Medienservice vom: 15.09.2026

Sozialhilfe in Linz zeigt weiter rückläufige Entwicklung Weniger Bezieher*innen und geringere Ausgaben im zweiten Quartal 2026

Die aktuellen Zahlen zur Sozialhilfe in Linz zeigen im zweiten Quartal 2026 eine rückläufige Entwicklung. Insgesamt bezogen 1.994 Personen Sozialhilfe. Im zweiten Quartal 2025 waren es noch 2.317 Personen. Damit sank die Zahl der Bezieher*innen im Jahresvergleich um 323 Personen beziehungsweise knapp 14 Prozent.

Auch die Ausgaben für Sozialhilfe und Krankenversicherung gingen zurück. Im zweiten Quartal 2026 lagen diese bei 2,25 Millionen Euro, im Vergleichszeitraum des Vorjahres bei 2,42 Millionen Euro. Die Verteilung nach Haushaltsgröße blieb unverändert: 68 Prozent der Fälle entfallen auf Einpersonenhaushalte, 26 Prozent auf Haushalte mit zwei bis vier Personen und sechs Prozent auf Haushalte mit mehr als vier Personen.

„Die rückläufige Entwicklung zeigt eine positive Tendenz. Entscheidend bleibt für mich aber, dass Menschen Unterstützung erhalten, wenn sie diese brauchen. Sozialhilfe sichert in schwierigen Lebenssituationen die Existenz und schafft die Grundlage dafür, wieder eigenständig Fuß zu fassen. Unser Ziel bleibt, soziale Sicherheit mit konkreten Perspektiven für die Betroffenen zu verbinden. Deshalb setzt die Stadt Linz weiterhin auf gezielte Maßnahmen zur Arbeitsmarktintegration wie das städtische Jobimpuls, die Menschen nachhaltig stabilisieren und ihnen den Weg zurück in eine eigenständige Existenz erleichtern“, betont Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Karin Leitner.

Die aktuellen Zahlen setzen damit die Entwicklung der vergangenen Monate fort. Die Sozialhilfe bleibt ein wichtiges Instrument zur Existenzsicherung für Menschen, die ihren Lebensunterhalt nicht oder nicht ausreichend aus eigenen Mitteln bestreiten können. Die Stadt Linz beobachtet die Entwicklung der Bezieher*innenzahlen und Ausgaben weiterhin laufend. 

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