Hochwasserschutz Alturfahr: Probeaufbau für den Ernstfall Mobile Schutzelemente werden kommende Woche überprüft
Die Stadt Linz überprüft kommende Woche den mobilen Hochwasserschutz in Alturfahr. Mitarbeiter*innen des Geschäftsbereichs Stadtgrün und Straßenbetreuung bauen dafür von Montag, 5. Oktober, bis voraussichtlich Mittwoch, 7. Oktober, die urfahrseitigen Schutzvorrichtungen vollständig auf. Da die letzte Übung drei Jahre zurückliegt und damals nur Teile des Dammes aufgebaut wurden, steht diesmal der gesamte mobile Hochwasserschutz auf dem Prüfstand.
Der Aufbau ermöglicht es den städtischen Teams, sämtliche Elemente unter realistischen Bedingungen zu erproben. Dabei zeigt sich auch, ob einzelne Teile gewartet oder repariert werden müssen. Je nach Witterung und erforderlichen Arbeiten ist die Übung bis Freitag, 9. Oktober, anberaumt.
„Hochwasserschutz braucht regelmäßige Vorbereitung und eingespielte Abläufe. Im Ernstfall zählt, dass jeder Handgriff sitzt und die Schutzvorrichtungen rasch einsatzbereit sind. Mit dieser Übung sorgen wir dafür, dass Linz bestmöglich vorbereitet ist und die Bevölkerung auf einen verlässlichen Schutz zählen kann“, betont die für den Hochwasserschutz zuständige Stadträtin Mag.a Eva Schobesberger.
Für den Probeaufbau sind Verkehrsmaßnahmen notwendig. Alturfahr ist während der Arbeiten für den aus Richtung B127 kommenden Verkehr durchgehend passierbar. Die Auf- und Abbauarbeiten beginnen jeweils um 9 Uhr am Morgen und ermöglichen die Durchfahrt bis zu diesem Zeitpunkt. Im Bereich von Alturfahr – ab Steinmetzplatz bis Neues Rathaus - richtet die Stadt Halte- und Parkverbote ein, damit die für den Aufbau benötigten Fahrzeuge ungehindert zufahren können.
Beim Aufbau platzieren die Mitarbeiter*innen auch die Querstreben zur Abstützung des mobilen Dammes. Deshalb kann es voraussichtlich am Dienstag, 6. Oktober, zu kurzzeitigen Anhaltungen auch für direkte Anrainer*innen kommen. Die Stadt begrenzt die Einschränkungen für sämtliche Verkehrsteilnehmer*innen auf die absolut notwendige Dauer. Für Radfahrer*innen ist eine beschilderte Ausweichroute vorgesehen.