Medienservice vom: 16.09.2026

Städtischer Sicherheitsausschuss bringt Taubenfütterungsverbot und Rauchverbot auf Spielplätzen auf den Weg Neue Regeln sollen Verschmutzungen eindämmen und Kinder auf öffentlichen Spielplätzen besser schützen

Der Linzer Sicherheitsausschuss befasste sich heute, Mittwoch, mit zwei neuen Regelungen für den öffentlichen Raum. Auf der Tagesordnung standen ein Taubenfütterungsverbot für das gesamte Stadtgebiet sowie ein Rauchverbot auf öffentlichen Spielplätzen, das über eine Novelle der bestehenden Gartenverordnung verankert werden soll. Das Taubenfütterungsverbot auf Spielplätzen wurde im heutigen Ausschuss mehrheitlich sowie das Rauchverbot auf Spielplätzen einstimmig beschlossen Die Vorhaben liegen in der kommenden Sitzung dem Gemeinderat zur endgültigen Beschlussfassung vor.

Wiederkehrende Taubenfütterungen führen an mehreren Orten in Linz zu größeren Ansammlungen von Tieren sowie zu Verschmutzungen durch Taubenkot und Futterreste. Die geplante Verordnung soll die ganzjährige Fütterung wildlebender Straßentauben im öffentlichen Raum im gesamten Linzer Stadtgebiet verbieten. Das Verbot soll auch das gezielte Auslegen, Ausstreuen, Ausschütten oder sonstige Bereitstellen von Futter mit einschließen. Erfasst werden allgemein zugängliche Flächen im Freien, darunter Straßen, Wege, Plätze, Park- und Grünanlagen, Innenhöfe, Vorplätze und Parkplätze. Verstöße können mit einer Geldstrafe von bis zu 218 Euro geahndet werden.

„Gezielte Fütterungen führen zu größeren Taubenansammlungen und damit zu Verschmutzungen und hygienischen Belastungen. Mit einem klaren Fütterungsverbot schaffen wir eine nachvollziehbare Regel und geben dem Ordnungsdienst eine Grundlage für Kontrollen. Unser Ziel ist ein sauberer öffentlicher Raum und der Schutz der Gesundheit der Linzerinnen und Linzer“, betont Sicherheits- und Gesundheitsstadtrat Dr. Michael Raml.

Auch beim Schutz von Kindern auf öffentlichen Spielplätzen setzt das städtische Gesundheits- und Sicherheitsressort einen weiteren Schritt. Bereits im Sommer hatte der Sicherheitsstadtrat die Vorbereitung eines Rauchverbots angekündigt. Im heutigen Sicherheitsausschuss wurde die entsprechende Novelle der Gartenverordnung positiv beraten und dem Gemeinderat zur endgültigen Beschlussfassung weitergeleitet. Das Rauchverbot soll etwa das bereits geltende Alkoholverbot auf Spielplätzen ergänzen.

„Spielplätze sind Räume für Kinder. Dort hat der Gesundheitsschutz für mich klare Priorität. Kinder sollen dort weder Tabakrauch ausgesetzt sein noch Zigarettenstummel finden. Mit der neuen Regelung schaffen wir einen verbindlichen Schutz dort, wo er besonders wichtig ist“, unterstreicht der Sicherheits- und Gesundheitsstadtrat abschließend.

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