30 Jahre linz.at: Städtische Website feiert Jubiläum Vom frühen Internetauftritt zur zentralen Plattform für Information und städtische Services
Am 5. September 1996 startete die Stadt Linz ihren eigenständigen Internetauftritt. Drei Jahrzehnte später stellt die städtische Website linz.at die wichtigste digitale Anlaufstelle für Bürger*innen dar. Was mit Nachrichten und Informationen zu Stadt, Kultur, Bildung, Wirtschaft, Umwelt, Politik und Verwaltung begann, entwickelte sich Schritt für Schritt zu einer umfassenden Plattform für Information, Service und digitale Amtswege.
Linz zählte früh zu den kommunalen Pionierinnen im Internet. Nach Wien wagte Linz als erste Landeshauptstadt Österreichs den Schritt in die neue digitale Informations- und Kommunikationswelt. Bereits in den Anfangsjahren konnten Nutzer*innen Kurse der Volkshochschule reservieren, Luftgütewerte abrufen und die Verwaltung per E-Mail kontaktieren. 1999 folgte die erste umfassende Neugestaltung. Mit der Möglichkeit, Wahlkarten online zu bestellen, setzte die Stadt zugleich einen frühen Meilenstein im E-Government.
„Moderne Kommunikation auf Augenhöhe ist ein wichtiges Bindeglied zwischen einer zeitgemäßen Verwaltung und den Bürger*innen. Service, Transparenz und Information stehen seit jeher im Fokus der Stadt Linz. linz.at trägt diesen Anspruch seit 30 Jahren in die digitale Welt und entwickelt sich mit den Bedürfnissen der Menschen laufend weiter“, betont Bürgermeister Dietmar Prammer.
„Linz zählt seit jeher zu den Vorreiterinnen bei Digitalisierung und modernen Kommunikationswegen. In den vergangenen Jahren hat die digitale Entwicklung weiter an Dynamik gewonnen. Dazu gehört auch der zielgerichtete Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Unser Ziel bleibt klar: Wir wollen Verwaltungsabläufe einfacher gestalten und das Serviceangebot für die Bürger*innen kontinuierlich ausbauen“, erklärt Magistratsdirektorin Mag.a Ulrike Huemer.
2003 erhielt linz.at eine neue Struktur und technische Grundlage. Das Service A–Z bündelte Informationen der Stadtverwaltung, Formulare konnten heruntergeladen und immer mehr Amtswege online erledigt werden. 2008 stellte Linz mit einer umfassenden technischen und inhaltlichen Erneuerung die Barrierefreiheit in den Mittelpunkt. Für die barrierefreie Umsetzung erhielt die Stadt eine internationale Auszeichnung der Aktion Mensch.
Mit der zunehmenden Nutzung von Smartphones und Tablets folgte 2019 der nächste umfassende Relaunch. Eine intuitive Navigation, bessere Auffindbarkeit und die nutzer*innenfreundliche Darstellung auf unterschiedlichen Endgeräten rückten ins Zentrum. Seit 2022 trägt linz.at auch das neue Corporate Design der Stadt mit dem Linz-Logo, der eigens entwickelten Schrift Lentia Nova und einem neuen Farbkanon. Kürzlich wurde dem Thema Mehrsprachigkeit ein Schwerpunkt gewidmet, seit April dieses Jahres bietet die städtische Website KI-gestützte Übersetzungen in vierzehn Sprachen an.
Die Entwicklung von linz.at ist damit nicht abgeschlossen. Die Stadt versteht ihren Internetauftritt als laufenden Prozess, der technische Möglichkeiten ebenso aufgreift wie veränderte Bedürfnisse der Nutzer*innen. Internationale Auszeichnungen für Best Practice und Barrierefreiheit würdigten diesen Weg auch über Linz hinaus. Am 5. September 2026 feiert linz.at seinen 30. Geburtstag und damit drei Jahrzehnte digitale Stadtgeschichte. Einen Überblick zu den wichtigen Meilensteinen und einen Eindruck zu vergangenen Designs kann man sich hier machen: Erfolgsgeschichte www.linz.at | Stadt Linz
Fotos
- Druckdatei (JPG | 3,23 MB) 22 x 16 cm mit 300 dpi Foto: Archiv der Stadt Linz
Der Magistrat Linz war bereits in den 1990er-Jahren Vorreiter in Sachen PC-Nutzung – auf heute antik anmutenden Rechnern.
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