulstandorte laufend zu verbessern.
Ein Schwerpunkt liegt heuer auf umfangreichen Instandhaltungs- und Erhaltungsmaßnahmen an mehreren Schulstandorten. In der Volks- und Mittelschule Diesterweg werden drei Klassen instand gesetzt. In der Dr.-Ernst-Koref-Mittelschule erhalten drei Klassen neue Bodenbeläge und einen neuen Anstrich, zusätzlich wird eine neue Teeküche errichtet.
Auch an weiteren Standorten laufen größere Arbeiten. In der Volksschule 45 Hausleitnerschule wird während der gesamten Sommerferien das Dach saniert, Photovoltaikanlagen errichtet sowie Teile der Duschanlagen erneuert. An der Froschbergschule werden Bleirohre ausgetauscht, Sanitärbereiche instand gesetzt, Unterputz- und Fliesenarbeiten durchgeführt sowie Klassen- und Nebenräume ausgemalt. In der Pichlingschule stehen ebenfalls Dacharbeiten sowie die Errichtung von Photovoltaikanlagen am Programm.
Damit zeigt sich, wie breit das Sommerprogramm angelegt ist: Es reicht von der Instandsetzung einzelner Klassenräume über Arbeiten an Sanitärbereichen bis hin zu größeren Projekten an Dächern und Energieinfrastruktur. Die Stadt Linz nutzt die Ferien gezielt, um notwendige Maßnahmen gebündelt umzusetzen und die Schulgebäude Schritt für Schritt weiter zu verbessern.
Mengerschule wird als Übergangsstandort vorbereitet
Zusätzlich werden im Sommer 2026 die baulichen Maßnahmen für die Wiederinbetriebnahme der ehemaligen Mengerschule in Linz-Dornach umgesetzt. Aufgrund des steigenden Bedarfs im Bereich der sonderpädagogischen Förderung wird der Standort mit Beginn des Schuljahres 2026/27 als zusätzlicher Übergangsstandort wieder geöffnet.
Die ehemalige Mengerschule wurde im Zuge der Eröffnung der neuen VS 27, Mira-Lobe-Schule am Aubrunnerweg, aufgelassen. Nun soll dort eine Expositur der ASO 4 – Allgemeine Sonderschule, Schule für Alle – eingerichtet werden. Im Herbst werden dort fünf Klassen für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf untergebracht. Zwei Klassen davon waren schon in den Containern untergebracht und zwei zusätzliche Klassen braucht es aufgrund der Anmeldezahlen. Eine Klasse wird aus der ASO 4 in die Mengerschule verlagert, um am Standort ASO 4 etwas mehr Ausweichraum zur Verfügung zu haben.
Umgebaut werden gleich alle acht Klassen am Standort, damit diese künftig als Klassenräume genutzt werden können. Dies basiert aufgrund der Annahme, dass die Schüler*innenzahlen hier weiter ansteigen.
Damit schafft die Stadt Linz kurzfristig zusätzliche schulische Kapazitäten und reagiert auf eine deutliche Abweichung von der bisherigen Schulbedarfsprognose. Die Expositur soll bis zur Fertigstellung des neuen Inklusiven Schulzentrums im Linzer Süden im Jahr 2030 bestehen bleiben.
Darüber hinaus werden an zahlreichen weiteren Schulen Maler-, Tischler- und Bodenarbeiten durchgeführt, kleinere Instandsetzungen erledigt sowie technische Anlagen gewartet. Parallel dazu erfolgt die jährliche Grundreinigung aller Schulgebäude, damit Klassenräume, Gänge und Gemeinschaftsbereiche sauber und bestens vorbereitet in das neue Schuljahr starten können.
„Die Sommerferien sind unsere wichtigste Zeit für Arbeiten an den Schulstandorten. Wir setzen notwendige Instandhaltungsmaßnahmen um, verbessern laufend die Infrastruktur und schaffen gute Voraussetzungen für einen gelungenen Start ins neue Schuljahr. Gleichzeitig reagieren wir dort, wo zusätzlicher Platz gebraucht wird – wie etwa bei der Mengerschule als Übergangsstandort für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf“, so Vizebürgermeisterin Merima Zukan.
Sommerschule stark nachgefragt
Auch pädagogisch laufen bereits die Vorbereitungen für das kommende Schuljahr. Die Sommerschule wird 2026 deutlich stärker nachgefragt als im Vorjahr. Insgesamt sind bereits 2.591 Schülerinnen und Schüler angemeldet, davon 917 verpflichtend und 1.674 freiwillig. Die Stadt Linz stellt dafür heuer 20 Standorte bereit. Im Mittelpunkt stehen die Wiederholung wichtiger Lerninhalte, die Vorbereitung auf das kommende Schuljahr sowie die gezielte Sprachförderung.
Gemeinsam gut starten
Mit dem Schuljahr 2026/27 beginnt für rund 1.830 Kinder in Linz ein neuer Lebensabschnitt. Der Schuleintritt ist ein wichtiger Moment für die Kinder und ihre Familien. Die Linzer Schulen bereiten sich daher intensiv darauf vor, allen Schulanfängerinnen und Schulanfängern einen guten Start in ihre Bildungslaufbahn zu ermöglichen.
Chancenbonus für 26 Linzer Schulen
Ebenfalls mit dem kommenden Schuljahr startet der Chancenbonus. Insgesamt 26 Linzer Volks- und Mittelschulen erhalten zusätzliche Mittel, vor allem für Personal in Bereichen wie Sprachförderung, Schulsozialarbeit oder Schulpsychologie. Die Auswahl der Standorte erfolgte anhand objektiver sozioökonomischer Kriterien, um Schulen mit besonders herausfordernden Rahmenbedingungen gezielt zu unterstützen. Die Schulen können selbst entscheiden, wie sie diese Ressourcen entsprechend ihrem Bedarf einsetzen. Ziel ist es, die zusätzlichen Ressourcen dort einzusetzen, wo sie am dringendsten gebraucht werden.
Suspendierungsbegleitung startet mit neuem Schuljahr
Mit dem Schuljahr 2026/27 wird österreichweit die verpflichtende Suspendierungsbegleitung eingeführt. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler nach einer Suspendierung beim Wiedereinstieg in den Unterricht zu unterstützen und durch Lern- sowie psychosoziale Begleitung weiteren Konflikten vorzubeugen.
Die Stadt Linz begleitet sowohl die Umsetzung der Suspendierungsbegleitung als auch des Chancenbonus im Rahmen ihrer Aufgaben als Schulerhalterin und steht dazu in engem Austausch mit der Bildungsdirektion.
„Noch immer hängt in Österreich zu viel davon ab, aus welchem Elternhaus ein Kind kommt. Gleiche Chancen entstehen nicht von selbst – sie müssen aktiv geschaffen werden“, betont Vizebürgermeisterin Merima Zukan.
Mit den Instandhaltungsmaßnahmen im Sommer, der Vorbereitung zusätzlicher Schulkapazitäten und den neuen Unterstützungsangeboten setzt die Stadt Linz wichtige Schritte für einen guten Start in das Schuljahr 2026/27.
Fotos
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Schulreferentin Vizebürgermeisterin Merima Zukan in einem Linzer Klassenzimmer: Die Stadt nutzt die Sommerferien für wichtige Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten an den Schulstandorten.
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Schulreferentin Vizebürgermeisterin Merima Zukan in einem Linzer Klassenzimmer: Die Stadt nutzt die Sommerferien für wichtige Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten an den Schulstandorten.
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