Großprojekt Wellnessoase Hummelhof Das Linzer Bäderangebot – Bilanz und Ausblick
Jährlich nutzen über 1 Million Menschen das Linzer Bäderangebot
Die öffentlichen Bäder der Stadt Linz werden von der Linz AG betrieben. Neben vielseitigen Schwimm- und Bademöglichkeiten inklusive Schwimmkursen bieten die Linz AG Bäder ein breites Sauna-, Wellness- und Eissportangebot.
Oberösterreichs größtes gemeinwirtschaftliches Bäderangebot umfasst
- fünf Bäderoasen (vier Hallenbäder inklusive Sauna- bzw. Wellnessanlage, drei Freibadeanlagen)
- sieben kostenfreie Kinderfreibäder
- drei Badeseen (Pichlinger See, Pleschinger See und Kleiner Weikerlsee)
- zwei Eishallen und drei Freieisflächen sowie einen Eislaufweg
„Ein Sprung ins kühle Wasser an einem heißen Tag, Schwimmen lernen für Kinder, Training für Vereine, oder ein Saunabesuch im Winter – das ist Lebensqualität im Alltag. Dass jährlich mehr als eine Million Gäste in unsere Bäder kommen, rund 40 Prozent davon aus dem Umland, zeigt, wie sehr die Menschen sie schätzen. Ein Bad ist kein Luxus, sondern Grundversorgung – so selbstverständlich wie eine Straße oder eine Schule. Erholung im Wasser muss für alle niederschwellig verfügbar sein“, betont Bürgermeister Dietmar Prammer.
Besucherbilanz: 2026 mit bester Freibadesaison seit mehr als zehn Jahren
Das Angebot wird gut angenommen. Das unterstreichen auch die Besucherstatistiken. In den letzten drei Jahren (2023, 2024 und 2025) nutzten jeweils mehr als 1 Million Gäste die Linz AG Bäderangebote. Die Freibadesaison 2026 war mit 371.000 Besucher*innen sogar die beste seit mehr als zehn Jahren. Nur der Ausnahmesommer 2015 lag mit rund 406.000 Besuchen darüber, mit dem Sommer 2013 liegt die heurige Saison praktisch gleichauf.
2025 verzeichneten die Linz AG Bäder 317.000 Freibadegäste. In der Wintersaison nutzten damals rund 308.000 Badegäste das Angebot in den Hallenbädern. Rund 263.000 Gäste besuchten die Sauna- und Wellnessanlagen und mit 165.000 Besucher*innen verzeichnete das Eislaufangebot inkl. neuem
Eislaufweg ein Top-Ergebnis.
Laufende Angebotsweiterentwicklung trägt zum Erfolg bei
„Die erfreuliche Entwicklung, die speziell im Sommer immer auch vom Wetter abhängt, wird von der Qualität, den Mitarbeiter*innen und der laufenden Weiterentwicklung des Angebots getragen“, so Linz AG-Generaldirektor DI Erich Haider.
Nach dem Motto „Für jede*n das passende Angebot“ entwickelt die Linz AG ihr Bäderangebot laufend weiter bzw. baut es aus. Zu den jüngsten Erneuerungen zählen etwa der Aquapark beim Pichlinger See (Sommer 2025), die neue Ballsportanlage am Pleschinger See (Sommer 2026) oder der attraktive Eislaufweg (Winter 2024) sowie die Erneuerung der Freieislauffläche (Winter 2025) im Eislaufpark der Fitnessoase Parkbad. Dazu kommen laufende Erneuerungsarbeiten wie an den Becken in den Kinderfreibädern Weigunystraße und Siemensstraße (Sommer 2026). Ein Großprojekt ist bereits in Umsetzung.
Abb. links: Aquapark am Pichlinger See, rechts: Ballsportanlage Pleschinger See
Foto: Linz AG / Fotokerschi

Abb. links: Erneuerte Freieisfläche mit angrenzendem Eislaufweg, Fitnessoase Parkbad am Abend; rechts: Eislaufweg, Fitnessoase Parkbad; Foto: Linz AG / Fotokerschi
Großprojekt „Modernisierung Wellnessoase Hummelhof“
Mit der mehrgeschoßigen umfassenden Erneuerung der Sauna- und Wellnessbereiche der Wellnessoase Hummelhof ist die nächste Angebotserweiterung der Linz AG Bäder bereits im Gange.
Die Linz AG investiert rund 10 Millionen Euro in die Modernisierung der Anlage und damit in die Weiterentwicklung des beliebten Erholungs- und Wellnessortes.
