Möglicher Standort für Digital Uni im Kika-Gebäude Bürgermeister Prammer: „Eine mögliche Ansiedlung der IT:U im ehemaligen Kika-Gebäude sehe ich grundsätzlich positiv.“
„Der Standort ist aus meiner Sicht jedenfalls interessant. Besonders positiv ist der Re-Use-Gedanke: Eine bereits versiegelte und bestehende Fläche sinnvoll weiterzuentwickeln, ist aus stadtentwicklungspolitischer Sicht grundsätzlich begrüßenswert“, erklärt Bürgermeister Dietmar Prammer.
Dass nun auch eine neue Standortvariante abseits des bislang vorgesehenen Areals geprüft wird, kommt durchaus überraschend. „Bei unseren bisherigen Alternativvorschlägen wurde stets sehr deutlich argumentiert, dass die unmittelbare Nähe zum JKU-Campus unverzichtbar sei. Umso bemerkenswerter ist, dass eine andere Lösung forciert wird. Entscheidend ist für mich aber nicht, wer welchen Standort vorgeschlagen hat, sondern dass wir endlich zu einer guten und tragfähigen Lösung für die IT:U kommen“, so Prammer.
Sollten die Bundesimmobiliengesellschaft BIG und das Wissenschaftsministerium nach ihrer Prüfung zum Ergebnis kommen, dass der Standort die Anforderungen hinsichtlich Erreichbarkeit und Flächenbedarf der IT:U erfüllt, werden die weiteren Schritte von der Stadt voll unterstützt.
„Wenn BIG und Wissenschaftsministerium sagen, dass der Standort fachlich passt und für die IT:U die richtige Lösung ist, dann hat das meine volle Unterstützung. Sollte dieser Standort tatsächlich ausgewählt werden, werde ich das derzeit laufende Umwidmungsverfahren stoppen. Klar ist aber auch: Für eine tatsächliche Umsetzung müssen die erforderlichen Flächenfragen sowie die notwendigen Widmungs- und Bebauungsplanverfahren sauber geklärt und durchgeführt werden. Die Stadt wird diesen Prozess konstruktiv begleiten“, so Prammer.
„Die IT:U braucht endlich einen Standort, mit dem sie planen und sich entwickeln kann. Wenn der Kika-Standort dafür die richtige Lösung ist, steht die Stadt Linz bereit.“