Neue Haltestellen für Schnellbuslinie 13 auf dem Weg Verkehrsreferent Vizebürgermeister Mag. Martin Hajart: „Wichtiger Schritt zur Anbindung tausender Arbeitsplätze an das Linzer Öffi-Netz.“
Mit der geplanten Herstellung und Adaptierung mehrerer Haltestellen setzt die Stadt Linz einen weiteren konkreten Schritt für die neue Schnellbuslinie 13. Der Stadtsenat fasste in seiner jüngsten Sitzung am 17. September 2026 den Beschluss für die Vergabe der dafür notwendigen Straßenbauarbeiten. Für diese sind insgesamt 200.000 Euro exklusive Umsatzsteuer vorgesehen. Die Linie 13 soll im Herbst 2027 ihren Betrieb aufnehmen und eine neue öffentliche Verkehrsverbindung zwischen dem Linzer Süden, dem Industriegebiet und Urfahr schaffen.
Die Schnellbuslinie verbindet das Gebiet rund um den Pichlinger See mit wichtigen Arbeitsplätzen bei voestalpine, Chemiepark und Industriezeile und führt weiter bis nach Urfahr. Prognosen gehen von rund 3.000 Fahrgästen pro Tag aus. In der Hauptverkehrszeit fahren die Busse im 15-Minuten-Takt. Bei entsprechendem Bedarf sind zusätzliche Verstärkerfahrten zu Spitzenzeiten vorgesehen.
„Die Linie 13 schafft eine wichtige direkte Verbindung zwischen dem Linzer Süden, tausenden Arbeitsplätzen im Industriegebiet und Urfahr. Mit prognostizierten 3.000 Fahrgästen täglich erwarten wir eine starke Nachfrage. Damit die Schnellbusse im Herbst 2027 starten können, müssen wir rechtzeitig die notwendige Infrastruktur schaffen. Die neuen Haltestellen sind dafür ein wesentlicher Schritt“, betont Mobilitätsreferent Vizebürgermeister Mag. Martin Hajart.
Konkret entstehen beziehungsweise ändern sich Haltestellen in den Bereichen Im Südpark, Bremenstraße, Auhirschgasse, Solar City und Schwaigau. Die Stadt errichtet neue Fahrgastaufstandsflächen und ergänzt taktile Felder sowie Leiteinrichtungen für sehbeeinträchtigte Menschen. Bei den Haltestellen Im Südpark, Solar City und Schwaigau sind zusätzlich Baumpflanzungen beziehungsweise Baumscheiben vorgesehen.
Auch die Straßeninfrastruktur wird an den künftigen Busbetrieb angepasst. Im Bereich Bremenstraße und Im Südpark verändert die Stadt eine bestehende Grüninsel geringfügig. Dadurch entsteht die notwendige Fahrbahnbreite, damit ein 18 Meter langer Bus den Kurvenbereich passieren kann.
Für die Straßenbauarbeiten liegt ein geprüftes Angebot über 177.427,30 Euro exklusive Umsatzsteuer vor. Zusätzlich sind bis zu 22.572,70 Euro als Reserve für unvorhergesehene Arbeiten vorgesehen. Damit umfasst der finanzielle Rahmen für die Straßenbauarbeiten insgesamt 200.000 Euro exklusive Umsatzsteuer. Die Arbeiten schaffen die baulichen Voraussetzungen dafür, dass die Linie 13 wie geplant im Herbst 2027 ihren Betrieb aufnehmen kann.
Fotos
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Verkehrsreferent Vbgm. Mag. Martin Hajart: Vorbereitungen für den Start der Linie 13 sind am Laufen
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