„Was ich anhatte …“ – eine Ausstellung, die über 1.200 Menschen berührt und bewegt hat Gewaltschutz auch in den nächsten Wochen Schwerpunkt des Frauenressorts
Im Oktober holte das Frauenressort die Ausstellung „Was ich anhatte …“ ins Alte Rathaus in Linz und machte damit auf berührende Weise die Erfahrungen von Menschen sichtbar, die sexualisierte Gewalt erlebt haben. Über 1.200 Menschen fanden in dieser Zeit den Weg ins Alte Rathaus Linz, um sich die Ausstellung anzusehen, an Workshops und Diskussionen teilzunehmen und sich zum Thema zu informieren.
Zwölf Kleidungsstücke und Texte zeigten, dass sexualisierte Gewalt uns alle treffen kann – unabhängig von Alter, sozialem Hintergrund oder eben Kleidung. Auch das begleitende Rahmenprogramm bot Raum für Austausch, Reflexion und wichtige Gespräche. Die zahlreichen Begegnungen, persönlichen Gespräche und Rückmeldungen haben gezeigt, wie wichtig es ist, sexualisierte Gewalt sichtbar zu machen, Betroffenen zuzuhören und Räume für einen offenen Austausch zu schaffen. Und vor allem, dass die Gesellschaft, wir alle, mit einem Vorurteil aufräumen müssen: Die Verantwortung für sexualisierte Gewalt liegt immer bei den Tätern – niemals bei den Betroffenen.
„Es ist wichtig, dass Betroffene gehört werden, dass ihre Erfahrungen ernst genommen und sichtbar gemacht werden. Gleichzeitig müssen wir auch als Gesellschaft Verantwortung übernehmen, hinsehen, wenn Grenzen überschritten werden, und Betroffene unterstützen, anstatt ihnen die Schuld zu geben. Nur, wenn wir offen über sexualisierte Gewalt sprechen, Vorurteile abbauen und Zivilcourage fördern, können wir langfristig zu einer Gesellschaft beitragen, in der sich Betroffene sicher fühlen und wissen, dass sie nicht allein sind“, so Frauenstadträtin Mag.a Eva Schobesberger
Auch in den nächsten Wochen wird das Frauenressort zahlreiche Veranstaltungen zum Thema Gewaltschutz organisieren. Anfang November starten wieder die Selbstverteidigungskurse des Frauenbüros, am 18. November findet zum achten Mal die Schwarz-Schlöglmann Lecture zum Gewaltschutz statt. Und in den „16 Tagen gegen Gewalt gegen Frauen“ ab 25. November wird es ein umfassendes Programm mit zahlreichen Bündnispartner*innen geben. Ein Höhepunkt ist der Poetry Slam gegen Gewalt gegen Frauen, welcher heuer unter anderem in Kooperation mit dem Musiktheater am Donnerstag, 3. Dezember, stattfindet.
Fotos
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Das begleitende Rahmenprogramm zur Ausstellung „Was ich anhatte …“ bot u.a. bei Podiumsdiskussionen Raum für Austausch, Sensibilisierung und die Auseinandersetzung mit sexualisierter Gewalt und gesellschaftlichen Vorurteilen. Im Bild Frauenstadträtin Mag.a Eva Schobesberger (3.v.l.)
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Die Ausstellung „Was ich anhatte …“ im Alten Rathaus Linz machte mit Kleidungsstücken und persönlichen Geschichten auf die Erfahrungen von Menschen aufmerksam, die sexualisierte Gewalt erlebt haben. Mehr als 1.200 Menschen besuchten die Ausstellung im Oktober.
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