In den nächsten Monaten entsteht Schritt für Schritt ein zeitgemäßes Wellnessangebot mitten in Linz. Die Fertigstellung des Großprojekts ist bis 1. September 2027 geplant. Die Bauzeit wird somit etwas mehr als ein Jahr dauern. Der Freibadebetrieb in der Wellnessoase Hummelhof ist von der temporären Schließung der Anlage nicht betroffen. Da auch die Hallenbadtechnik erneuert wird, bleibt allerdings das Hallenbad während der Bauzeit geschlossen.
Qualitative und nachhaltige Attraktivierung
Ziel ist die qualitative und nachhaltige Attraktivierung des Standortes im Sinne einer modernen Wohlfühl- und Wellnesslandschaft mit neuen Sauna- und Wellnessangeboten sowie hochwertigen Aufenthaltsbereichen, die den steigenden Ansprüchen der Gäste gerecht wird.
Mit der umfassenden Modernisierung des Hummelhofbades entwickelt die Linz AG einen der jetzt schon beliebtesten Freizeit-, Gesundheits- und Erholungsstandorte von Linz weiter. Neben großzügigen Wellness- und Ruhezonen entstehen eigene Bereiche exklusiv für Frauen und damit ein von vielen weiblichen Gästen gewünschter komfortabler Rückzugsort mit Privatsphäre.
Im Mittelpunkt der Erneuerung steht die Errichtung eines neuen Sauna- und Wellnessbereiches auf ca. 900 m². Bemerkenswert ist dabei auch die thermische Sanierung von rund 3.500 m² Dachfläche für mehr Energieeffizienz oder die Modernisierung der gesamten technischen Infrastruktur. Für langfristige Sicherung eines wirtschaftlichen und ressourcenschonenden Betriebes sorgt die vollständige Erneuerung der Wasseraufbereitung sowie der Gebäude- und Badetechnik.
Mit der umfassenden Sanierung sichert die Linz AG den Standort als wichtigen Treffpunkt für Fitness, Gesundheit und Erholung für die nächsten Jahrzehnte.
In die Zukunft geblickt – Visualisierungen der Neugestaltung

Oben: Eingangsbereich mit Kassenraum; unten: Saunabereich 1. Obergeschoss

Ruhezone am Dach – erreichbar mit einem neuen Lift
Die Umbauleistungen zusammengefasst:
- Errichtung eines neuen Sauna- und Wellnessbereiches auf ca. 900 m²
- Schaffung von getrennten Bereichen für Frauen (Ruhebereiche, Garderoben…)
- Errichtung neuer allgemeiner Garderoben
- Neubau eines attraktiven Eingangsbereiches als zentrale Empfangszone
- Errichtung eines neuen Außenliegebereiches am Dach mit einer Fläche von ca. 335 m²
- Einbau von zwei Whirlpools im Saunabereich
- Attraktivierung und Erweiterung der Aufenthalts- und Ruhebereiche
- Einbau eines neuen Lifts (bis ins Dachgeschoss)
Die technischen Sanierungsmaßnahmen im Überblick
Neben der funktionalen und architektonischen Modernisierung werden umfangreiche technische Erneuerungen durchgeführt:
- Thermische Dachsanierung der bestehenden Dachflächen mit einem Umfang von rund 3.500 m²
- Komplette Neuerrichtung der Wasseraufbereitungsanlagen
- Erneuerung der gesamten technischen Infrastruktur im neuen Saunabereich
- Modernisierung der technischen Anlagen im bestehenden Hallenbadbereich
Ab Herbst 2027 wird die Wellnessoase Hummelhof in neuem Glanz erstrahlen, ihren Gästen ein völlig neues Qualitätsniveau bieten und das Bäder-. Gesundheits- und Wellnessangebot von Linz bereichern.
Abb.: Wellnessoase Hummelhof von oben. Vor den Umbauarbeiten. Foto: Linz AG
Sanierung der Rutsche in der Familienoase Biesenfeld
Neben dem Großprojekt in der Wellnessoase Hummelhof steht bereits die nächste Erneuerung in den „Startlöchern“: die Erneuerung der 70 Meter langen „Black-Hole“-Röhrenrutsche im Erlebnishallenbad der Familienoase Biesenfeld. Die Linz AG investiert in den beliebten Erlebnisbereich der Bäderoase, die besonders gern von Familien mit Kindern genutzt wird, rund 500.000 Euro.
Die 70 Meter lange Röhrenrutsche im Innen- und Außenbereich der Familienoase Biesenfeld wird erneuert.
Foto: Linz AG/Fotokerschi
Resolution an das Land und Forderung nach einer neuen Bäderstudie
Der Linzer Gemeinderat hat vor dem Sommer – bereits zum wiederholten Male – eine Resolution zur Finanzierung der Bäderinfrastruktur beschlossen und an das Land Oberösterreich übermittelt. Eine Antwort des Landes gibt es leider bis heute nicht.
