Medienservice vom: 25.09.2026

Gesundheitsstrategie zeigt Wirkung mit zahlreichen Projekten Prävention im Fokus: Gesundheitsressort stärkt die Gesundheitskompetenz junger Menschen

Die Linzer Gesundheitsstrategie kommt Schritt für Schritt im Alltag der Menschen an. Seit dem einstimmigen Beschluss des Gemeinderats im Juli 2025 setzt die Stadt konkrete Maßnahmen um und entwickelt bestehende Angebote weiter. Die Strategie umfasst fünf Handlungsfelder, 25 Ziele und 39 Maßnahmen. Ein Schwerpunkt liegt auf Prävention, Gesundheitsbildung und der Gesundheitskompetenz von Kindern und Jugendlichen.
„Unsere Gesundheitsstrategie ist ein konkreter Arbeitsauftrag. Die vielen Projekte zeigen, dass wir diesen Auftrag konsequent umsetzen. Entscheidend ist, Gesundheitskompetenz früh zu stärken und Prävention dort anzubieten, wo Kinder und Jugendliche ihren Alltag verbringen. Vom Kindergarten über die Schule bis zur Suchtprävention schaffen wir Angebote, die Wissen vermitteln und gesunde Entscheidungen erleichtern. Damit investieren wir langfristig in die Gesundheit der nächsten Generation“, betont Gesundheitsstadtrat Dr. Michael Raml.

Die Angebote setzen bereits im Kindergarten an. Gemeinsam mit dem Verein PROGES vermittelt etwa das interaktive Puppentheater „GeKo“ Wissen zu Bewegung, Ernährung und Wohlbefinden. Für 2026 und 2027 sind jeweils 30 Aufführungen in städtischen Kindergärten geplant. In den Linzer Pflichtschulen ergänzen zahlreiche Programme diesen Ansatz. Dazu zählen die Workshops „Deinem Essen auf der Spur“ und „Fit im Schulalltag“, die „Gesunde Schuljause“ sowie die Kinder- und Jugendgesundheitstage.

Auch der Linzer Schulgesundheitspreis macht Gesundheitsförderung im Schulalltag sichtbar. Seit seiner Einführung im Herbst 2024 zeichnet die Stadt Projekte aus, die Gesundheit nachhaltig und praxisnah vermitteln. 2025 und 2026 erhielten insgesamt zehn Schulen eine Auszeichnung. Mit den School Health Nurses stärkt Linz zudem die gesundheitliche Versorgung direkt am Lebensort Schule. Speziell qualifizierte Pflegefachkräfte unterstützen Schüler*innen bei gesundheitlichen Problemen und beraten Eltern sowie Lehrkräfte.

Ein weiteres Beispiel ist etwa das bewährte Projekt „First Love“, das Jugendlichen einen geschützten Rahmen für Fragen zu Beziehungen, Körperlichkeit und Sexualität bietet. Die Kampagne „Nikotin geht. Die Abhängigkeit bleibt.“ informiert gemeinsam mit dem Institut Suchtprävention von pro mente Oberösterreich über die Risiken von E-Zigaretten, Nikotinbeuteln und anderen neuen Nikotinprodukten. Der Inklusionstag am 14. Oktober 2026 rückt zudem Gesundheit, Bewegung und gesellschaftliche Teilhabe in den Mittelpunkt.

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