Medienservice vom: 04.08.2026

Maßnahmen gegen Taubenpopulation zum Schutz von Gesundheit und Wohnqualität Stadtrat Raml setzt auf Fütterungsverbot, Prävention und Zusammenarbeit mit den Wohnbauträgern

Zunehmende Verschmutzungen durch Tauben im Linzer Stadtgebiet stellen nicht nur ein Ärgernis dar, sondern können auch gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Besonders in Wohnanlagen sorgen sich einnistende Tauben und Taubenkot auf Balkonen, Fensterbänken sowie in allgemeinen Wohnbereichen immer wieder für Beschwerden. Viele Mieterinnen und Mieter haben sich deshalb in den vergangenen Monaten an die Stadt Linz gewandt und auf die zunehmenden Belastungen hingewiesen.

Sicherheits- und Gesundheitsstadtrat Dr. Michael Raml setzt daher auf ein Bündel an Maßnahmen. Einerseits arbeitet der städtische Sicherheitsausschuss bereits an einer ortspolizeilichen Verordnung, die ein Taubenfütterungsverbot im Stadtgebiet vorsieht. Ziel ist es, die unkontrollierte Vermehrung der Tauben einzudämmen und dadurch auch die Verschmutzung sowie gesundheitliche Belastungen für die Bevölkerung zu reduzieren. Nach einer Beschlussfassung soll die Einhaltung der Verordnung künftig durch den Ordnungsdienst kontrolliert werden.

Andererseits hat sich Stadtrat Raml an alle in Linz tätigen Wohnbaugesellschaften gewandt, um Maßnahmen zur Eindämmung der Taubenpopulation, zur Verbesserung der hygienischen Situation und zur verstärkten Sensibilisierung der Bewohner anzustoßen. „Mir ist wichtig, dass sich die Menschen in ihren Wohnanlagen wohlfühlen können. Taubenkot ist nicht nur ein optisches Problem, sondern kann Krankheitserreger übertragen und langfristig auch die Bausubstanz schädigen. Deshalb ist ein gemeinsames Vorgehen aller Beteiligten notwendig“, erklärt Sicherheits- und Gesundheitsstadtrat Dr. Michael Raml.

Neben der geplanten Einschränkung von Taubenfütterungen im öffentlichen Raum sieht Raml insbesondere bauliche Vorkehrungen als wichtigen Hebel. Dazu zählen geeignete und tierschutzgerechte Schutzmaßnahmen an Balkonen, Fassaden oder Dachbereichen, die eine dauerhafte Ansiedlung von Tauben verhindern. Ebenso wichtig sind Information und Aufklärung, um das Bewusstsein für die negativen Folgen der Taubenfütterung zu stärken und Fehlverhalten möglichst früh zu vermeiden.

„Unsere Bürger sollen in einer gesunden und sauberen Stadt leben. Jeder Einzelne kann dazu beitragen, die Taubenpopulation einzudämmen. Deshalb setzen wir auf ein Maßnahmenpaket aus Prävention, Kontrolle und Sensibilisierung. Vielen ist allerdings nicht bewusst, dass wiederholte Verstöße gegen bestehende Hausordnungen bis hin zur Auflösung des Mietverhältnisses durch die jeweilige Wohnbaugesellschaft führen können“, betont Sicherheits- und Gesundheitsstadtrat Dr. Michael Raml.

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