Negotiating Humanity Prämierte Arbeiten des Prix Ars Electronica & S+T+ARTS Prize 2026
Vier beim Prix Ars Electronica sowie zwei im Rahmen des S+T+ARTS Prize der Europäischen Kommission ausgezeichneten Projekte sind von 9. bis 13. September im Lentos Kunstmuseum unter dem Titel Negotiating Humanity: Prämierte Arbeiten des Prix Ars Electronica & S+T+ARTS Prize 2026 zu sehen.
Sie beleuchten das Thema des Festivals aus unterschiedlichen Perspektiven: von körperlicher Wahrnehmung über die Logik kapitalistischer Technologien und die neue autonome Kreativität von Künstlicher Intelligenz bis hin zu Geschichte, Geopolitik und Klimakrise. Die Arbeiten machen sichtbar, dass das, was wir für „menschlich” halten, nichts Feststehendes und Statisches ist, sondern etwas, das sich ständig verändert.
„Wenn die Ars Electronica heuer die Verhandlung des Menschseins auf ihre Agenda setzt, dann ist das kein abstraktes Motto, sondern eine Aufgabe, die uns alle betrifft. Überzeugen kann man sich davon im Lentos Kunstmuseum: die hier gezeigten Arbeiten handeln davon, wie wir unsere Welt wahrnehmen und welche vermeintlichen Gewissheiten damit einhergehen, wie unsere Rollenbilder und Werte von Medien geprägt und über Generationen weitergegeben werden oder welchen Preis Menschen und Natur für den techno-kapitalistischen Fortschritt zahlen, der alles zum Wettrennen stilisiert. Ob beim Prix Ars Electronica oder dem STARTS Prize der Europäischen Kommission – alle hier präsentierten Arbeiten sind preisgekrönt.“ sagt Dietmar Prammer, Bürgermeister der Stadt Linz und Eigentümervertreter von Ars Electronica.
„Der Prix Ars Electronica ist einer der bedeutendsten Medienkunstpreise der Welt – und die Ausstellung im Lentos Kunstmuseum Linz zeigt eindrucksvoll, warum. Die hier präsentierten Projekte setzen sich kritisch mit den großen Fragen unserer Zeit auseinander und eröffnen zugleich neue Perspektiven für die Weiterentwicklung unserer Gesellschaft. Dass diese Arbeiten den Weg nach Linz finden, verdanken wir einem internationalen Netzwerk, das über Jahrzehnte gewachsen ist. Genau daraus entsteht jene Strahlkraft, für die Linz als UNESCO City of Media Arts weit über Österreich hinaus steht.“ meint Doris Lang-Mayerhofer, Kulturstadträtin und Beiratsvorsitzende von Ars Electronica.
Fotos
- Druckdatei (JPG | 3,82 MB) 47 x 31 cm mit 300 dpi Foto: Stadt Linz
Im Rahmen der Presseführung zur Ausstellung „Negotiating Humanity“ im Lentos Kunstmuseum wurden die prämierten Arbeiten des Prix Ars Electronica und des S+T+ARTS Prize 2026 vorgestellt. Die Ausstellung beleuchtet zentrale Fragen rund um Menschsein, Technologie, Gesellschaft und Klimakrise und ist von 9. bis 13. September zu sehen
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