Mehr Sicherheit: Baustart für neue Lentos-Rampe Vizebürgermeister Marin Hajart: 120 Meter lange Geh- und Radwegrampe in den Donaupark entsteht bis Juli 2027
Ab Juli 2027 sorgt die neue 120 Meter lange Geh- und Radwegrampe für mehr Sicherheit im Linzer Stadtgebiet. Künftig gelangen Fußgänger*innen und Radfahrer*innen gemeinsam barrierefrei von der Nibelungenbrücke direkt in den beliebten Donaupark. Damit entfällt auch die Querung der Gefahrenstelle auf dem Schutzweg über die Untere Donaulände. Der Kostenrahmen für dieses von Stadt und Land gemeinsam finanzierte Großprojekt beträgt 3,4 Millionen Euro. Der Linzer Gemeinderat beschloss die Errichtung der Geh- und Radwegrampe am 2. Juli 2026.
„Mit dem Baustart schaffen wir die Grundlage für eine sichere und barrierefreie Verbindung von der Nibelungenbrücke zum Donaupark. Ich bin sehr froh, dass Menschen, die zu Fuß oder per Fahrrad unterwegs sind, künftig nicht mehr den gefährlichen Weg über die Untere Donaulände riskieren müssen. Die neue Rampe schließt eine wichtige Lücke im Geh- und Radwegenetz und schafft eine neue Qualität in der Verbindung zwischen Innenstadt und Donau“, betont der für Mobilität zuständige Mag. Martin Hajart.
„Mit der neuen Rampe auf der Linzer Seite, der verbreiterten Rampe auf der Urfahraner Seite und dem neuen 3,1 Kilometer langen Radweg nach St. Margarethen setzen wir gemeinsam ein starkes Zeichen für eine moderne und sichere Radinfrastruktur entlang der Donau. Davon profitieren nicht nur die Menschen in der Region, sondern auch die vielen Gäste, die Linz über die Donau erreichen“, betont Verkehrs-Landesrat Mag. Günther Steinkellner.
Jahrzehntelang war die mangelhafte und unsichere Anbindung des Hauptplatzes und der Nibelungenbrücke an die Donau eine der Schwachstellen im Geh- und Radwegenetz der Stadt. Am 14. September, kurz nach der Linzer Klangwolke, starten deshalb die Bauarbeiten für die neue Fuß- und Radwegrampe von der Nibelungenbrücke in Richtung Lentos. Drei aufgestellte Baustellentafeln weisen bereits an der Doktor-Ernst-Koref-Promenade auf die Neuerungen hin. Gestartet wird die Bauphase mit den Tiefbauarbeiten (Fundamentgründung) in Form einer Pfahlgründung. Ab Jänner 2027 starten die Einhubarbeiten der Tragkonstruktion. Die Fertigstellung ist mit Juli 2027 mit dem Zusammenbau der Stahlbrücke und dem Einhub des Brückentragewerkes geplant.
Die neue Geh- und Radwegrampe verbindet den Bereich westlich des Lentos direkt mit dem südlichen Widerlager der Nibelungenbrücke. Die 122,72 Meter lange Konstruktion überwindet einen Höhenunterschied von 5,31 Metern. Die Lentos-Rampe hat eine Nutzbreite von 3,50 bis 3,90 Metern. Diese beginnt im Kreuzungsbereich der Unteren Donaulände mit der Zufahrt zum Lentos Kunstmuseum, circa 60 Meter westlich des Museums. Von dort steigt sie zunächst über einen kurzen Rampenabschnitt an und führt anschließend mit einer Steigung von circa 4,3 Prozent in Richtung Nibelungenbrücke. Nach circa 75 Metern quert sie die Zufahrt von der Unteren Donaulände in einer Höhe, die eine lichte Durchfahrt von mindestens 4,50 Metern ermöglicht. Die Konstruktion schwenkt in Richtung Donau und verläuft zwischen den bestehenden Bäumen. Diese Linienführung ermöglicht den Erhalt des markanten Baumbestands. Das schlanke Stahltragwerk ruht auf Stahlbetonfundamenten mit Mikropfählen.
Die gesamte Rampenkonstruktion ist aus Stahl konzipiert. Die schlanke Bauweise ermöglicht kurze Bauzeiten und fügt sich zurückhaltend in das Umfeld zwischen Nibelungenbrücke, Donaupark und Lentos ein. Ein Geländer aus Edelstahl sowie ein rutschfester Geh- und Radwegbelag ergänzen die Konstruktion. Eine in die Handläufe integrierte Beleuchtung leuchtet die Verkehrsfläche aus.
Fotos
- Druckdatei (JPG | 4,37 MB) 28 x 20 cm mit 300 dpi Rendering: tragwerkstatt Ziviltechniker Ges.m.b.H.
Rendering neue Fuß- und Radwegrampe beim Lentos
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- Druckdatei (JPG | 1,86 MB) 13 x 9 cm mit 300 dpi Foto: Land OÖ/Daniel Kauder
Mobilitätsreferent Vizebürgermeister Martin Hajart (l.) und Verkehrs-Landesrat Günther Steinkellner (r.) freuen sich auf den Baustart der neuen Lentos-Rampe am 14. September 2026 und auf die Fertigstellung im Juli 2027.
- Druckdatei (JPG | 5,82 MB) 69 x 46 cm mit 300 dpi Foto: Stadt Linz
Verkehrsreferent Vizebürgermeister Martin Hajart ist erleichtert, dass durch die neue Lentos-Rampe für mehr Sicherheit im Linzer Stadtgebiet gesorgt wird. Die riskante Querung der Gefahrenstelle auf dem Schutzweg über die Untere Donaulände fällt somit weg.
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