Medienservice vom: 14.10.2026

Mehr Platz für Kinder, neue Lernräume und ein grüner Stadtplatz ILG modernisiert städtische Gebäude, schafft neue Nutzungsmöglichkeiten und setzt weitere Investitionen um

39 zusätzliche Betreuungsplätze, neue Lernräume für Schüler*innen und ein neues Zuhause für den Musikverein St. Magdalena: In den vergangenen Monaten hat die Immobilien Linz GmbH (ILG) mehrere Bau- und Sanierungsprojekte erfolgreich abgeschlossen. Auch im Herbst und Winter wird weiter investiert. Mit der Neugestaltung des Botanischen Gartens, der Sanierung des Kiosks im Franckviertel und den Vorbereitungen für einen neuen öffentlichen Stadtplatz in der Tabakfabrik stehen weitere Vorhaben an. Dabei geht es nicht nur um die Modernisierung städtischer Gebäude, sondern auch darum, bestehende Räumlichkeiten und Flächen sinnvoll weiterzuentwickeln und an veränderte Bedürfnisse anzupassen.

„Unsere Stadt wächst und mit ihr verändern sich auch die Bedürfnisse der Menschen. Deshalb müssen auch unsere städtischen Gebäude mitwachsen und sich weiterentwickeln. Es geht bei unseren Investitionen nicht nur darum, Gebäude zu erhalten oder zu modernisieren, sondern bestehende Räume bestmöglich zu nutzen, neue Funktionen zu ermöglichen und unsere Infrastruktur an die wachsenden Anforderungen anzupassen“, betont Liegenschaftsreferentin Vizebürgermeisterin Merima Zukan.

Abgeschlossene Projekte schaffen zusätzlichen Raum

Besonders im Bildungs- und Betreuungsbereich konnten in den vergangenen Monaten wichtige Verbesserungen umgesetzt werden. Auch bestehende Räumlichkeiten für das Vereins- und Kulturleben wurden modernisiert.

  • Kindergarten und Krabbelstube Johann-Wilhelm-Klein-Straße: Durch den Umbau wurde die Betreuungskapazität von bisher 75 auf 114 Kinder erweitert. Zusätzlich wurden die Sanitäranlagen modernisiert, das Dach saniert, eine Photovoltaikanlage errichtet und Maßnahmen für Hitzeschutz und Barrierefreiheit umgesetzt.
     
  • ASO 4, Mengerstraße: Die neuen Räumlichkeiten wurden rechtzeitig zum Schulbeginn im September fertiggestellt. Das bestehende Gebäude wurde an die Bedürfnisse der Schüler*innen angepasst und unter anderem mit Bewegungs- und Ruheräumen sowie barrierefreien Zugängen ausgestattet.
     
  • Suspendierungs- und Lernbegleitung, Glimpfingerstraße: Bestehende Räumlichkeiten wurden für die neue Nutzung instand gesetzt und überwiegend mit vorhandenen Einrichtungsgegenständen ausgestattet. Die Einrichtung ist seit September in Betrieb.
     
  • Musikheim St. Magdalena: Das Untergeschoss beim Oberwirt wurde zu einem modernen Musikheim umgebaut. Seit Ende August stehen dem Musikverein neue Räumlichkeiten mit einem Probesaal für bis zu 65 Musiker*innen zur Verfügung.
     
  • Brucknerhaus: Die abschließenden barrierefreien Adaptierungen, der neue Künstler*inneneingang und die Erneuerung des Vorplatzes wurden im Sommer abgeschlossen. Eine Photovoltaikanlage mit rund 210 Kilowatt-Peak Leistung ergänzt die Modernisierung.

Die abgeschlossenen Projekte zeigen, wie durch gezielte Umbauten bestehende Gebäude besser genutzt und zusätzliche Angebote ermöglicht werden können.

Investitionen gehen im Herbst und Winter weiter

Während mehrere Bauvorhaben bereits abgeschlossen sind, werden weitere städtische Gebäude saniert und für künftige Nutzungen vorbereitet.

