Hängende Gärten

Die Planungsvorgabe der „Hängenden Gärten“ gilt als herausragende Innovation des Projektes. Dieses Konzept zieht sich durch sämtliche Bauabschnitte der einzelnen Wohnungsgesellschaften. Es ist ein außergewöhnliches Alleinstellungsmerkmal für die ganze Bebauung, wesensbestimmend und ein prägendes Markenzeichen des Projektes Grüne Mitte Linz.

Durch spezielle bauliche Maßnahmen sollen zahlreiche Grünflächen und Kleingärten auch in den Obergeschoßen und auf den Dächern entstehen. Dadurch wird der Wohn- und Freizeitwert des neuen Stadtteils entscheidend gehoben. Erfolgreiche Vorbilder dazu finden sich etwa in Japan und in Skandinavien.

Um zu gewährleisten, dass das Konzept der „Hängenden Gärten“ von den ArchitektInnen bei ihren Planungen hinlänglich berücksichtigt und bei allen Baulosen der Grünen Mitte Linz umgesetzt wird, wurden für die Auslobung der Architektur-Wettbewerbe durch die Bauträger einheitliche Standards festgelegt. Den planenden ArchitektInnen wurde als Wettbewerbsbedingung vorgegeben, dass jeder Wohnung begrünte und befestigte Freiflächen im Gesamtausmaß von ca. 15 bis 20 Prozent der Wohnnutzfläche zuzuordnen sind. Jede dieser Freiflächen ist im Ausmaß von mindestens zehn Prozent der Wohnnutzfläche begrünt auszuführen, der befestigte Anteil soll zusätzlich mindestens sechs Quadratmeter betragen. Nur in begründeten Ausnahmefällen können begrünte Freiflächen für mehrere Wohnungen zusammen gelegt werden, wobei diese gemeinsamen Freiflächen und die zugeordneten Wohnungen auf der selben Geschoßebene situiert sein müssen.

Südansicht mit Hängenden Gärten - Rendering: SPS Architekten

Die „Hängenden Gärten“ vermitteln ihren BewohnerInnen ein von den Jahreszeiten und Witterungseinflüssen geprägtes Wohngefühl. Ein Wohnen mit der Natur, in einer individuell gestaltbaren Grünoase, die der jeweiligen Wohnung direkt zugeordnet ist. Viele Menschen wünschen sich eine kleine und pflegeleichte Grünfläche direkt vor dem Wohnzimmer. Mit den „Hängenden Gärten“ kommen die Stadt Linz und die Wohnungsgesellschaften diesem Bedürfnis entgegen. Bisher waren kleine Gärten zumeist nur in Reihenhausanlagen und für Wohnungen im Erdgeschoß verfügbar. Durch eine überwiegend geschoßweise versetzte Anordnung der Balkone mit entsprechend konzipierten Begrünungsmaßnahmen werden diese - vergleichbar wie in einem Garten - von den natürlichen Wettergegebenheiten beeinflusst. Weiters wurde bei einzelnen Innenhofgebäuden durch die Abstufung der Geschoßigkeit, also durch ein Zurückversetzen des Baukörpers pro Geschoßebene die Ausbildung von Terrassengärten ermöglicht.

Sowohl durch diese kaskadenartige Wohnarchitektur Wohnbaustil mit seinen Terrassengärten, wie auch durch die Anordnung von geschoßweise versetzten Balkonen wird inmitten von Linz eine „grüne Lebensqualität“ durch individuell gestaltbare Naturoasen geschaffen.

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