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Straßenbahnverlängerung Pichling

Projektdaten in Kürze
Projektname Straßenbahnverlängerung Pichling
Kosten 21 Millionen Euro
BauherrIn/BauträgerIn LINZ AG
Größe 2,4 Kilometer Länge

Das Projekt

Zu den wichtigen Projekten zur Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs in Linz zählt die geplante Verlängerung der Straßenbahn zum Pichlinger See. Das Projekt um-fasst zwei Etappen. In einer ersten Etappe ist die Anbindung des Südparks geplant, in einer weiteren die Führung der Linie 2 bis zu einem künftigen Verkehrsknotenpunkt beim Bahnhof Pichling in der Nähe des Pichlinger Sees.

Die Neubaustrecke umfasst insgesamt ca. 2,4 Kilometer Streckenlänge, wobei die erste Etappe über rund 1,3 Kilometer von der solarCity in südöstlicher Richtung bis zur Auhirschgasse und parallel zur Traundorfer Straße Richtung Osten bis zum süd-westlichen Ende des Südparks führt. 

Dort soll bis zum Bau des zweiten, rund 1,1 Kilometer langen Streckenabschnitts, eine provisorische Umkehrschleife entstehen.

Wichtiger Anschluss

 

Durch den ersten Bauabschnitt werden die rund 850 ArbeitnehmerInnen, die ihren Arbeitsplätze bei einer der 30 Firmen im Südpark haben, an das Straßenbahnnetz angebunden. Bisher ist der Südpark mit der Stadtteilbuslinie 105 an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Die Stadtteillinie 105 mit insgesamt 14 Haltestellen erschließt seit 2008, ausgehend vom Siriusweg, das gesamte Gebiet zwischen Südpark und solarCity.

Die LINZ AG benötigt für die Planung und Ausschreibung der Straßenbahnverlängerung etwa eineinhalb Jahre und rechnet mit je einem Jahr Bauzeit pro Etappe. Baulich und aus Kapazitätsgründen ist es sinnvoll und notwendig, die erste Bauetappe mit der Umsetzung der Straßenbahnverlängerung nach Traun zu takten, sodass eine Realisierung der ersten Etappe der Straßenbahnverlängerung bis zum Südpark durch die LINZ AG  ab dem Jahr 2015 realistisch ist.

Die Weiterführung der Trasse als zweite Bauetappe bis zum Bahnhof Pichling hängt nicht zuletzt vom vierspurigen Ausbau der Westbahn durch die ÖBB sowie von der Weiterentwicklung eines Schnellbahnprojektes ab, das eine Zugverbindung zwischen Linz und Enns-Asten bzw. St. Georgen/Gusen beinhaltet. Dann kann der Bahnhof Pichling mit einem integrierten Taktverkehr angefahren werden. Dies dürfte aus heutiger Sicht frühestens ab dem Jahr 2018 (um 10 Jahre später als noch 2003 geplant) möglich sein. Deshalb beabsichtigt die Stadt Linz, die Straßenbahn vorerst bis zu einer Umkehrschleife beim Betriebspark Pichling zu führen.

Der Bau der Straßenbahnverlängerung würde nach ersten Kostenschätzungen in Summe voraussichtlich 14 Millionen Euro erfordern. Für die Straßenbahnverlängerung nach Pichling müssten zusätzlich zwei City-Runner zum Einsatz kommen. Für die City-Runner wären weitere rund 3,3 Millionen Euro pro Fahrzeug einzukalkulieren.

Verlängerung der Straßenbahn nach Pichling - 1. Etappe

Mit der ersten Bauetappe wird durch die 1,3 Kilometer lange Strecke eine Anbindung des Südparks realisiert.

Straßenbahnverlängerung bis zum Pichlinger See

Die Weiterführung der Trasse der Linie 2 hängt unter anderem vom vierspurigen Ausbau der Westbahn durch die ÖBB sowie einem geplanten Schnellbahnprojekt ab.

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