  • Kiosk Franckviertel: Die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes ist bereits angelaufen. Bis Sommer 2027 entsteht ein offenes Gemeinschaftszentrum mit Räumlichkeiten für Nachbarschaftstreffen, Lernangebote, Kultur und ehrenamtliches Engagement.
     
  • Botanischer Garten: Die Neugestaltung ist bereits in Umsetzung. Neben einem neuen Eingangsgebäude entstehen moderne Glashäuser mit mehr Platz für die Pflanzensammlungen. Im Herbst und Winter stehen die Arbeiten am Eingangsbereich sowie die Vorbereitungen für die Übersiedelung der Pflanzen im Mittelpunkt. Die Eröffnung ist für 2028 geplant.
     
  • Glimpfingerstraße, ehemaliges Haus 3: Die historische Gebäudefassade wird unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes saniert. Nach dem Abschluss der ersten Bauabschnitte im Herbst folgen die weiteren Arbeiten voraussichtlich im Frühjahr 2027.
     
  • Ars Electronica Center: Die technischen Anlagen und die Steuerung der Fassadenbeleuchtung werden schrittweise erneuert. Damit soll der Wartungsaufwand reduziert und der laufende Betrieb langfristig verbessert werden.

Tabakfabrik: Aus Parkplatz wird grüner öffentlicher Stadtplatz

Auch der Innenhof der Tabakfabrik Linz erhält eine neue Funktion. Der bisher überwiegend als Parkplatz genutzte Peter-Behrens-Platz wird zu einem begrünten, öffentlich zugänglichen Stadtplatz umgestaltet. Das Siegerkonzept „Tabakwildnis“ sieht neue Bäume, Grünflächen, Sitzgelegenheiten und schattige Aufenthaltsbereiche vor. Damit entsteht ein neuer Treffpunkt, der nicht nur den rund 3.500 Menschen, die täglich in der Tabakfabrik arbeiten und lernen, sondern allen Linzer*innen offensteht. Die Ausschreibung der Bauarbeiten ist für Ende 2026 geplant. Im Frühjahr 2027 soll mit der Umgestaltung begonnen werden. Bis Herbst 2027 soll der Platz neugestaltet und begrünt sein. Mit dem Projekt wird eine bisher stark versiegelte Fläche zu einem Ort für Begegnung, Aufenthalt und Erholung weiterentwickelt.

Investitionen in Klimaschutz und die nächsten Schulprojekte

Parallel zu den laufenden Bauvorhaben investiert die ILG weiter in die nachhaltige Modernisierung städtischer Gebäude. Für Photovoltaikprojekte sind im Jahr 2026 rund vier Millionen Euro vorgesehen, weitere 2,5 Millionen Euro fließen in Dachsanierungen.

Bereits im Frühjahr erzeugten 23 Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden jährlich mehr als vier Millionen Kilowattstunden Sonnenstrom. Weitere Anlagen auf Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen, Volkshäusern und Sportanlagen sind Teil des laufenden Ausbauprogramms.

Auch im Schulbereich werden die nächsten Investitionen vorbereitet. Für das Schulausbauprogramm sind bis 2030 insgesamt rund 36 Millionen Euro vorgesehen. Dazu zählen unter anderem die Erweiterungen der Löwenfeldschule mit rund vier Millionen Euro, der Spallerhofschule mit rund 10,6 Millionen Euro und der Siemensschule mit rund 5,8 Millionen Euro. Die Bauarbeiten an diesen drei Standorten sollen 2027 beginnen und zusätzliche Unterrichtsräume schaffen.

„Gerade in finanziell herausfordernden Zeiten ist es wichtig, unsere Mittel gezielt einzusetzen. Wir müssen unsere Gebäude gut erhalten, vorhandene Flächen sinnvoll nutzen und dort investieren, wo zusätzlicher Bedarf entsteht. Dabei geht es nicht immer darum, neu zu bauen. Oft können wir durch die Weiterentwicklung bestehender Gebäude zusätzlichen Raum schaffen und neue Angebote ermöglichen. So investieren wir verantwortungsvoll in eine Infrastruktur, die den Menschen in unserer Stadt langfristig zugutekommt“, erklärt Vizebürgermeisterin Zukan abschließend.

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