Medienservice vom: 25.09.2026

Vizebürgermeister Martin Hajart: „Linzer Öffi-Offensive konsequent vorantreiben“ Weststrecke, Regional-Stadtbahn, O-Bus-Linie sowie ein Nord-Süd-Schnellbus bringen mehr Verbindungen für Linz

Auf der Schiene, zwischen Stadt und Umland sowie quer durch Linz: Beim öffentlichen Verkehr werden mehrere zentrale Projekte Schritt für Schritt vorangetrieben. Der viergleisige Ausbau der Weststrecke schafft zusätzliche Kapazitäten, die Regional-Stadtbahn soll Linz und die Region ohne Umstieg verbinden und mit der O-Bus-Linie 48 sowie der Schnellbuslinie 13 entstehen ab Herbst 2027 neue Nord-Süd-Verbindungen.

Beim Mobilitätsfest in der Domgasse zeigten ÖBB, Schiene OÖ und Linz AG, welche Projekte die Öffi-Offensive in den kommenden Jahren prägen werden. Für Vizebürgermeister Martin Hajart ist es wichtig, dass beim Öffi-Ausbau nun tatsächlich mehr weitergeht.

„In Linz und um Linz ist eine gewaltige Öffi-Offensive auf Schiene. Projekte im Umfang von 3,6 Milliarden Euro werden von ÖBB, Bund, Land und Stadt in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs investiert. Der Ausbau der Weststrecke, die Regional-Stadtbahn, die neue O-Bus-Linie 48 sowie der Nord-Süd-Bus 13 schaffen zusätzliche Kapazitäten und neue Verbindungen. Entscheidend ist, dass diese Projekte zusammenspielen und die Menschen künftig schnell, komfortabel und ohne unnötige Umwege an ihr Ziel kommen. Dafür werden gleich zwei neue große Öffi-Verkehrsknoten, der Donaubahnhof in Urfahr und eine neue ÖBB-Haltestelle im Franckviertel, gebaut. Nun müssen alle Öffi-Projekte koordiniert und konsequent vorangetrieben werden“, betont Mobilitätsreferent Vizebürgermeister Mag. Martin Hajart.

Erstmals wird bereits heuer mit 14,5 Millionen Euro von der Stadt Linz mehr in den öffentlichen Verkehr investiert als in alle anderen Verkehrsbereiche zusammen.

Mit dem Ausbau der Weststrecke schafft die ÖBB zusätzliche Kapazitäten für den Personen- und Güterverkehr. Bis 2027 soll der Linzer Hauptbahnhof auf der Westseite viergleisig ausgebaut sein. Damit wächst die Kapazität auf einer zentralen Bahnverbindung Oberösterreichs.

Die Regional-Stadtbahn soll künftig die Stadt und die umliegenden Regionen schnell und ohne Umstieg verbinden. Im Mittelpunkt stehen die Durchbindung vom Linzer Hauptbahnhof zum Mühlkreisbahnhof sowie die direkte Anbindung des Universitätsviertels in Auhof. Damit sollen Wege zur Arbeit, Schule und Universität einfacher, kostengünstiger und umweltfreundlicher werden.

Auch innerhalb des Linzer Stadtgebiets entstehen zwei neue Verbindungen. Die Linz AG plant mit der O-Bus-Linie 48 ab Herbst 2027 eine neue Öffi-Achse durch den östlichen Teil der Stadt. Die Linie startet bei der Haltestelle Karlhof in Urfahr und führt über die neue Eisenbahnbrücke durch das Krankenhausviertel und die Grüne Mitte zum Bulgariplatz. Von dort führt sie weiter bis zur Haltestelle WIFI/LINZ AG.

Die Linie 13 soll vom Pichlingersee über das Industriegebiet bis nach Urfahr führen. Auch diese Linie wird ab Herbst 2027 zur Verfügung stehen.

Die Projekte setzen an unterschiedlichen Stellen des öffentlichen Verkehrs an. Die Weststrecke stärkt den Bahnverkehr, die Regional-Stadtbahn schafft neue Verbindungen zwischen Linz und dem Umland und die neuen Buslinien ergänzen das Netz innerhalb der Stadt.

Neben dem Schwerpunkt öffentlicher Verkehr zeigte das Mobilitätsfest die gesamte Bandbreite städtischer Mobilität. Angebote zu Fuß- und Radverkehr, Sharing und Klimaschutz ergänzten das Programm. Fahrrad-Checks, Helmberatung, Leihräder, TIM-Carsharing und Angebote für Kinder machten unterschiedliche Formen der Mobilität direkt erlebbar.

„Das Mobilitätsfest hat gezeigt, wie viele Projekte beim öffentlichen Verkehr bereits konkret geplant oder in Umsetzung sind. Dafür braucht es eine gute Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Partner*innen. ÖBB, Schiene OÖ und Linz AG leisten jeweils ihren Beitrag, damit neue Verbindungen entstehen und das öffentliche Verkehrsnetz weiterentwickelt wird. Von diesem Zusammenspiel profitieren künftig die Linzer*innen ebenso wie Menschen, die täglich aus der Region nach Linz kommen“, unterstreicht Vizebürgermeister Mag. Martin Hajart.

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