Wie groß die Bedeutung des Linzer Bäderangebots weit über die Stadtgrenzen hinaus ist, zeigen die hohen Besucherzahlen ebenso wie die Investition von rund 10 Millionen Euro in die Wellnessoase Hummelhof.
Zentraler Versorger ohne Landesbeitrag
Schon die landeseigenen Parameter der Bäderstudie von 2015 zeigen, wie viele Menschen die Linzer Bäder im Zentralraum versorgen: Im 30-Kilometer-Einzugsgebiet der vier Linzer Hallenbäder leben rund 855.000 Menschen.
„Nimmt man nur jene, für die ein Linzer Hallenbad das nächstgelegene Angebot darstellt, sind es immer noch 367.000 Menschen – 42 Prozent davon Nicht-Linzer*innen. Das deckt sich mit den Erhebungen der Linz AG Bäder, die ca. 40 Prozent auswärtige Gäste zählen. Diese zusätzliche Versorgungsleistung wird allerdings mit keinem Landes-Euro vergütet“, betont Vizebürgermeisterin Karin Leitner.
Hinzu kommt die höhere Belastung urbaner Bäder: jüngere Bevölkerungsstruktur, mehr Schwimmvereine, Schulschwimmunterricht – Faktoren, die die Landesstudie selbst als nutzungssteigernde Merkmale des urbanen Raums benennt.
Besonders dringend ist die Lage bekanntlich beim Hallenbad im benachbarten Traun: „Fällt dieses Angebot tatsächlich weg, kommen aus dem Übergangsbereich der Einzugsgebiete weitere 70.000 Menschen dazu. Erstmals wären dann mit rund 52 Prozent mehr Nicht-Linzer*innen als Linzer*innen in unserem Einzugsgebiet zu versorgen, und das, obwohl wir bereits weitgehend ausgelastet sind. Hier muss das Land Lösungen liefern“, so Leitner.
Neue Bäderstudie notwendig
Was fehlt, ist eine aktuelle Planungsgrundlage des Landes, die der überregionalen Rolle der Linzer Bäder Rechnung trägt. Die letzte umfassende Bäderplanung des Landes stammt aus dem Jahr 2015. Seither gab es nichts Vergleichbares. Angelegt war sie von Beginn an auf Rückbau: Ihre Zielausrichtung für 2025 sah damals vor, den Bestand von 230 Frei- und Naturbadeanlagen auf unter 100 in Oberösterreich zu senken und die Hallenbäder auf acht bis neun Standorte – ausdrücklich „ohne Linz“ in der Darstellung. Die städtischen Bäder im Zentralraum blieben ausgeklammert, ihre anhaltende Versorgungsleistung wurde vorausgesetzt. Eine 2017 einstimmig im Landtag geforderte Evaluierung mündete 2018 nicht in eine neue Strategie, sondern in ein Bäderinvestitionsprogramm, das Förderungen für die Gemeinden bis heute an kaum erreichbare Kostendeckungsgrade knüpft. Die Folge waren Schließungen.
Die Statutarstädte Linz, Wels und Steyr sind von diesen Förderungen sogar grundsätzlich ausgenommen. Genau hier setzt die Resolution des Gemeinderats an, welche vor dem Sommer beschlossen wurde. Eine Antwort seitens des Landes steht immer noch aus.
Sportreferentin Vizebürgermeisterin Karin Leitner fordert unabhängig davon schon jetzt einen neuen Anlauf in der Bedarfsplanung: „Tirol hat 2024 eine weit umfassendere Bäderstudie erstellen lassen, die den wohnortnahen Versorgungsanspruch der Bevölkerung zum Ausgangspunkt nimmt. Ähnliches brauchen wir in Oberösterreich um das Angebot mindestens abzusichern. Eine neue Bedarfsplanung muss dabei alle öffentlichen Anlagen fair berücksichtigen, auch jene der Statutarstädte, und sie muss vor allem die aktuellen Herausforderungen im Blick haben: Bevölkerungswachstum, Klimawandel, die hohe Auslastung der bestehenden Anlagen und die Urbanität des Zentralraums. Und sie muss auch besondere Angebote einbeziehen wie die Linzer Kinderfreibäder, die im Sommer einer besonders vulnerablen Altersgruppe in unseren Stadtteilen offenstehen.“
Das bestehende Linzer Bäderangebot im Überblick

- Familienoase Biesenfeld (Hallenbad)
- Fitnessoase Parkbad (Frei- und Hallenbad)
- Wellnessoase Hummelhof (Frei- und Hallenbad)
- Erlebnisoase Schörgenhub (Frei- und Hallenbad)
- Saunaoase Ebelsberg (Sauna)
Die fünf Bäderoasen der Linz AG verbinden Schwimmen, Sauna und Freizeit an einem Ort – vom Familienbad bis zur Saunalandschaft. Geboten werden unter anderem Erlebnishallenbäder mit Rutschen und Wellenbecken, Freibäder für die Sommersaison, Sauna- und Wellnessbereiche, ein vielfältiges Eissportangebot mit Eishallen, Freieisflächen und Eislaufweg sowie Gastronomie, Massage, Solarium und vieles mehr. Die Frei- und Hallenbäder der Linz AG Bäder bieten insgesamt 29 Becken für alle Schwimmniveaus.
