Tempo beim Wasserstoffhochlauf entscheidet über Zukunft des Industriestandorts H2 Convention 2026 versammelt wesentliche H2-Akteure Ende November in Linz
Die oberösterreichischen Unternehmen stehen bereit, in Produktion, Infrastruktur und industrielle Anwendungen zu investieren. Erste H2-Leitprojekte und die Errichtung des lokalen Startnetzes laufen stabil. Damit aus Investitionsabsichten konkrete Projekte werden und Österreich seine industrielle Wettbewerbsfähigkeit sichern kann, braucht es jetzt vor allem eines: Tempo bei gleichzeitig verlässlichen Rahmenbedingungen. Denn der Aufbau einer Wasserstoff Wirtschaft ist eine Standortentscheidung – für Versorgungssicherheit, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit. Die H2 Convention 2026 bringt am 25. und 26. November in der Tabakfabrik Linz die relevanten Akteure zusammen, freut sich über den geplanten erstmaligen Besuch des Staatssekretärs Tobias Gotthardt, als Teil einer bayrischen Delegation und stellt die Rolle von grünem Wasserstoff als Baustein eines sicheren, nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Energiesystems in den Mittelpunkt.
Der Aufbau eines Wasserstoffmarktes ist heute nicht länger eine Technologie-Frage als vielmehr eine Frage von Tempo, Planungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit. Die technischen Lösungen sind verfügbar, industrielle Anwendungen erprobt und mehrere Leitprojekte quer durch Österreich haben erste Wasserstoff-Regionen entstehen lassen. Im Rahmen des geförderten EU-Projekts „HI2 Valley“ werden dabei Aktivitäten in Oberösterreich, der Steiermark und Kärnten gebündelt.
Zahlreiche Unternehmen stehen in den Startlöchern für den Marktaufbau
Damit Projekte mit fünf bis sieben Jahren Vorlaufzeit Anfang der 2030er-Jahre realisiert werden können, müssen Entscheidungen über Investitionen, Energieversorgung und Infrastruktur heute getroffen werden.
Für Unternehmen wird damit Planungssicherheit zum entscheidenden Faktor. Fehlende zentrale gesetzliche Rahmenbedingungen und der mangelnde Abbau bestehender Hürden für den Wasserstoff im ELWG (Elektrizitätswirtschaftsgesetz)– erhöhen die Unsicherheit gerade in einer Phase, in der Investitionsentscheidungen mit weitreichenden Folgen für den Wirtschaftsstandort anstehen.
Aus Sicht von Bürgermeister Dietmar Prammer ist Linz ist ein starker Industrie- und Wirtschaftsstandort und soll das auch in Zukunft bleiben. „Grüner Wasserstoff kann dabei eine wichtige Rolle spielen, wenn es darum geht, industrielle Wertschöpfung nachhaltig weiterzuentwickeln und Arbeitsplätze zu sichern. Dafür brauchen Unternehmen verlässliche Rahmenbedingungen, eine leistungsfähige Infrastruktur und rasche Entscheidungen. Die H2 Convention bringt genau jene Akteur*innen zusammen, die diesen Hochlauf gemeinsam vorantreiben können.“
(Presseunterlage zur Pressekonferenz mit Bürgermeister Dietmar Prammer, Landesrat Markus Achleitner, Erich Haider, Generaldirektor Linz AG, Susanna Zapreva, Vorständin Verbund AG und Alexander Kirchner, Vorstand Energie AG)
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Fotos
- Druckdatei (JPG | 1,26 MB) 26 x 18 cm mit 300 dpi Foto: Land OÖ/Daniel Kauder
v.l.: Alexander Kirchner, Vorstand Energie AG OÖ, Bürgermeister Dietmar Prammer, Stadt Linz, Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner, Susanna Zapreva, Vorständin Verbund AG, und Erich Haider, Generaldirektor Linz AG
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