Linz schafft planerische Voraussetzungen für IT:U Ehemaliges Kika-Gebäude in der Freistädter Straße soll für die Weiterentwicklung der IT:U gesichert werden
Die Stadt Linz setzt erste Schritte, für den neuen Standort der IT:U (Interdisciplinary Transformation University Austria) in der Freistädter Straße 91–93. Für das ehemalige Kika-Gebäude in Urfahr sollen die Voraussetzungen für eine universitäre Nutzung geschaffen werden.
Die dafür erforderlichen Schritte werden nächste Woche im Ausschuss für Planung, Integration und Verfassung behandelt und anschließend dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt.
„Die IT:U ist eine große Chance für Linz und ein wichtiger Impuls für unseren Bildungs- und Wirtschaftsstandort. Sie steht für Innovation, neue Perspektiven und die Zukunft unserer Stadt. Wir wollen diese Entwicklung aktiv unterstützen und rasch die Voraussetzungen schaffen, damit die IT:U am Standort Urfahr wachsen kann. Dass wir dafür ein bestehendes Gebäude und eine bereits versiegelte Fläche sinnvoll nutzen, ist ein guter Weg. Als Stadt stehen wir hinter diesem Vorhaben“, betont Bürgermeister Dietmar Prammer.
Konkret geht es um die Änderung des Flächenwidmungsplans sowie die Erklärung des Areals zum Neuplanungsgebiet. Die Änderung des Flächenwidmungsplans für die Freistädter Straße 91–93 wurde bereits im Dezember 2025 vom Gemeinderat beschlossen. Da die Landesstraßenverwaltung im anschließenden Genehmigungsverfahren Versagungsgründe geltend gemacht hat, waren weitere verkehrliche Untersuchungen und fachliche Abstimmungen erforderlich. Auf Grundlage einer ergänzenden Verkehrsuntersuchung wurden die geäußerten Bedenken erneut geprüft. Deshalb muss sich der Gemeinderat nochmals mit der Flächenwidmungsplanänderung befassen und eine Stellungnahme zu den vorgebrachten Versagungsgründen beschließen. Erst danach kann die Änderung erneut dem Land Oberösterreich zur Genehmigung vorgelegt werden. Parallel dazu wird mit der Erklärung des Areals zum Neuplanungsgebiet sichergestellt, dass die angestrebte universitäre Nutzung nicht durch zwischenzeitliche Bauvorhaben erschwert oder verhindert wird. Beide Planungsschritte sind aufeinander abgestimmt und bilden die Grundlage für die erste Ausbaustufe sowie die langfristige Weiterentwicklung der IT:U am Standort Urfahr.