Alle Bäderoasen bieten zudem ganzjährig Fitnesskurse (inkl. Schwimmen im Anschluss) von Aqua Walking bis Yoga.
Die LINZ AG-Kinderfreibäder im Überblick

- Weigunystraße
- Wimhölzelstraße
- Kudlichstraße
- Pestalozzistraße
- Siemensstraße
- Negrelliweg
- Afritschweg
Die sieben Kinderfreibäder sind ein kostenloses Planschangebot für Kinder bis 12 Jahre direkt in den Stadtteilen. Sie haben bei Schönwetter im Juni, Juli und August täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet und bieten ein bis zwei Becken mit einer Wassertiefe von 0,20 bis maximal 1,30 Metern.
Die drei Linzer Badeseen im Überblick

- Pleschinger See
- Kleiner Weikerlsee
- Pichlinger See
Die drei Linzer Badeseen sind beliebte Naherholungsgebiete mit großzügigen Liege- und Grünflächen. Zum Angebot zählen unter anderem Rundwege, Kinderspielplätze und Trinkbrunnen, Plätze für Beachvolleyball, Fußball und Tischtennis, FKK-Bereiche am Pleschinger See und am Kleinen Weikerlsee sowie Highlights wie der Aquapark am Pichlinger See und die neue Ballsportanlage am Pleschinger See.
Das Sauna- und Wellnessangebot der Linz AG Bäder
Alle fünf Bäderoasen der Linz AG bieten Saunaangebote. Das Angebot reicht von Damen-, Herren- und Gemischter Sauna bis zu Familiensauna (jeden ersten Samstag im Monat in der Fitnessoase Parkbad) sowie Textilsauna (sonntags im gemischten Saunabereich der Wellnessoase Hummelhof).
Der Linzer Treffpunkt für Wellnesshungrige ist die Wellnessoase Hummelhof (derzeit wegen Erneuerungsarbeiten, die in dieser Unterlage vorgestellt werden, vorübergehend geschlossen). Das Angebot reicht von verschiedenen Wellness-Themenbecken über Infrarotkabine, Soledampfbad und Entspannung am offenen Kamin bis zur Salzoase und speziellen Kinderwellnesstagen.
Weitergehende Infos zum Angebot der Linz AG Bäder finden sich unter Schwimmen in Linz
(Pressekonferenzunterlage der Pressekonferenz mit Bürgermeister Dietmar Prammer, Vizebürgermeisterin Karin Leitner und DI Erich Haider, MBA, Generaldirektor Linz AG)
Fotos
- Druckdatei (JPG | 874 KB) 33 x 18 cm mit 300 dpi Foto: Keferwagner | Architektur ZT Gmbh
Errichtung eines neuen Sauna- und Wellnessbereiches im Hummelhofbad auf ca. 900 m2
- Druckdatei (PNG | 2,78 MB) 33 x 18 cm mit 300 dpi Foto: Keferwagner | Architektur ZT Gmbh
Der neue, attraktive Eingangsbereich als zentrale Empfangszone mit Kassenraum im Hummelhofbad
- Druckdatei (JPG | 193 KB) 11 x 7 cm mit 300 dpi Foto: Keferwagner | Architektur ZT Gmbh
Eine neue Ruhezone mit Außenliegebereich am Dach des Hummelhofbads auf 335 m2
- Druckdatei (JPG | 582 KB) 11 x 6 cm mit 300 dpi Foto: Fotokerschi
Die 70 Meter lange Röhrenrutsche im Innen- und Außenbereich der Familienoase Biesenfeld wird erneuert
- Druckdatei (JPG | 2,35 MB) 17 x 11 cm mit 300 dpi Foto: PTU | Pertlwieser
Ab Herbst 2027 wird die Wellnessoase Hummelhof in neuem Glanz erstrahlen, ihren Gästen ein völlig neues Qualitätsniveau bieten und das Bäder-. Gesundheits- und Wellnessangebot von Linz bereichern
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