Marianne.von.Willemer - Preis für digitale Medien
Der Marianne.von.Willemer – Preis für digitale Medien ist eine direkte Förderung von Künstlerinnen und zeichnet Frauen, die digitale Medien als künstlerisches Werkzeug und Ausdrucksmittel nutzen, aus. Der Preis ist mit 5.000,00 Euro dotiert. Gesucht werden innovative künstlerische Arbeiten, die durch den Einsatz oder die explizite Bezugnahme auf digitale Medien gekennzeichnet sind. Hinsichtlich der technischen Realisierung kann aus einem breiten Spektrum gewählt werden – so können zum Beispiel Arbeiten aus den Bereichen digitale Fotografie, Digital Video, Computeranimation, generative Graphik, digitale Musik, interaktive Installationen, Netz- und Web-Projekte, Medienperformances, Medienarchitektur etc. eingereicht werden.
Neben der künstlerischen Qualität ist auch die spezifische Nutzung digitaler Medien selbst ein Bewertungskriterium.
Marianne.von.Willemer - Preis für digitale Medien - Preisträgerinnen seit 2010
Auslobung
Teilnahmebedingungen
Statut für die Vergabe des Marianne.von.Willemer-Preises (PDF, 54 KB)
Teilnahmeberechtigt sind Frauen, die „Digitale Medien“ gestaltend, experimentell und künstlerisch nutzen und in ihrer Einreichung einen Zusammenhang zur Stadt Linz (Linz-Bezug) schriftlich darlegen. Es können Einzelpersonen und Gruppen teilnehmen, wobei bei Gruppenarbeiten aus der Einreichung klar hervorgehen muss, dass die Urheberinnenschaft in den Händen einer Frau liegt.
Die eingereichte Arbeit darf zum Zeitpunkt der Einreichung noch nicht prämiert sein.
Internetarbeiten müssen so gestaltet werden, dass sie mit aktuellen und gebräuchlichen Browsern problemlos und ohne Einschränkungen dargestellt werden können. Notwendige Plugins müssen sowohl für jeden gängigen Browser als auch für gängige Betriebssysteme (Windows, Linux, Mac) frei verfügbar sein oder gegebenenfalls von der Einreicherin im Internet zur Verfügung gestellt werden. Arbeiten, die nicht direkt von der Jury begutachtet werden können, wie zum Beispiel interaktive Installationen, Performances, temporäre Netzprojekte und ähnliche müssen durch eine aussagekräftige Dokumentation erläutert werden.
Anonyme Einreichungen sind nicht möglich.
Folgende Informationen sind im digitalen Einreichformular anzugeben bzw. zu bestätigen:
- Kontaktdaten
- Kurzbiografie mit Linz-Bezug (als PDF-Datei)
- Detaillierte Beschreibung des eingereichten digitalen Werks mit Links zum Werk (z. B. zur Website, auf der man das Werk begutachten kann, Download-Link für Videobeiträge, Link zu Video-Plattformen etc.)
- Portfolio (als PDF)
- Bestätigung über die Urheberinnenschafts- und Datenschutzerklärung
Einreichmodalitäten
Die Einreichung der Werke erfolgt über ein digitales Einreichformular. Zur Unterstützung bei der Einreichung durch das Online-Formular finden Sie hier eine Ausfüllhilfe.
Im Formular können Sie angeben, ob Sie einen Link zum Hochladen größerer Dateien (ab 24 MB) oder Dateien mit einem besonderen Dateiformat benötigen. Nach Absenden Ihrer Einreichung wird Ihnen innerhalb von 3 Werktagen vom Team des Frauenbüros eine E-Mail mit dem Link zu einem für Sie freigegebenen digitalen Ordner zugesendet. Dort können Sie Ihr Werk und weitere Unterlagen hochladen. Diesen Ordner können ausschließlich Sie, das Frauenbüro und die Jury einsehen.
Einreichfrist: 23.03. bis 25.05.2026
Einreichungen sind bis 25.05.2026, 23:59 Uhr möglich.
Bei Fragen zu Einreichung und Ausschreibung kontaktieren Sie bitte das Frauenbüro der Stadt Linz unter willemer@mag.linz.at oder unter +43 732 7070 1191.
Jury
Die Fachjury 2026 wird in Kürze hier bekanntgegeben.
Preisverleihung
Die Preisverleihung findet am 08. Oktober 2026 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Alten Rathaus (Gemeinderatssaal) statt. Wir bitten alle Einreichenden, sich diesen Termin verbindlich vorzumerken, da die Preisträgerin an diesem Tag persönlich anwesend sein und den Preis entgegennehmen können muss.
Kooperationspartner*innen
Ars Electronica Center Linz (neues Fenster)
dorf TV (neues Fenster)
Intention des Preises
Die Stadt Linz stiftet im Gedenken an die Autorin und Briefpartnerin Johann Wolfgang von Goethes, die aus Linz stammende Marianne von Willemer – geborene Jung – einen Preis für Frauen-Kunst. Mit Marianne von Willemer ist eine historische Persönlichkeit der Weltliteratur Patin für Frauen-Kunst des 21. Jahrhunderts.
Im Jahr 2000 als „Marianne von Willemer-Preis“ eingeführt und im Zweijahresrhythmus vergeben, wurden schließlich die Modalitäten geändert. Anstelle der biennalen Vergabe gibt es seit 2004 eine jährliche Ausschreibung, jedoch getrennt in die Sparten „Literatur“ und „Digitale Medien“.
Auf den „Preis für digitale Medien" in den geraden Jahren folgt in den ungeraden Jahren ein „Frauen.Literatur.Preis“. Die Ausschreibung erfolgt österreichweit.
In diesem Zusammenhang gibt es für die beiden Preise zur besseren Unterscheidung auch verschiedene Titel, wobei klar erkennbar ist, dass es sich dabei um zwei Teile eines gemeinsamen Frauen-Projektes handelt.