Medienservice vom: 01.10.2026

Martin-Luther-Platz erhält sein grünes Gesicht 20 neue Bäume, Stauden und konsumfreie Sitzplätze bringen die Neugestaltung ins Finale

Die Neugestaltung des Martin-Luther-Platzes geht in die finale Phase. Nach Abschluss der Tiefbauarbeiten folgen die Bepflanzung und Möblierung. Insgesamt pflanzt die Stadt gemeinsam mit der Evangelischen Pfarrgemeinde Linz – Innere Stadt 20 Bäume und mehrjährige Stauden. Sieben Sitzbänke, 15 Sessel und ein Trinkbrunnen schaffen neue konsumfreie Aufenthaltsmöglichkeiten. Zirka 1.000 Quadratmeter und damit etwa ein Drittel der Gesamtfläche werden entsiegelt.

„Mit der Neugestaltung des Martin-Luther-Platzes setzen wir ein konkretes Projekt unserer Stadtstrategie um. Wir schaffen mehr Grün und mehr Aufenthaltsqualität an einem zentralen Ort der Innenstadt. Die neuen Bäume, konsumfreien Sitzmöglichkeiten und die Verkehrsberuhigung machen den Platz zu einem Ort, an dem sich die Menschen gerne aufhalten können“, betont Bürgermeister Dietmar Prammer.

„Stark versiegelte Flächen heizen sich im Sommer besonders auf. Am Martin-Luther-Platz entsiegeln wir zirka 1.000 Quadratmeter und pflanzen neue Bäume und Stauden. Die Bäume spenden künftig Schatten, das Schwammstadtprinzip unterstützt sie bei der Wasserversorgung. Damit setzen wir dort an, wo die Folgen heißer Sommer für die Menschen unmittelbar spürbar sind“, betont Umweltreferentin Stadträtin Mag.a Eva Schobesberger.

„Als Pfarrgemeinde ist es uns wichtig, dass der Platz ein lebenswerter Raum für alle wird. Für nachhaltige Veränderung und vorbildhafte Lebensweise braucht es Mut. Ich bin dankbar für diesen mutigen und wichtigen Schritt in die Zukunft gemeinsam mit der Stadt Linz. Wir übernehmen ganz im Sinne der christlichen Botschaft Mitverantwortung für das Leben in dieser Stadt und stellen den Platz vor unserer Kirche der Öffentlichkeit zur Verfügung. Ich freue mich auf ganz neue Lebendigkeit, viele gute Begegnungen und im Besonderen freue ich mich auf schattige Plätzchen zum Verweilen.“, unterstreicht Pfarrerin Mag.a Veronika Obermeir-Siegrist.

Zwölf Ulmen werden in den neuen Bauminseln gepflanzt, sechs Gleditsien in der wasserdurchlässig gestalteten Fläche vor der Douglas-Filiale. Eine Vogelkirsche und ein Apfelbaum ergänzen die Bepflanzung im Pfarrgarten. Bei zwölf Bäumen kommt das Schwammstadtprinzip zum Einsatz, das die Wasserversorgung und damit die Entwicklung der Bäume unterstützt. Mehrjährige Stauden unter den Ulmen und im Pfarrgarten sorgen für zusätzliche Begrünung.

Die Bäume werden nach aktuellem Stand Ende Oktober geliefert. Der späte Pflanzzeitpunkt schafft aus vegetationstechnischer Sicht gute Voraussetzungen für ihre Entwicklung. Nach der ersten Novemberwoche sollen sämtliche Arbeiten abgeschlossen sein. Neue Fahrradanlehnbügel ergänzen die Möblierung.

Auch vorhandenes Material nutzt die Stadt weiter. Pflastersteine vom Martin-Luther-Platz werden in der Johann-Konrad-Vogel-Straße wiederverwendet. Diese wird zur verkehrsberuhigten Begegnungszone. Fahrzeuge können künftig nur noch aus der Tiefgarage in Richtung Dametzstraße ausfahren, ausgenommen sind Einsatzfahrzeuge.

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