Information zu Legionellen in Linz

Im Raum Linz wurden seit der Kalenderwoche 30 wiederholt Fälle von Legionellen-Infektionen gemeldet. Die Legionärskrankheit (Legionellose) ist eine meldepflichtige Krankheit und eine Form der Lungenentzündung, die insbesondere bei Personen mit bestimmten Risikofaktoren schwer verlaufen kann.

Info-Hotline

Die LINZ AG hat eine Info-Hotline für Fragen aus der Bevölkerung eingerichtet.

Telefon: +43 732 3400 - 4004
Erreichbarkeit: Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr
E-Mail: info@linzag.at

Trinkwasser kann bedenkenlos konsumiert werden

Die Legionärskrankheit (Legionellose) wird durch das Einatmen von mit Legionellen belasteten Aerosolen, also feinsten Wassertröpfchen in der Luft, verursacht. Eine Ansteckung kann daher insbesondere dort erfolgen, wo Wasser in Form feinster Tröpfchen in die Atemluft gelangt. Mögliche Ansteckungsquellen sind beispielsweise Duschen, Luftbefeuchter, ebenso Kühltürme oder wasserführende Klimaanlagen.

Das Trinken von Wasser, das Legionellen enthält, stellt grundsätzlich keinen Übertragungsweg der Legionärskrankheit dar. Legionellen werden auch nicht von Mensch zu Mensch übertragen.

Was Sie im Haushalt vorsorglich tun können

Um das Risiko durch Legionellen im eigenen Haushalt möglichst gering zu halten, können Sie einige einfache Maßnahmen beachten: Lassen Sie Wasserleitungen, die längere Zeit nicht genutzt wurden, vor der Verwendung mindestens fünf Minuten bei geringem Durchfluss heiß durchspülen. Achten Sie darauf, dass Ihr Warmwasserkreislauf ausreichend erhitzt wird (idealerweise über 60 °C).

Reinigen und entkalken Sie regelmäßig Duschköpfe und Armaturen, da sich dort Ablagerungen bilden können. Wenn Sie über technische Anlagen wie Warmwasserspeicher, Klimageräte oder Whirlpools verfügen, sollten diese regelmäßig gewartet werden. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an ein Fachunternehmen um ihr Wassersystem zu bewerten.

Diese Maßnahmen tragen dazu bei, die Bildung und Vermehrung von Legionellen zu reduzieren und die Wasserqualität im Haushalt zu sichern.

Weiterführende Informationen zur Legionärskrankheit sind nachfolgend zusammengefasst.

Aktuelle Informationen zu den laufenden Untersuchungen in Linz entnehmen Sie den Medienservices.

Die aktuellen Legionellenfälle in Linz sorgen für viele Spekulationen. Doch was steckt dahinter? Legionellen sind natürlich vorkommende Bakterien, die sich vor allem in warmem Wasser vermehren – etwa in Leitungen, Boilern oder technischen Anlagen. Gefährlich werden sie, wenn sie über feinste Wassertröpfchen, sogenannte Aerosole, eingeatmet werden. Das kann die sogenannte Legionärskrankheit auslösen, eine teils schwere Form der Lungenentzündung.

Das Trinken von Wasser, das Legionellen enthält, stellt hingegen keinen Übertragungsweg der Legionärskrankheit dar und ist somit unbedenklich. Die Behörden versuchen aktuell, mögliche Quellen in Linz zu identifizieren. Weil es viele infrage kommende Ursachen gibt und die Analysen Zeit brauchen, dauern die Ermittlungen derzeit an.

Um das Risiko durch Legionellen im eigenen Haushalt möglichst gering zu halten, können Sie einige einfache Maßnahmen beachten: Lassen Sie Wasserleitungen, die längere Zeit nicht genutzt wurden, vor der Verwendung mindestens fünf Minuten bei geringem Durchfluss heiß durchspülen. Achten Sie darauf, dass Ihr Warmwasserkreislauf ausreichend erhitzt wird (idealerweise über 60 °C). Reinigen und entkalken Sie regelmäßig Duschköpfe und Armaturen, da sich dort Ablagerungen bilden können. Wenn Sie über technische Anlagen wie Warmwasserspeicher, Klimageräte oder Whirlpools verfügen, sollten diese regelmäßig gewartet werden. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an ein Fachunternehmen, um Ihr Wassersystem zu bewerten. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, die Bildung und Vermehrung von Legionellen zu reduzieren und die Wasserqualität im Haushalt zu sichern.

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