Medienservice vom: 27.08.2026

Stadtreinigung: Effizienter Einsatz statt Leistungskürzung Neue Reinigungsorganisation gilt seit April 2026

Die seit April 2026 geltenden Anpassungen bei der Stadtreinigung sind keine Kürzung des Qualitätsanspruchs, sondern Teil einer umfassenden organisatorischen Neuaufstellung. Ziel ist es, Personal und Ressourcen dort einzusetzen, wo und wann sie tatsächlich benötigt werden. Mit der Neustrukturierung des Geschäftsbereichs Stadtgrün und Straßenbetreuung und der Schaffung einer eigenen Fachabteilung für Stadtreinigung wurden Arbeitsabläufe und Diensteinteilungen erstmals seit vielen Jahren systematisch analysiert und neu organisiert.

„Mein Auftrag ist es, Einsparungspotenziale zu nutzen und mit den öffentlichen Geldern verantwortungsvoll und effizient umzugehen. Dazu gehört auch, genau zu prüfen, wann und wo unsere Mitarbeiter*innen tatsächlich gebraucht werden und wie wir ihre Arbeit bestmöglich organisieren können. Entscheidend ist für mich: Effizienter zu arbeiten bedeutet nicht, weniger zu leisten. Der Anspruch an die Sauberkeit unserer Stadt bleibt unverändert hoch“, betont Personalreferentin Vizebürgermeisterin Merima Zukan.

Im Zuge der Neuorganisation wurden mit April 2026 auch einzelne Reinigungsintervalle und Dienste bedarfsgerecht angepasst. Reinigungsleistungen werden seither stärker danach organisiert, wann und wo sie tatsächlich erforderlich und am wirksamsten sind. Dazu gehört etwa, Arbeitszeiten gezielter einzusetzen oder Tätigkeiten wie das Entleeren kaum gefüllter Mistkübel bedarfsgerechter zu planen.

Die neuen Abläufe sind nicht erst seit wenigen Wochen in Kraft. Sie gelten bereits seit April und haben damit auch den besonders veranstaltungsintensiven Linzer Sommer mit zahlreichen Großveranstaltungen und entsprechend hoher Besucherfrequenz im öffentlichen Raum durchlaufen. Trotz dieser starken Beanspruchung konnten bei den regelmäßigen Überprüfungen bislang keine Verschlechterungen des Sauberkeitszustands festgestellt werden. Die Erfahrungen der vergangenen Monate zeigen damit, dass ein gezielterer Ressourceneinsatz möglich ist, ohne den Qualitätsanspruch der Stadtreinigung zu reduzieren.

Seit Inkrafttreten der neuen Organisation wird der Sauberkeitszustand regelmäßig überprüft. Die neuen Abläufe werden laufend evaluiert und können bei Bedarf angepasst werden.

„Natürlich schauen wir genau darauf, wie sich die neuen Abläufe in der Praxis bewähren. Wenn wir feststellen, dass ein Intervall an einem bestimmten Ort nicht ausreicht oder zusätzlicher Reinigungsbedarf besteht, werden wir nachsteuern. Eine effiziente Personalplanung darf nicht dazu führen, dass die Leistung für die Linzer*innen schlechter wird“, so Zukan abschließend.

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